Archive for the ‘Politik’ Category

„Wenn sie es tun, ist es Terrorismus, wenn wir es tun ist es Kampf für die Freiheit“

Anthony Quainton, US-Botschafter in Nicaragua, 1984
(Inoffizielle Antwort an eine Gruppe besorgter US-Bürger auf die Frage nach dem Unterschied zwischen den Aktionen der US-Regierung in Nicaragua und der Gewalt, welche sie in der übrigen Welt als Terrorismus verurteilt.)

18 Punkte zur Situation in Deutschland

Freitag, Januar 7th, 2011

Dieses Schriftstück ist der Deutschen Regierung bekannt, kann und wurde bisher von keinem Gericht der „BRD“ widerlegt.

Es ist kein illegales Schriftstück.
Bitte vervielfältigen und verteilen Sie es, damit das Deutsche Volk endlich aufwacht.

  1. Deutschland ist seit dem Ende des zweiten Weltkrieges kein souveräner Staat, sondern militärisch besetztes Gebiet der alliierten Streitkräfte.
    Es wurde mit Wirkung zum 12.09.1944 durch die Hauptsiegermacht, die Vereinigten Staaten von Amerika
    beschlagnahmt (vgl. SHAEF-Gesetz Nr.52, Art.1). Alle Vorbehaltsrechte der Alliierten haben bis zum heutigen Tage uneingeschränkte Gültigkeit. Die Alliierten haben dies im „Übereinkommen zur Regelung bestimmter Fragen in Bezug auf Berlin“ vom 25.09.1990 (BGBl. 1990, Teil I, Seite 1274) nochmals bekräftigt, also nach dem sog. „Einigungsvertrag“ vom 31.08.1990. Dies hat auch unmittelbar Gültigkeit für das ganze Land, da der völkerrechtliche Grundsatz Anwendung findet: „Was in der eroberten Reichshauptstadt gilt, gilt auch im eroberten Reich!“
    Folgende Stellen aus dem „Übereinkommen zur Regelung bestimmter Fragen in Bezug auf Berlin“ belegen das fortgeltende Besatzungsrecht der Alliierten:

    „In der Erwägung, dass es notwendig ist, hierfür in bestimmten Bereichen einschlägige Regelungen zu
    vereinbaren, welche die deutsche Souveränität in Bezug auf Berlin nicht berühren…“

    (Präambel, Abschnitt 6)

    Alle Rechte und Verpflichtungen, die durch gesetzgeberische, gerichtliche oder Verwaltungsmaßnahmen der alliierten Behörden in oder in Bezug auf Berlin oder aufgrund solcher Maßnahmen begründet oder festgestellt worden sind, sind und bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem Recht in Kraft, ohne Rücksicht darauf, ob sie in Übereinstimmung mit anderen Rechtsvorschriften begründet oder festgestellt worden sind. Diese Rechte und Verpflichtungen unterliegen ohne Diskriminierung denselben künftigen gesetzgeberischen, gerichtlichen und Verwaltungsmaßnahmen wie gleichartige nach deutschem Recht begründete oder festgestellte Rechte und Verpflichtungen.“

    (Artikel 2)

    Alle Urteile und Entscheidungen, die von einem durch die alliierten Behörden oder durch eines derselben eingesetzten Gericht oder gerichtlichen Gremium vor Unwirksamwerden der Rechte und Verantwortlichkeiten der Vier Mächte in oder in Bezug auf Berlin erlassen worden sind, bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem Recht rechtskräftig und rechtswirksam und werden von den deutschen Gerichten und Behörden wie Urteile und Entscheidungen deutscher Gerichte und Behörden behandelt.

    (Artikel 4)

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Was bedeutet die deutsche Kapitulation 1945?

Samstag, Mai 8th, 2010

Ein Vortrag von Hans-Joachim von Leesen, gefunden auf http://www.paukenschlag.org

Leesen Vor einigen Jahren besuchte ich die Seelower Höhen, jenes Gebiet etwa 60 km östlich von Berlin, in dem die deutschen Truppen im April 1945 den endgültigen und entscheidenden Durchbruch der Roten Armee zur Reichshauptstadt verhindern oder zumindest aufhalten wollten.

Dieses Gebiet, das sich 40 m über dem Urstromtal der Oder erhebt, wurde von den zusammengerafften Resten zerschlagener Einheiten des Heeres und der Waffen-SS, der Luftwaffe, der Marine und des Reichsarbeitsdienstes verteidigt.

Mit ihnen zusammen hatten sich Volkssturmeinheiten, Panzerjagdbrigaden der Hitler-Jugend, niederländische, wallonische, flämische, lettische, norwegische und dänische Waffen-SS-Soldaten noch einmal eingegraben in der Hoffnung, die vielfach überlegene Sowjetarmee daran zu hindern, den kriegsentscheidenden Stoß auf die deutsche Hauptstadt zu führen.

Natürlich wussten sie alle, dass der Krieg für Deutschland nicht mehr zu gewinnen war. Trotzdem übertrafen der Kampfeswille und die Widerstandsfähigkeit der deutschen Soldaten bei weitem das von den sowjetischen Angreifern erwartete Maß. Während die Rote Armee geplant hatte, am Abend des 1. Angriffstages, das war der 16. April, die deutschen Verteidigungslinien durchbrachen zu haben, mussten sie vier Tage lang erbittert kämpfen, bis der Durchbruch gelungen war und Berlin nahezu wehrlos vor Stalins Truppen lag.

In der sowjetischen militärischen Literatur kann man lesen, mit welchem Mut die Verteidiger kämpften. Marschall Tschuikow, Befehlshaber der 8. Gardearmee, schildert, wie vor allem die Panzerjagdbrigaden der Hitler-Jugend immer wieder die durchzubrechen drohenden Sowjettruppen angriffen, wie sie Panzer abschossen, sich mit der Infanterie schlugen, bis die Übermacht sie überrollt hatte. Marschall Konjew, Oberbefehlshaber der 1. ukrainischen Front, schrieb in seinen Memoiren in dem Kapitel „Das Jahr 1945“ wörtlich:

„Wie eh und je schlug sich der deutsche Soldat tapfer und zeichnete sich vor allem in der Verteidigung durch geradezu fanatische Standhaftigkeit aus.“

Hier, auf den Seelower Höhen, dem größten Schlachtfeld des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden, wurde mir so deutlich wie nie zuvor, wie zweifelhaft es ist, das Ende des Zweiten Weltkrieges als die „Befreiung“ zu bezeichnen. Wenn es eine Befreiung gewesen wäre, dann kann ich mir nicht erklären, dass diejenigen, die „befreit“ werden sollten und die darüber doch eigentlich hätten froh sein müssen, sich mit solcher Verbissenheit gegen die angeblichen „Befreier“ wehrten.
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Ein Vergleich: Die Vereinigten Staaten und die UdSSR

Sonntag, Oktober 2nd, 2005

von Luke Exilarch

Übersetzt aus dem englischen von Kai Hackemesser am 2.10.2005

Original: http://exilemm.com/e-sub-ussr1.shtml und http://exilemm.com/e-sub-ussr2.shtml zu finden auf www.eXilemm.com

Ist das Leben heute in den Vereinigten Staaten wie das Leben damals in der UdSSR?

Die Zentralisierung politischer Kraft in den Händen der Bundesregierung hat ermöglicht, einen totalitären Staat zu schaffen, welcher auf vielfältige Weise an die alte Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken erinnert.

Es gibt tatsächlich noch bedeutende Unterschiede zwischen den Vereinigten Staaten und der ehemaligen UdSSR. Verbrauchswaren sind überall verfügbar in den Vereinigten Staaten (obwohl unser riesiges Handelsbilanzdefizit andeutet, dass sie nicht hier hergestellt worden sind). Einige von unseren verfassungsmäßigen Rechten bleiben unversehrt, obgleich erodiert.
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Angemessene Kindeserziehung

Sonntag, Mai 4th, 2003

Ursprüngliche Quelle: Teach Your Children Well von Joseph Sobran

Übersetzt im Mai/2003 durch Kai Hackemesser

Weil ich über Politik schreibe, fragen mich die Leute ständig nach der besten Methode, den Kindern zu erklären, wie unser Regierungssystem funktioniert. Ich erkläre ihnen, dass sie ihren Kindern im eigenen Heim einen Staatsbürger-Grundkurs geben können.

Durch meine eigenen Erfahrungen als Vater habe ich mehrere einfache Einrichtungen gefunden, welche einem Kinderverstand die Prinzipien verdeutlichen können, wie der moderne Staat mit seinen Bürgern umgeht. Sie könnten sie ebenfalls als hilfreich ansehen.

Zum Beispiel habe ich einen einfaches Kartenspiel mit meinem Sohn gespielt. Nach einer Weile, als er das Konzept, dass höherwertige Karten die niedrigeren übertrumpfen, gründlich verstanden hat, habe ich mir ein neues Spiel ausgedacht, welches ich REGIERUNG nannte. In diesem Spiel – ich war die Regierung – habe ich mit jedem Blatt gewonnen, egal wer die besseren Karten hatte. Mein Junge hat schnell das Interesse an meinem neuen Spiel verloren, aber ich denke, es hat ihm eine lehrreiche Lektion für sein späteres Leben vermittelt.

Wenn Ihr Kind ein wenig älter ist, können Sie ihm unser Steuersystem auf eine leichtverständliche Weise beibringen. Bieten Sie ihm sagen wir mal zehn Dollar für das Rasenmähen an. Wenn es gemäht hat und seinen Lohn einfordert, halten Sie fünf Dollar zurück und erklären ihm, das sei die Einkommenssteuer. Geben Sie einen Dollar an seinen jüngeren Bruder und sagen Sie ihm, das sei „fair“. Ausserdem erklären Sie ihm, dass Sie die anderen vier Dollar benötigen, um die administrativen Kosten der Geldverteilung zu decken. Wenn es heult, erklären Sie ihm, dass es „habgierig“ und „egoistisch“ ist. Er wird es ihnen in seinem späteren Leben danken.

Stellen Sie so viele Regeln wie möglich auf. Die Gründe für diese können Sie im Dunkeln lassen. Verschärfen Sie sie willkürlich. Beschuldigen Sie ihr Kind, Regeln gebrochen zu haben, von denen Sie ihm nie erzählt haben. Lassen Sie es besorgt sein, es könne Anweisungen missachtet haben, welche Sie noch nicht erlassen haben. Flössen Sie ihm das Gefühl ein, dass Regeln schlicht irrational sind. Dies wird es auf ein Leben unter demokratischer Regierung vorbereiten.

Wenn Ihr Kind ausreichend erwachsen ist, um zu verstehen, wie das Rechtssystem funktioniert, legen Sie eine Schlafenszeit fest, und schicken es eine Stunde früher zu Bett. Wenn es Sie tränenreich beschuldigt, die Regeln zu brechen, erklären Sie ihm, dass Sie die Regeln aufgestellt haben, und dass Sie sie jederzeit so auslegen können, dass sie zu Ihren Gunsten erscheinen, wegen wechselnder Begleitumstände. Dies wird es auf das Bundesgerichtshof-Konzept der US-Verfassung als „lebendes Beispiel“ vorbereiten.

Versprechen Sie oft, mit ihm in den Zoo oder ins Kino zu gehen, und dann zur vereinbarten Zeit lehnen sie sich mit einer Zeitung im Sessel zurück und sagen ihm, dass Sie ihre Pläne geändert haben. Wenn es schreit „Du hast es versprochen!“, erklären Sie ihm, dass es nur ein Wahlversprechen war.

Hin und wieder sollten Sie ohne Vorwarnung ihr Kind ohrfeigen. Dann erklären Sie ihm, dass es blos Verteidigung ist. Sagen Sie, dass Sie jederzeit wachsam sein müssen, um jeden potentiellen Feind aufzuhalten, bevor er gross genug wird, um Sie zu verletzen. Auch dies wird Ihr Kind schätzen, warscheinlich nicht unbedingt sofort, aber in seinem späteren Leben.

Manchmal wird Ihr Kind natürlich Unzufriedenheit mit Ihren Methoden ausdrücken. Es könnte sogar den bockigen Wunsch aussprechen, dass es bei einer anderen Familie wohnen möchte. Um dieser Reaktion zuvorzukommen oder sie abzumindern erzählen Sie ihm, wie glücklich es mit Ihnen ist, dem liebevollsten und nachsichtigsten Elternteil der Welt, und erzählen Sie grelle Geschichten von Grausamkeiten anderer Eltern. Dies wird es Ihnen gegenüber loyal machen und später empfänglich für die Behauptungen im Klassenzimmer, dass der postmoderne Wohlfahrtsstaat Amerika immer noch das beste und freieste Land der Welt sei.

Dies bringt mich zur wichtigsten Kindererziehungstechnik von allen: Lügen. Belügen Sie ihr Kind zu jeder Zeit. Lehren Sie es, das Worte gar nichts bedeuten – oder besser das die Bedeutung des Wortes sich kontinuierlich „entwickelt“ und morgen vielleicht das  Gegenteil zu heute bedeutet.

Manche Leser mögen darauf hinweisen, dass dies eine armselige Weise sei, ein Kind aufzuziehen. Aber gerade das ist der Punkt: Kindesmisshandlung ist die beste  Vorbereitung für das Erwachsenenleben unter unserer Form von REGIERUNG.

Joe Sobran schreibt eine Kolumne und hat eine eigene Webseite, Sobran’s.

Bush plante einen „Regierungswechsel“ im Irak bereits, bevor er Präsident wurde.

Dienstag, Februar 4th, 2003

Original von Neil Mackay
Übersetzt von Kai Hackemesser am 4.2.2003

Ein geheimer Entwurf zur globalen Dominanz der USA enthüllt, daß Präsident Bush und sein Kabinett schon vor der Machtübernahme im Januar 2001 einen vorsätzlichen Angriff auf den Irak geplant haben, um einen „Regierungswechsel“ sicherzustellen.

Der Plan zur Schaffung einer „globalen Pax Americana“ , der vom Sunday Herald enthüllt wurde, wurde für Dick Cheney (nun Vizepräsident), Donald Rumsfeld (Verteidigungsminister), Paul Wolfowitz (Rumsfelds Vertreter), George W. Bushs jüngeren Bruder Jeb und Lewis Libby (Cheneys Stabschef) abgefasst. Das Dokument mit dem Titel „Wiederaufbau der Verteidigung Amerikas: Strategien, Kräfte und Resourcen für ein neues Jahrhundert“ wurde im September 2000 vom neokonservativen Think-Tank „Projekt für das neue amerikanische Jahrhundert“ (PNAC) geschrieben.

Der Plan zeigt, daß Bush’s Kabinett beabsichtigte, die militärische Kontrolle in der Golfregion zu übernehmen, egal, ob Saddam Hussein an der Macht sei oder nicht. Es heißt: „Die Vereinigten Staaten haben jahrzehntelang angestrebt, eine dauerhaftere Rolle in der Sicherheit der Golfregion zu spielen. Während der ungelöste Konflikt mit dem Irak eine direkte Rechtfertigung liefert, geht der Bedarf an einer substantiellen Präsenz der Amerikanischen Streitmächte im Golf über die Angelegenheit mit dem Regime von Saddam Hussein hinaus.“

Das PNAC-Dokument unterstützt einen „Plan zur Erhaltung der globalen Vorherrschaft der USA, zur Verhinderung des Aufstiegs eines mächtigen Gegners und zur Formung der internationalen Sicherheit in Einklang mit amerikanischen Prinzipien und Interessen“.

Diese „Amerikanische Langzeitstrategie“ muß „so weit in die Zukunft wie möglich“ vorangetrieben werden, heißt es in diesem Bericht. Er ruft die USA ebenfalls dazu auf, „als Kernaufgabe gleichzeitig an vielen Kriegsschauplätzen zu kämpfen und entscheidend zu gewinnen.“

Der Bericht beschreibt die bewaffneten Kräfte Amerikas im Ausland als „die Kavallerie an der neuen amerikanischen Front“. Der Plan der PNAC unterstützt ein früheres Dokument aus der Feder von Wolfowitz und Libby, welcher forderte, daß die USA „fortschrittliche Industrienationen entmutigen soll, unsere Führerschaft herauszufordern oder überhaupt eine größere regionale oder globale Rolle zu spielen.“

Der PNAC-Bericht

  • verweist auf die Schlüsselverbündeten wie Großbritannien als „effektivstes und effizientestes Mittel, um die globale amerikanische Führung auszuüben“
  • beschreibt die Friedensstifter-Missionen als „Forderung nach amerikanischer Führung in der Politik anstatt der durch die Vereinten Nationen“
  • enthüllt Bedenken, daß Europa sich gegen die USA stellen könnte
  • sagt, daß „selbst wenn Saddam von der Bühne verschwinden sollte, werden die Basen in Saudiarabien und Kuwait permanent besetzt bleiben – trotz der überwiegenden Opposition in den Golfstaatsregierungen zur Stationierung der US-Truppen – da sich der Iran leicht als große Bedrohung für die Interessen der USA erweisen könne, wie es der Irak getan hat“
  • beleuchtet China zwecks „Regierungswechsel“ und sagt, „es ist Zeit, die Präsenz amerikanischer Streitkräfte in Südostasien zu verstärken“. Dies, heißt es, könne „Amerikanischen und Verbündeten die Kraft geben, um dem Prozeß der Demokratisierung in China zu beschleunigen.“
  • fordert die Schaffung der „US-Raummacht“, um den Weltraum zu dominieren, sowie die totale Kontrolle des Cyberspaces, um zu verhindern, daß „Feinde“ das Internet gegen die USA nutzen.
  • deutet an, daß abgesehen von der Kriegsdrohung gegen den Irak wegen Massenvernichtungswaffen die USA die Entwicklung biologischer Waffen – welche die Nation geächtet hat – in den kommenden Jahrzehnten in Betracht ziehen sollen. Es heißt: „Neue Methoden des Angriffs – elektronische, nichttödliche, biologische – werden besser verfügbar sein … Kämpfe werden in ganz neuen Dimensionen geführt werden, im Weltraum, im Cyberspace und vielleicht sogar in der Welt der Mikroben … fortschrittlichere Formen biologischer Kriegsführung, welche bestimmte Genotypen „angreift“, können die biologische Kriegführung aus der Welt des Terrors in ein politisch nützlichen Werkzeuges umformen.
  • bestimmt Nordkorea, Lybien, Syrien und den Iran als gefährliche Regime und ihre Existenz rechtfertigt die Schaffung eines weltweiten „Command-and-Control-Systems“.

Tam Dalyel, Labour-Parlamentsmitglied, Vater des Unterhauses und eine der führenden Rebellenstimmen gegen den Krieg gegen den Irak, sagte: „Das ist der Müll von rechtsgerichteten Think Tanks voller Hühnerhabichte – Männer, die nie den Schrecken des Krieges sebst erlebt haben, aber verliebt in die Idee des Krieges sind. So Männer wie Cheney, Kriegsdienstverweigerer im Vietnamkrieg.

Dies ist ein Plan zur Weltkontrolle durch die USA – eine neue Weltordnung ihrer Erzeugung. Dies sind die Denkprozesse von amerikanischen Fantasten, die die Welt beherrschen wollen. Ich bin empört, das ein englischer Premierminister der Labours mit einer Mannschaft von solch moralischen Niveau ins Bett geht.“

Die Bush-Bilanz

Montag, März 18th, 2002

Was treibt der Präsident da im Oval Office?

Von: Dr. David A. Sprintzen
Professor der Philosophie, Co-Director
Institute for Sustainable Development
C.W. Post College,
Long Island University
720 Northern Boulevard Brookville,
NY 11548-1300
(516)299-3051
fax: (516) 299-4140 mailto:dsprintz@liu.edu

Übersetzt am 18.03.02 von Kai Hackemesser
Originaler Text

Die ersten sechs Monate unter George W. Bush: Egal was Sie glauben, Sie sollten wissen, was Ihr Präsident tut. Hier eine Liste seiner Arbeit in seinen ersten sechs Monaten:

  • Er hat die Feldversuchs-Kontrollen für genetisch manipuliertes Getreide deutlich vereinfacht.
  • Er hat die Bundesausgaben für Bibliotheken um 39 Millionen Dollar reduziert.
  • Er hat die Finanzierung für Ärzte, damit sie fortschrittliches pädiatrisches Training bekommen, um 35 Millionen Dollar reduziert.
  • Die Finanzierung für erneuerbare Energiequellen um 50% reduziert.
  • Er nahm die Gesetze zurück, welche die akzeptablen Mengen von Arsen im Trinkwasser reduziert haben.
  • Er blockierte die Gesetze, die es von Bundesbehörden verlangen, zweisprachige Unterstützung für nicht englisch sprechende Personen anzubieten. Und das bei einem Kandidaten, der bereitwillig seine Spanischkenntnisse vor seinen hispanischen Wählern (schön wärs) blosstellt.
  • Er kündigte an, neue Seeschutzgebiete für die Channel Islands und die Korallenriffe nordwestlich von Hawaii zu beseitigen (San Francisco Chronicle, 6. April 2001)
  • Die Finanzierung für Forschung für sauberere, effizientere Autos und LKWs wurden von ihm um 28% reduziert.
  • Er setzte Gesetze außer Kraft, welche es die Regierung besser ermöglichte, Verträge mit Firmen abzulehnen, welche die Sicherheit am Arbeitsplatz, der Umwelt oder andere Bundesgesetze verletzen.
  • Er genehmigte dem Berufenen der Inneren Abteilung (Interior Department), Briefe an Staatsbeamten zu versenden, die sich dafür einsetzen, Nationalmonumente für Öl- und Gasbohrungen, Kohlebergbau und Rodung zu öffnen.
  • Er ernannte John Negroponte – eine nicht angeklagte, in die Iran-Contra-Affäre hochgradig verwickelte Person – auf den Posten des Botschafters für die Vereinten Nationen.
  • Er brach ein Wahlversprechen, 100 Millionen Dollar für die Regenwalderhaltung zu investieren.
  • Er reduzierte das Gemeinde-Zugriffsprogramm für öffentliche Krankenhäuser, Kliniken und Lieferanten, um Leute ohne Versicherung zu behandeln, um 86%.
  • Er trat von eimen Antrag zurück, den öffentlichen Zugang zu Informationen über potentielle Konsequenzen aufgrund eines Chemiewerkunfalls zu verbessern.
  • Er setzte Gesetze außer Kraft, welche vom Schwergesteinbergbau fordern, die Gelände auf öffentlichem Boden wieder aufzuräumen.
  • Er reduziert das Programm „Boy´s and Girl´s Club of America“ für öffentliche Gebäude um 60 Millionen Dollar.
  • Er kündigte an, ein Bundesprogramm zu beseitigen, welches geschaffen wurde, Gemeinden zu helfen, sich auf Naturkatastrophen vorzubereiten (wie es erfolgreich in Seattle genutzt wurde).
  • Er stieg aus dem Kyoto-Klimaschutzvertrag von 1997 aus.
  • Er reduzierte die Arbeitskraftschulung für behinderte Arbeiter um 200 Millionen Dollar.
  • Er beseitigte die Finanzierung für das Feuchtgebiet-Schutzprogramm, welches Farmer dazu ermutigte, Feuchtbiotope auf ihren Grundstücken zu erhalten.
  • Er kürzte das Programm, welches Kinderbetreuung für Familien mit niedrigem Einkommen anbietet, wen sie von der Wohlfahrt ins Berufsleben ziehen.
  • Er reduzierte ein Programm, welches verschriebene Verhütungsmittel für Bundesbeamten anbietet (obwohl man immer noch für Viagra bezahlt).
  • Er reduzierte Die Kapitalfinanzierung für öffentliche Gebäude um 700 Millionen Dollar.
  • Er ernannte Otto Reich – eine nicht angeklagte, in die Iran-Contra-Affäre hochgradig verwickelte Person – zum stellvertretenden Außenminister für Interamerikanische Angelegenheiten.
  • Er reduzierte das Budget der Umweldschutzbehörde um 500 Millionen Dollar.
  • Er kündigte an, die Möglichkeiten von Gruppen einzuschränken, zu klagen, um ein Tier auf die Liste der bedrohten Tierarten zu setzen.
  • Er hob ein Gesetz auf, welches erhöhte Regulationen für Energiespar-Effizienz bei Zentralklimaanlagen und Wärmepumpen vorschrieb.
  • Er hob Arbeitsplatz-Ergonomoiegesetze auf, welche dazu gedacht waren, die Gesundheit und Sicherheit des Arbeitnehmers zu verbessern.
  • Er brach ein Wahlversprechen, den Ausstoß von Kohlendioxid zu regulieren, welches zur globalen Erwärmung beiträgt.
  • Er verbot Bundeshilfen für internationale Familienplanungsprogramme, welche Abtreibungsberatung mit weiteren unabhängigen Finanzierungen anbieten.
  • Er schloß das Büro des Weißen Hauses für Frauengesundheitsinitiativen und -Unterstützung.
  • Er nominierte David Lauriski – Ex-Bergbaugesellschaftsvorstand – für den Posten des Stellvertretenden Arbeitsminister für Bergbausicherheit und Gesundheit.
  • Er gestattete dem Innenminister Gale Norton, mit seinem kontroversen Plan fortzufahren, Öl- und Gasfördergebiete jenseits der Ostküste von Florida zu versteigern.
  • Er kündigte seine Absicht an, den „Lewis and Clark“-Nationalforst von Monatana für Öl- und Gasborungen zu öffnen.
  • Er kündigte an, die Grenzen von Nationalmonumenten neu zu ziehen, was es technisch erlaube, Öl- und Gasborungen „außerhalb“ der Nationalmonumente durchzuführen.
  • Er schloß das AIDS-Büro des Weißen Hauses.
  • Er verhandelte Freihandelsabkommen mit Jordanien neu, um Sicherheiten für Umwelt und Arbeiterrechte zu beseitigen.
  • Er wird nicht länger Empfehlungen von der Amerikanischen Anwaltschaft für Bundesjustizbestimmungen einholen.
  • Er ernannte den Recycling-Gegner Lynn Scarlett zum Unterinnenminister.
  • Er unternahm Schritte, den Rat für Umweltqualität des Weißen Hauses abzuschaffen.
  • Er beschnitt das gemeindeorientierte Polizeidienst-Programm.
  • Er erlaubte dem Innenminister Gale Norton, den für die Wildnis von Idaho und Montana vorgesehene Grizzlybären-Auswilderungsplan auf Eis zu legen.
  • Er blockiert weiterhin die Bundesfinanzierung für Stammzellenforschungsprojekte.
  • Er stellt sicher, daß verurteilte Drogenmißbraucher keine Finanzhilfen für´s College bekommen können, obwohl selbst Mörder diese bekommen.
  • Er weigert sich, die andauernde Reinigung des Uranschlackeberges in Utah zu finanzieren.
  • Er weigert sich, den andauernden Rechtsstreit der Regierung mit den Tabak-Gesellschaften zu finanzieren.
  • Er versprach eine Steuersenkung von zwei Billiarden Dollar, davon werden 43% zugunsten des reichsten Prozentes der Amerikaner gehen.
  • Er unterschrieb ein Gesetz, welches es für arme und mittelständische Amerikaner schwerer macht, Konkurs anzumelden, selbst im Falle erschreckend hoher Medizinrechnungen.
  • Er ernannte einen Vizepräsidenten, der mit den Worten „Wenn sie etwas wegen Kohlendioxidemmissionen tun wollen, müssen Sie Atomkraftwerke bauen“ zitiert wurde. (Dick Cheney in „Meet the Press“)
  • Er ernannte Diana „Es gibt keine geschlechtsspezifische Lohnkluft“ Roth zum Rat der volkswirtschaftlichen Berater. (Boston Globe, 28. März 2001)
  • Er ernannte Kay Cole James – kein Befürworter des Entgegenkommens – zum Leiter des Amtes für Personalmanagement.
  • Er reduzierte das Geld, welches für die Staaten vorgesehen war, um Fälle von Kindesmißbrauch und -vernachlässigung zu untersuchen, um 15,7 Millionen Dollar.
  • Er half, ein Gesetz zu beseitigen, welches dazu gemacht war, es Teenagern zu erschweren, an Kreditkarten zu kommen.
  • Er kündigte die Beseitigung des Programmes „Lesen ist essentiell“ an, welches Bücher umsonst an arme Kinder gibt.
  • Er drängt nach einer Entwicklung kleiner Nuklearwaffen, um tiefvergrabene Ziele zu attakieren, was den Vertrag zum Nuklearwaffentestverbots-Vertrag verletzen würde.
  • Er kündigte an, Jeffrey Sutton – den Anwalt, der für den jüngsten Fall verantwortlich ist, der das Gesetz für behinderte Amerikaner schwächt – zum Richter am Bundesberufungsgericht zu ernennen.
  • Er kündigte an, Regulationen rückgängig zu machen, welche 240.000 km² Nationalforst vor Abholzung und Straßenbau schützen [Das entspricht der Fläche der BRD vor der Vereinigung mit der DDR].
  • Er beseitigte die Finanzierung für das „Wir sind das Volk“-Programm, welches Schulkinder über Verfassung, Grundrechte und Staatsangehörigkeit unterrichtete.
  • Er ernannte John Bolton – der gegen die UN und Nichtauslieferungsverträge ist – zum Unterstaatssekretär für Waffenkontrolle und Internationale Sicherheit.
  • Er nominierte Linda Fisher – eine leitende Angestellte bei Monsanto – für die zweithöchste Position bei der Umweltschutzbehörde.
  • Er nominierte Michael McConnell – führender Kritiker der Trennung von Kirche und Staat – Zum Bundesrichter.
  • Er nominierte Terrence Boyle – leidenschaftlicher Gegner der Bürgerrechte – zum Bundesrichter.
  • Er hob den Endtermin für Authersteller auf, Prototypen von Niedrigverbrauchswagen zu entwickeln.
  • Er nominierte Harvey Pitts – den Anwalt für einen Minderjährigensexvideo-Vertrieb – zum Leiter der SEC (Gremium zur Regelung des Vertrieb von Wertpapieren)
  • Er nominierte John Walters – einen starkem Gegner fon Drogenentzugsprogrammen in Gefängnissen – zum Drogen-Zar. (Washington Post, 16. Mai 2001)
  • Er nominierte J. Steven Giles – Ein Lobbyist für Kohle und Öl – zum stellvertretenden Innenminister.
  • Er nominierte Bennet Raley – der für die Aufhebung des Gesetzes für Bedrohte Tierarten eintritt – zum Stellvertretenden Minister für Wasser und Wissenschaft.
  • Er versucht, die Vertetungsklage zu beenden, die in den USA gegen Japan von asiatischen Frauen angestrebt wird, die während des 2. Weltkrieges als Sexsklaven arbeiten mußten.
  • Er sah vor, 4 Millionen Dollar in der neuen Bundeszuwendung für HIV- und Drogenmißbrauchsprogramme nur an religiöse Gruppen und nicht an weltliche Äquivalente zu gewähren.
  • Er reduziertze das Hilfprogrogramm für Haushalte mit Niedrigeinkommen um 40%, welches Personen mit zu geringem Einkommen bei der Begleichung der Stromrechnung hilft.
  • Er nominierte Ted Olson – der wiederholt über seine Verwicklung mit dem Scaiffe-finanzierten „Arkansas-Projekt“ log, welches Bill Clinton stürzen sollte – zum Staatssekretär im Justizministerium.
  • Er nominierte Terrance Boyle – Feind der Bürgerrechte – zum Bundesrichter.
  • Er schlägt vor, Zulassungsgenehmigungen – einschließlich Umweltbedenken – für Raffinerien, Nuklear- und Hydroelektrische Staudammkonstruktionen zu erleichtern.
  • Er schlug vor, der Regierung die Autorität zu geben, durch Enteignung Privatgrundstücke für Stromleitungen zu bekommen.
  • Er schlug vor, die 1,2 Milliarden Dollar zur Finanzierung von alternativen erneuerbaren Energien durch den Verkauf von Öl- und Gas-Pachtgebieten im Nationalwildpark von Alaska zu erhalten.
  • Er plant, genetisch veränderte Nahrungsmittel in allen Regierungsbehörden zu servieren.
  • Er hat den Chef der Forstdienste feuern lassen und einen Lobbyisten der Holzindustrie ernannt.

Amerikaner sind Ziel der größten Medien- Gehirnwaschkampagne in der Geschichte

Donnerstag, Oktober 25th, 2001

Von Lonnie Wolfe
Übersetzt von Kai Hackemesser
Quelle: Rense.com

ExecutiveIntelligence Review
www.larouchepub.com
16.10.01

Einleitung: Werden Sie Gehirngewaschen?

Werden Sie gehirngewaschen? Was ist mit manchen Ihrer Nachbarn, sind die gehirngewaschen? Bevor Sie antworten, lassen Sie uns Ihnen einige einleitende Fragen stellen: Glauben Sie, daß die Vereinigten Staaten am 11. September durch einen Terroristenangriff getroffen wurden? Denken Sie, daß die Leute hinter diesem Angriff „Araber“ waren und daß ihr Anführer dieser Osama bin Laden war und von einer Höhle in Afghanistan aus operierte? Glauben Sie, daß der beste Weg, um Terrorismus zu stoppen, der ist, sie schwer zu schlagen, sie in ihren „Basen“ an Orten wie Afghanistan zu schlagen und die Nationen, die sie fördern könnten, zu schlagen, etwa den Irak?

Und was ist mit der Wirtschaft? Denken Sie, daß der neueste Sturz der Börse und die Schwäche in der Wirtschaft durch die Angriffe vom 11. September verursacht worden seien? Nun, wenn Sie auf eine dieser Fragen mit „Ja“ antworteten, werden Sie vermutlich gehirngewaschen sein! Wenn Sie auf mehr als eine mit „Ja“ antworteten, sind Sie definitiv ein „Verlorener“.

„Aber“, antworten Sie, „ist das nicht, was die meisten Leute denken? Würden diese die Fragen nicht auf die gleiche Weise beantworten wie ich?“ Nun, die Antwort ist ja. Aber wir würden Sie darauf aufmerksam machen: Gerade weil die Mehrheit der Leute etwas für WAHR ansehen könnte, muß es nicht zutreffend sein. Alles, was es bedeutet, ist, daß Sie und die meisten Ihrer Nachbarn unter einem Massenwahn leiden — oder, einfacher ausgedrückt: SIE WERDEN GEHIRNGEWASCHEN. Also ist die wahre Frage, wie konnte Ihnen das geschehen? Wie kamen Sie zu dem Glauben, daß jene Aussagen in den obigen Fragen zutreffend sein mögen? „Na ja, Ich hörte ich es auf …, ich sah es auf …, nun, ich las es in …“

Sie brauchen sich nicht die Mühe machen, die Sätze zu vervollständigen; wir können es für Sie tun: Ihnen und Ihren Nachbarn wurde die „Wahrheit“ durch die Massenmedien mitgeteilt. Die amerikanischen „Nachrichten“medien, die stolz darauf sind, sich „frei“ zu nennen, und sich auf die Schulter klopfen für die wunderbare Arbeit, die sie während und nach dem 11. September geleistet haben, sind die größte, kostspieligste Massen-Gehirnwaschmaschine, die je in der menschlichen Geschichte zusammengebaut wurde. Es ist eine Maschine, die so vollständig die fast 300 Millionen Amerikaner gehirnwäscht, dass der berüchtigte Nazi- Propagandaminister Josef Goebbels neidisch sein würde.

Hier sind hier die wesentlichen Tatsachen dessen, was am 11. September geschah: Laut dem demokratischen Präsidentschafts-Vorbewerber Lyndon LaRouche, dessen Einschätzung in diesem Land und rund um die Welt von vielen kompetenten Fachleuten für Terrorismus und ungewöhnliche Kriegsführung geteilt wird, war das, was stattgefunden hat, kein Terroristenangriff, sondern eine strategische, verdeckte Operation, so arrangiert, dass es den Anschein eines „Terroristen“-Angriffs habe. Herr LaRouche und andere stimmen darin überein, dass aufgrund der Ausweitung und des Umfangs der Verschleierung und Irreführung, welche folgten, solch eine Operation weder durch irgendwelche arabischen Terroristenzellen oder -netzwerke noch durch einen arabischen oder nahöstlichen Staat noch durch irgendeine Kombination oben genannter organisiert worden sein kann; sie mußte von innerhalb der Vereinigten Staaten unter Teilnahme und Duldung eines Gaunernetzwerks zwischen den angloamerikanischen Geheimdienst- und Militärestablishments organisiert worden sein.

Wie bei jeder verdeckten Operation gibt es einen Bestandteil der psychologischen Kriegsführung, zum Zweck, seine Wirksamkeit gegen den anvisierten Feind zu maximieren, um diesen Feind zu verwirren und ihn irrezuleiten. Im Fall des Angriffes vom 11. September ist der anvisierte Feind die BEVÖLKERUNG DER USA UND SEINE KONSTITUTIONELLE STAATSFORM. Der „Psychokrieg“-Bestandteil der Operation wird durch die amerikanische Medien-Maschinerie mit der Absicht durchgeführt, das amerikanische Volk gehirnzuwaschen, DEN FORTDAUERNDEN STAATSSTREICH GEGEN UNSERE KONSTITUTIONELLE STAATSFORM HINZUNEHMEN. Bedeutet dies, daß die Direktoren des Massenmedien der USA in die Operation miteinbezogen wurden? Nein, so läuft es nicht. Wie EIR 1997 in einem Sonderbericht erklärte und dokumentierte, sind die Medien der USA durch das Angloamerikanische Establishment kontrolliert und arbeiten als Kartell. Als solches dient es routinemäßig den Interessen dieses Establishments und berichtet, über was es möchte und unterdrückt, was es nicht zu berichten wünscht; oder verdreht Berichte, um die Wirklichkeit zu verbergen. So könnte die Leistung der Medien vor, während und nach dem 11. September von jenen vorwegverkauft worden sein, welche die Operation planten, um so ein Anteil davon zu werden; es war bloß nötig, bestimmte „PsyOps“-Inhalte in diese Gehirnwasch-Medienmaschinerie einzubringen, damit diese mit den gewünschten Wirkungen auf Sie und Ihre Nachbarn weit und weit verbreitet werden kann.
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Die Wolfowitz-Verschwörung

Dienstag, Oktober 16th, 2001

Am 14. Oktober veröffentlichte der London Observer eine der nun geläufigen – und völlig falschen – US-Propaganda-Schreckgeschichte mit dem Titel „Der Irak steckt hinter den Anthrax-Ausbrüchen.“ Der Bericht schenkte dem irren Gerede der „amerikanischen Falken“ Glauben, welche sagen, daß es „einen wachsenden Haufen Beweise gibt, daß der irakische Präsident Saddam Hussein mit den Flugzeugentführungen vom 11. September – vielleicht indirekt – verwickelt sei. Wenn sich dies bestätigen würde“, meinte der Observer, „dann würde der sich aufbauende Druck … für einen Angriff (auf den Irak) unwiderstehlich werden.“ Einer dieser „Falken“, ein unbenannter „Regierungsangestellter“ der USA, berichtete dem Observer, daß der britische Premierminister Tony Blair ein „treuer Verbündeter“ im Krieg gegen den Terrorismus sei und „wenn es bedeuten würde, daß wir den nächsten Hundertjährigen Krieg beginnen würden, dann ist dies halt so.

Der „nächste Hundertjährige Krieg“? Wer sind diese verrückten Amerikaner, die derartig sprechen, und sind sie nicht genauso gefährlich wie der Jihad des Osama bin Laden?

Hier werden wir die Namen der Fanatiker in dieser Anti-Irak-Gruppierung nennen, die als die „Wolfowitz-Verschwörung“ bekannt wurden, benannt nach dem Stellvertretenden Verteidigungsminister der USA, Paul Wolfowitz. Der New York Times zufolge, welche durchgesickerte Informationen über deren Aktivitäten vom 12. Oktober veröffentlichte, will diese Gruppierung einen unverzüglichen Krieg gegen den Irak, im Glauben, daß die Bombardierung von Afghanistan, welches längst ein ausgelaugtes Ödland ist, keinesfalls einem globalen Krieg entspricht, den sie erhoffen. Aber der Irak ist nur ein weiterer Trittstein, um den Anti-Terroristen-„Krieg“ in einen ausgewachsenen „Clash of Civilizations“ umzuwandeln, in welchem der Islam zum neuen „Feindbild“ des neuen „Kalten Krieges“ wird.

Die Theorie hinter dem „Clash of Civilizations“, entwickelt vom Berater für nationale Sicherheit des Präsidenten Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski und seinen Schützlingen einschließlich dem Harvard-Professor Samuel Huntington, definiert die arabische und islamische Welt als einen „arc of crisis“, einen „Bogen der Gefahr“ aus dem Mittlerem Osten über die islamischen Länder Zentralasiens in die damalige Sowjetunion. Brzezinski wollte die „islamische Karte“ gegen die Sowjetunion ausspielen, und dadurch begann die Politik, islamische Fundamentalisten gegen moderate und pro-westliche arabische und islamische Regierungen zu fördern. Nach dem Ende des kalten Krieges aktualisierte der Haufen von Brzezinski/Huntington ihren „Bogen der Gefahr“, indem sie erklärten, daß die islamische Religion in einem neuen Krieg der Feind sei, in welchem Religionen statt politischer Systeme sich unausweichlich bekämpfen würden.

Jedenfalls wurden jene terroristischen Drogenschmuggler der islamischen Welt, welche durch Brzezinski lanciert und von den Iran-Contra-Netzwerken unter der Kontrolle des Oberstleutnant Oliver North aufgrund der Executive Order 12333 des George Bush Sen. „adoptiert“ wurden – trainiert von britischen und amerikanischen Sondergeheimdiensten und dem CIA, ausgerüstet durch israelische Militärnetzwerke – die Hauptverdächtigen in den terroristischen Angriffen auf die Vereinigten Staaten.

Ein Netzwerk durchdringt die Regierung

Die Anhänger der sogenannten „Wolfowitz-Verschwörung“, welche die Theorie vom „Clash of Civilizations“ verfolgen, sind nichts geringeres als „ein innerer Feind“ in den USA, ein Netzwerk, welches das Verteidigungsministerium, das Außenministerium, das Weiße Haus und den Nationalen Sicherheitsrat verknüpft. Der Bericht soll keine „Gute Jungs gegen Böse Jungs“-Beschreibung der Bush-Regierung sein; eher ist es eine Warnung, daß diese Verschwörung eine eng verflochtenes Gaunernetzwerk ist, welches versucht, die US-Politik zu übernehmen und die momentane afghanische Unordnung in einen Weltkrieg ausarten zu lassen. Die Verschwörung trägt die gefährliche Ähnlichkeit einer „geheimen Parallelregierung“ der „Projekt Demokratie“-Operation von Oberstleutnant North und General Richard Secord, welche Iran-Contra steuerte. Tatsächlich sind einige der Verschwörungsmitglieder in der jetzigen Bushregierung verurteilte Kriminelle aufgrund ihrer Aktivitäten in dem „Unternehmen“ des Herrn North!

Am 12. Oktober enthüllte die New York Times tiefe Meinungsverschiedenheiten in der Bush-Regierung, beschrieb, wie die Verschwörung hinter dem Rücken der Beamten des Kabinetts wie dem Außenminister Amerikas, Colin Powel, im Namen der US-Regierung Politik betreibt. Die Gruppe möchte den Irak auslöschen, den Palästinenserpräsidenten Arafat und die Palästinenserregierung auf die Terroristenliste setzen (wenn nicht gleich auf die Nachrufsseite) und den Nationalstaaten Krieg erklären.

Die Times enthüllte, daß eine Schlüsselgruppe der „Wolfowitz-Verschwörung“ die 18 Mitglieder umfassende Rat für Verteidigungspolitik sei, welcher sich für 19 Stunden zusammensetzte, um am 19./20. September „Prozeß zu machen“ gegen Saddam Hussein. Das Treffen drängte nach einem neuerlichen Krieg gegen den Irak, sobald der Krieg gegen Afghanistan seine Anfangsphase abgeschlossen habe. Er diskutierte den Sturz von Saddam Hussein, die Aufteilung des Irak in Ministaaten, die von US-finanzierten Dissidenten geleitet würden, welche die Gewinne aus den Basra-Ölvorkommen für ihre kollaborierende Regierung stehlen würden. Das Treffen diskutierte, wie man die Informationen so manipulieren könne, daß man die Angriffe des 11. Septembers auf Saddam Hussein schieben könne.

Der Times zufolge nahm Verteidigungsminister Donald Rumsfeld an beiden Tagen nur teilweise teil, und am 22. September wies Präsident George Bush die Empfehlung des Rates zurück, (so früh) den Krieg gegen den Irak zu erklären. Aber für die „Wolfowitz-Verschwörung“ zählt die Entscheidung von Herrn Bush nicht wirklich – Kernmitglieder des Politik-Rates sind wegen ihrer breiten internationalen Verbindungen vor allem zum Vereinigten Königreich und Israel ausgewählt worden, was ihnen erlaubt, Änderungen in der US-Politik mittels einer „Außen-Innen“-Operation durchzusetzen. Wenn man nicht in der Lage ist, Politik durch Werbung zu ändern, kann das Netzwerk durchaus auch verdeckte Operationen als eine „Regierung in der Regierung“ durchführen, wie sie es auch während Iran-Contra getan hat.

Der Vorsitzende des Rates für Verteidigungspolitik ist Richard Perle, ein früher Stellvertretender Verteidigungsminister für internationale Sicherheitsangelegenheiten unter Reagan, nun beim neokonservativen American Enterprise Institute.

Perle, dessen Spitzname „Fürst der Finsternis“ wegen seiner nuklearen Armageddon-Ansichten während des Kalten Krieges ist, ist, was viel wichtiger ist, ein Mitarbeiter von Conrad Black’s Hollinger International Inc., welche den Bemühungen des Sicherheitskoordinators des Britischen Empires William Stephensons entsprungen ist, Waffen für England während dem Zweiten Weltkrieg zu sichern. Gegenwärtig besitzt Hollinger die mit der britischen Tory-Partei verknüpfte Telegraph PLC, deren internationaler Beratungsausschuß von der früheren britischen Premierministerin, Lady Magaret Thatcher geleitet wird. Hollinger besitzt ebenfalls die Jerusalem Post, ein weiterer kriegsgeifernder Presseausguß.

Die „Hartschläger“ im Verteidigungspolitik-Rat sind die schlimmsten der angloamerikanisch-israelischen geopolitischen Fanatiker der letzten Jahrzehnte, einschließlich: dem früheren Außenminister Henry A. Kissinger, der auch ein Mitglied von Hollingers Internationalem Beratungsausschuß ist; dem früheren Sprecher des Weißen Hauses Newt Gingrich; dem früheren Direktor der CIA unter Clinton, R. James Woolsey; dem früheren stellvertretenden Vorsitzenden der Oberbefehlshaber der Heere Admiral David E. Jeremiah; dem früheren Vizepräsident Dan Quale; dem früheren Verteidigungs- und Energieminister James R. Schlesinger und dem früheren Verteidigungsminister unter Präsident Carter Harold Brown.

Obwohl Perle erst vor kurzem zum Vorsitzenden des Rates für Verteidigungspolitik ernannt wurde, waren er und Wolfowitz für mehr als zwanzig Jahre Kollaborateure als einflußhabende Agenten der rechtsgerichteten israelischen Kriegsparteien. 1985, als klar wurde, daß Jonathan Jay Pollard, ein in diesem Jahr der Spionage überführten Amerikaner beim Stehlen von solch hochgeheimen USA-Geheimnissen für Israel, um sie der Sowjetunion zu verkaufen, nicht allein gearbeitet haben kann, berichteten Geheimdienstangestellte höchsten Ranges der EIR, daß ein gesamtes „X-Kommittee“ an höchstrangigen US-Beamten untersucht werde. Wolfowitz und Perle waren auf der Liste der Verdächtigen des „X-Kommittees“, und die Spionage Israels gegen die Vereinigten Staaten waren derartig heftig, daß die Ermittler EIR berichteten, daß sie „nicht nur Maulwürfe sondern regelrechte Maulwurfshaufen“ gefunden haben. Pollard und seine israelischen Verteidiger behaupteten später, daß Pollard gegen die USA spionieren „mußte“, weil die Amerikaner zu sanft mit dem Irak und anderen arabischen Ländern umsprangen.

Die „Wolfowitz-Verschwörung“ ist dazu bestimmt, die Vereinigten Staaten in Richtung der gefährlichsten israelischen Rechtsaußenpolitik zu drängen einschließlich einem möglichen israelischen Nuklearangriffs auf einen arabischen Staat. Sie sind die Durchführer genau jenes Szenarios der „Auseinanderbrechenden Allianz“, vor welcher Lyndon LaRouche in seiner Stellungnahme vom 12. Oktober warnte.

Plan B: Mit dem Hund wedeln

Die „Wolfowitz-Verschwörung“ ist darauf aus, jegliches Potential für einen Mittelöstlichen Frieden zu zerstören und ist dazu bestimmt, die eurasische Wirtschaftsentwicklung zu behindern, welche sich um die Kooperation zwischen Europa, Rußland und China konzentriert Nachdem Rückschlag nach der Marathonsitzung des Verteidigungspolitik-Rats, setzte die Wolfowitz-Verschwörung verschiedene Operationen in Bewegung, um Propagandageschichten, gefälschte Berichte der US-Politik zu verbreiten, und andere Manöver, wodurch sozusagen „der Schwanz mit dem Hund wedelt“. Nicht genehmigte Stellungnahmen werden von den Verschwörern gemacht, Interviews, welche die US-Politik falsch darstellen, werden rund um die Welt verbreitet, und Geheimdienstberichte werden geändert oder hergestellt, um die politischen Ziele näherzubringen.

Das Muster wird klar und deutlich.

In einem ersten derartigen Vorgehen kurz nach den Angriffen vom 11. September erklärte Wolfowitz, daß die Vereinigten Staaten „staatsgestützten Terrorismus beenden“ würden und bestand darauf, daß nach dem Prinzip der Selbstverteidigung die Vereinigten Staaten allein handeln dürfen, ohne die Vereinten Nationen oder eine Kooperation mit anderen Ländern. Er wollte die „Doktrin“ etablieren, daß die Vereinigten Staaten „egal wo und zu welcher Zeit“ ein Land aufgrund geheimer Beweise angreifen könnten. Aber Wolfowitz wurde in einer deutlich sichtbaren Unstimmigkeit mit dem Weißen Haus gezwungen, diese Aussage zurückzunehmen. Einige Tage später bremsten die NATO-Verbündeten im Hauptquartier in Brüssel Wolfowitz und lehnten es bei einem Treffen, in welchem Wolfowitz die Bush-Regierung vertrat, ab, die Kooperation mit den Vereinigten Staaten unter NATO-Abkommen formell zu bekräftigen.

In derselben Laune versuchte die Verschwörung am 7. Oktober, dem Tag, als die Afghanistan-Bombardierung begann, einen Keil zwischen die Vereinigten Staaten und den UN-Sicherheitsrat, vor allem Rußland und China zu treiben, indem sie den Text eines Briefes des US-Botschafters für die UN John D. Negroponte änderten – ein ständiger Insider in der Iran-Contra-Operation, welcher beschuldigt wurde, in den 80ern mit Drogen-verbundenen militärischen Todesschwadronen in Honduras kollaboriert zu haben. Die Önderungen wurden ohne Kenntnis des Vorgesetzten von Negroponte, dem Außenminister Powell gemacht.

Im Brief zitierte Negroponte den sogenannten Ausrutscher von Wolfowitz und schrieb „Wir könnten herausfinden, daß unsere Selbstverteidigung weitergehende Handlungen bezüglich anderer Organisationen und Staaten erforderlich macht.“ Die Aussage zielt implizit auf den Irak, Syrien und den Sudan, alles Länder, die auf der Staatenliste des Außenministeriums stehen, welche Terrorismus unterstützen. Die Aussage verletzt Versprechen, welche die USA gegeben haben, daß sie die „Koalitions“-Handlungen darauf beschränken, die Angriffe vom 11. September zu vergelten. Wie berichtet wurde, soll Powell, als er von dieser Aussage aus der Presse erfahren hat, „an die Decke gegangen sein“. Die Einfügung wurde von Stephen J. Hadley entworfen, welcher stellvertretender Berater für den nationalen Sicherheitsrat ist. Dieser Stunt könnte beim Treffen des Rates für Verteidigungspolitik geplant worden sein.

Dann ist da der Fall vom früheren CIA-Direktor James Woolsey, dessen definierte Rolle als Mitglied des Politikrates es ist, am öffentlichsten den Sturz von Saddam Hussein zu fordern. Die Zeitungskette Knight-Ridder berichtete am 11. Oktober, daß Woolsey im vorigen Monat dazu autorisiert wurde, mit einem US-Regierungsflugzeug nach London zu fliegen, auf geheimer Mission in Begleitung von Beamten des Justiz- und Verteidigungsministerium Beweise zu sammeln, die Saddam Hussein mit den Angriffen vom 11.September verbinden. In einer Pressekonferenz vom 18. September von Defense Week rief Woolsey nach einer „Flug- und Fahrtverbotszone“ im Norden und Süden des Irak, damit die Kurden bzw. die Shi’iten besser Saddam bekämpfen können. „Das Schlagwort des Tages“, meinte Woolsey, ist „Es sind die Regime, Trottel!“ Seit dem Anthrax-Tod vom Bob Stevens am 5. Oktober, dem Fotoredakteur der Sun, wurde Woolsey zum weltweit führenden Fingerzeiger auf Saddam als Mann hinter der Anthrax-Attacken. Seine sogenannten Beweise sind veraltet, vorurteilsbehaftet und vollständig unverläßlich.

Es ist kein Zufall, daß Woolsey im letzten Jahr eine prominente Rolle – als CIA-Direktor – im Szenario 1999/2000 des New Yorker Rates für auswärtige Angelegenheiten (CFR, Council on Foreign Relations) gespielt hatte, „Die nächste Finanzkrise: Warnzeichen, Schadenskontrolle und Auswirkungen“, welcher einen virtuellen Militärputsch ausgearbeitet hatte, welcher einer kombinierten Finanzkrise und Terroristenattacke auf den Fuß folgen würde. Im Kriegsspiel des CFR würde der US-Präsident von der Bildfläche verschwinden. was das Land unter der Kontrolle der Krisenmanagement-Diktatur zurücklassen würde.

Ebenfalls nach London entsendet, um für einen „rollenden Krieg“, der Afghanistan, dann den Irak, und dann Land für Land, bis die Rache vollbracht wurde, Propaganda zu machen, ist das befreundete Mitglied des Politik-Rates Newt Gingrich. In einem Gespräch mit der London Times, die dem britischen Israel-Top-Propagandisten Rupert Murdoch gehört, sagte Gingrich, daß die Vereinigten Staaten „im Krieg“ liegen mit dem „organisierten, systematisch ausgebreiteten Terrorismus, gefördert durch Nationalstaaten“. Er meinte, daß der Beschuß der afghanischen Taliban ohne das Bezwingen des Irak „vergleichbar damit wäre, das imperiale Japan zu bezwingen, aber die Nazis in Ruhe zu lassen.“ Gingrich drohte, daß Länder, die entschieden, nicht kooperativ gegen den Terrorismus zu sein, den Konsequenzen gegenüberstehen müssen: „Die USA und die Koalitionskräfte werden euren eigenen Völkern beistehen, euch zu beseitigen.“

Indem er das Tempo für sein Team vorgibt, war Perle zusammen mit dem Neokonservativen William Kristol der verbindende Initiator bei einem offenen Brief an Präsident Bush in der von Rupert Murdoch finanzierten Weekly Standard, welcher, obwohl er den Präsidenten im Krieg gegen den Terrorismus begeistert unterstützte, tatsächlich ein Ultimatum war, um einen „Clash of Civilizations“, dreissigjährigen Krieg im mittleren Osten zu unterstützen. Unter den nicht vertretbaren Forderungen, die in diesem Brief vorgetragen wurden, war der Sturz von Saddam Hussein, „selbst wenn die Beweise den Irak nicht direkt mit dem Angriff (vom 11. September) in Verbindung bringen.“

Es gibt keinen Zweifel, daß das Duo Wolfowitz/Perle am Kern des Netzwerkes sind, welches Israel im „Szenario wegfallender Verbündeter“ benutzen kann. Tatsächlich ist Wolfowitz eine der großen Hoffnungen der rechtsextremen in Israel einschließlich der radiaklen Siedlerbewegung, wo man die Ermordung Arafats und die Vertreibung aller Palästinenser aus den besetzten Gebieten fordert. Aber Wolfowitz und Perle sind keine „israelischen Agenten“. Eher sind sie die Unternehmer zweiter Generation, die beide von Albert Wohlstetter von der RAND Corp. ausgebildet wurden, einem früheren Trotzki-Kommunisten, der nun Nuklearstratege ist. Genauso wenig sind die verschwörerischen kriegstreiberischen Militaristen „Sieben Tage im Mai“.

Richard Armitage, General Wayne Downing, Richard Clarke und Elliott Abrams sind ebenso schwer in dieser Verschwörung verwickelt.

Die verrückten Zahlenspiele der NATO

Mittwoch, August 29th, 2001

Presse-Information Nr. 12529. August 2001

Von Jan Oberg, Leiter der TFFÜbersetzt am 29.8.01 von Kai Hackemesser

Mazedonien in der NATO – die NATO in Mazedonien

Die Regierenden Mazedoniens behaupten offiziell und sukzessive, daß das Land ein Mitglied der NATO werden muß. Mazedonien strebt eine NATO-Mitgliedschaft an. Da jedoch Mazedonien noch nicht „reif genug“ ist, um der NATO beizutreten, wird die NATO eben in Mazedonien sein.

Mazedonien hatte keine unabhängige nationale Sicherheitskommission (oder durfte keine haben), welche verschiedene zukünftige Optionen für das Land hätte untersuchen können. Die NATO-Mitgliedschaft ist die einzige Idee in Skopje. Wenn es skeptische Sicherheitsexperten und Verteidigungs-Intellektuelle gibt, scheinen sie nichts dazu zu sagen. Die Nichtregierungsorganisationen vor Ort sind unterschiedlich enthusiastisch; jedoch haben Friedensgruppen, Frauenvereinigungen usw., welche nicht nur skeptisch sondern geradezu völlig dagegen sind, kaum einen Einfluß. Was die NATO-Mitgliedschaft sagen wir in den nächsten zwanzig Jahren an Geld kosten wird, wurde nicht analysiert, es ist keine Rede von einer Volksabstimmung – dafür aber natürlich jede Menge über Demokratie.

Wie man heutzutage in den entstehenden „Demokratien“ in Osteuropa zu sagen pflegt: Worüber soll man diskutieren? Es ist doch bereits alles festgelegt, wir habe doch keine Wahl! Man sagt uns, wenn wir uns nicht ranhalten, werden sich uns andere Türen ebenfalls verschließen.

So ist die NATO-Mitgliedschaft für Mazedonien das Geschenk eines Paten, das man nicht ablehnen kann. Dasselbe gilt natürlich auch für den Einsatz der NATO-Waffeneinsammler dieser Tage. Es ist ein großes Spektakel, aber die NATO wird die KLA/UCK/ONA/ANA oder was immer für eine Abkürzung wir für die militaristischen albanischen Nationalisten verwenden, die angeblich und irrtümlich mit Waffen für mehr Rechte kämpfen, nicht entwaffnen.

Das klägliche Versagen der NATO/KFOR als Entwaffner im Kosovo

Als ich vor wenigen Wochen in Mazedonien war, erhielt ich eine Kopie von etwas, was man „Plan des Präsidenten“ nannte – offiziell „Plan und Programm zur Bewältigung der Krise in der Republik Mazedonien.“ Das erstgenannte Ziel auf Seite 1 ist, „Die Terroristen vollständig zu entwaffnen und aufzulösen“, wie man die albanische KLA/NLA nennt.

Also ging es um „Entwaffnung“, und nicht, wie man es nun nennt, eine „Einsammlung“ von Waffen. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

Wir brauchen nur noch ein wenig warten, bis sich die „Entwaffnung“ in Mazedonien wiederholt. Die dreissig Tage, welche längst von den gehaltenen internationalen Medien- und Pressekonferenzen verbreitet worden, „die NATO ist zufrieden und optimistisch“, was die albanischen Ablieferungen angeht. Das ist pure Öffentlichkeitspropaganda! Und zwar, weil:

Im Herbst 1999 erklärte Michael Jackson (nicht der Popstar, sondern der NATO-General, der den Kosovo überrollt hat), daß die mächtigen KFOR/NATO-Kräfte nicht nur alle Jugoslawischen Streitkräfte aus dem Kosovo verdrängt, sondern auch die KLA entwaffnet hätten, welche aus mindestens 20.000 Mann unter Waffen bestand. Dies war nur natürlich, da die Resolution des UN-Sicherheitsrates Nummer 1244 bestimmt: „15. fordert, daß die KLA und andere bewaffnete Kosovo-Albanische Gruppen sofort alle offensiven Handlungen einstellen und den Bedingungen für die Demilitarisierung entsprechen, wie vom Leiter der Internationalen Sicherheit (international security presence) in der Beratung mit dem Sonderbevollmächtigten des Generalsekretärs dargelegt;“

Die internationalen Anführer im Kosovo einschließlich der obersten Behörde und dann dem Leiter der UN-Mission Dr. Kouchner erklärten, daß die KLA entwaffnet und ihre Insignien und Uniformen verboten seien; die Organisation wurde als illegal betrachtet. Er hatte es auch geschafft, die KLA-Führer zu überreden, freiwillig die Uniformen zu wechseln und zur völlig zivilen KPC umgewandelt zu werden, dem Kosovo-Protection-Corps.

Das KPC würde unter der Leitung von Agim Ceku operieren, vermutlich auf der UN-Lohnliste. Er sagte mir in einem Interview letztes Jahr, daß er ein leitender Offizier in der Kroatischen Armee war, aber 1995 gegangen ist, nachdem diese 250.000 koratische Bürger serbischer Nationalität vertrieben hat. Er hat, wie er es ausdrückt, der UCK/KLA „geholfen“, seit diese 1992/93 gegründet wurde.

Es gibt also drei Möglichkeiten. A) Die KLA wurde niemals entwaffnet und die Aussagen hierzu waren eine kristallklare Irreführung der internationalen Öffentlichkeit, die annahm, ihre Steuergelder würden für Friedensbildung, Entwaffnung und friedliche Koexistenz im Kosovo eingesetzt. B) Die 46.000 schwerbewaffneten Soldaten der NATO/KFOR haben ihr bestes getan, um die KLA/UCK zu kontrollieren und zu entwaffnen, von welchen 5.000 die Uniform wechselten und dem KPC beitraten, aber haben kläglich versagt. C) Die KLA/UCK wurde tatsächlich entwaffnet zu jener Zeit, aber dann mit oder ohne der Zustimmung von NATO/KFOR und der UN wiederbewaffnet.

Wenn es eine Irreführung war, sollte die freie Presse untersuchen, warum wir alle getäuscht wurden. Wenn die NATO schlicht unfähig war, ist ihr Versagen im Kosovo größer als jede UN-Mission im Balkan. Wenn dem so ist, sollte es einen öffentlichen Aufschrei geben, und wir sollten dasselbe über die NATO hören wie über die UN: Daß sie teuer, unfähig und korrupt sei und nicht fähig, ihr Mandat zu erfüllen. Aber während die Medien und Kommentatoren die Vereinten Nationen gerne denunzieren, getrauen sich nur wenige einer Kritik der NATO. Als ob die NATO keine Fehler machen könnte.

Wir wissen heute, daß die UCK/KLA sich nach Südserbien bewegt hat und von Basislagern in der demilitarisierten Zone zwischen Serbien und dem Kosovo ihren Krieg begann. Das bedeutet, daß sie den US-Sektor passiert hat. Wir wissen, daß es die UCK/KLA ist, die einseitig im Namen der UCK oder NLA (Nationale Befreiungsarmee) den Krieg in Mazedonien angefangen hat. Niemand, der entwaffnet und aufgelöst worden ist, kann zwei Aggressionen begehen; niemand, der nicht die Unterstützung der westlichen Regierungen hat und nach deren nationale und geostrategische Interessen handelt, würde mit so etwas davonkommen!

(In den Straßen von Pritina kann man UCK-Symbole und -Kennzeichen kaufen, man kann Publikationen mit der UCK auf der Titelseite kaufen mit Listen der Serben, die sie getötet haben.)

Es ist stark anzunehmen, daß der UCK/NLA erlaubt wurde – falls man sie nicht sogar darin unterstützt hat – zwei neue Kriegsschauplätze zu eröffnen. Es ist unvorstellbar, daß die NATO, die weltstärkste Allianz, und die UN als oberste Autorität im Kosovo nicht in der Lage gewesen seien, eine Streitkraft wie die UCK zu kontrollieren, wenn sie die Absicht dazu gehabt hätten.

Kurz gesagt haben die NATO und einige iher Mitgliedsstaaten keine Glaubwürdigkeit als Entwaffner. Ihre Ergebnisse in dieser Tätigkeit sind wirklich schlecht!

Die größte „Friedensstifter“-Mission aller Zeiten mit 46.000 viel stärker bewaffneten Soldaten als die UN war nicht in der Lage, 10-15.000 KLA-Soldaten zu entwaffnen. Nur wirklich naive Menschen können annehmen, daß 3.500 oder 5.000 NATO-Soldaten in Mazedonien eine bessere Arbeit abgeben könnten. Also warum sind sie dort? Weil sie keine bessere Arbeit abliefern sollen!

Die NATO hat diemal nicht einmal die Absicht, die KLA/NLA zu entwaffnen, sie sammelt blos freiwillig durch KLA/NLA-Kämpfer abgegebene Waffen ein, denen dann Amnestie gewährt wird! Fragen Sie sich selbst, wo ein solches Geschäft mit „bewaffneten Verbrechern“ (NATO-Bezeichnung für die KLA/NLA) zuvor geschlossen wurde, die bereits ansehnliche Territorien eines souveränen, anerkannten UN-Mitgliedslandes kontrollieren.

Desweiteren haben Politiker der Länder, die „Essential Harvest“ betreiben, angestrebt, die Mazedonische Regierung daran zu hindern, Waffen zu importieren, und die mazedonische Armee wurde aufgefordert, sich von ihren Stellungen zurückzuziehen.

Um es deutlich zu sagen: Dies bedeutet das Ende des Rechts zur Selbstverteidigung, des Respekts der territorialen Integrität eines souveränen, anerkannten europäischen Staates und ein Ende der unparteiischen Vermittlung zwischen Konfliktparteien. Ich glaube, daß es auch ein Ende für ein stabiles und ziemlich friedliches Mazedonien bedeutet.

Das Waffenzahl-Spiel und eine mögliche dänische Verbindung

Die offizielle Schätzung der mazedonischen Regierung zu der Zahl der Waffen der KLA/NLA beläuft sich auf 60 – 80.000. Die KLA/NLA sagen, sie haben 2.500. Nach zwei Tagen im Lande schließt die NATO ein neues, nicht verhandelbares Geschäft mit der KLA/NLA ab und verkündet, daß die Zahl der einzusammelnden Waffen 3.500 sei und daß dies eine glaubwürdige Zahl sei, um Mazedonien auf den Weg zum frieden zu bringen.

Jane’s Defense Weekly vom 29. August, Nr. 9 nennt 2.500 NLA-Soldaten in Mazedonien und mindestens genauso viele nichtkämpfende Unterstützer für Logistik usw. von denen vermutlich alle Waffen besitzen. Sie fügt hinzu, daß es „ebenfalls Waffen in versteckten Lagern gibt. Manche davon wurden in den Nachwirkungen der Albanien-Krise 1997 erstanden, als schätzungsweise 575.000 kleine Waffen gestohlen wurden…“ Und dann hat wohl jede Familie 1-2 Waffen durch das, was man Schützenkultur des Balkans nennt, „welche teilweise sehr stark unter den ethnischen Albanern ist“.

Unter der Annahme, daß die Generäle der NATO kompetent seien, ist es schwer zu glauben, daß sie selbst irgendetwas dessen glauben, was sie von sich geben. Aber die Zahl ist doch ein weiterer westlicher Schlag in das Gesicht der Regierung.

CNN berichtete am 25. August 2001: „Der dänische General Gunnar Lange, NATO-Kommandant in Skopje, gab die Waffenzahl nicht bekannt, aber sagte, daß die Operation Essential Harvest bis zum Ende der nächsten Woche ein Drittel der Waffen der Rebellen in die Hand bekäme.“

Aha, der NATO-Kommandant ist dänisch! Aber Dänemark hat keine Truppen für Essential Harvest bereitgestellt? Nun, mein unangenehmer Verstand sagt mir, daß es dafür eine recht einfache Erklärung geben könnte:

Der Mann, der erfolgreich Kouchner als höchster Autorität im Kosovo einsetzte, ist der frühere dänische Verteidigungsminister, Hans Haekkerup. Unter seiner Leitung unterstützte Dänemark nicht nur die NATO-Bombardierungen in Jugoslawien politisch und moralisch, sie haben auch Bomben abgeworfen. Er stand an der Spitze einer bedeutenden Aktivisten-Sicherheitspolitik und entwickelte sehr gute Beziehungen zur Clinton-Regierung. Haekkerup hielt bis damals keine internationalen Positionen. Nun in Pritina konnte er unmöglich ohne Kenntnis der militärischen Angelegenheit oder der Geschichte seiner Mission und ihrer Eintrittskarte in der Region Kosovo sein.

Das KLA/NLA-Problem in Mazedonien stammt überwiegend aus dem Kosovo, als die NATO aus praktischen Absichten zur Luftwaffe der KLA wurde. Es ist ein Überlauf der mißlungenen UN/NATO-Mission dort, oder ein beabsichtigter Plan.

Was also könnte bequemer für den Leiter der UN-Mission sein als ein dänischer General, der es so aussehen lassen kann, als ob die KLA/NLA und ihr Überlauf nur kleinere Probleme seien? Ein dänischer General, der den Job in dreissig Tagen erledigen und die laufende UN/NATO-Verschleierung verdecken kann, die darauf abzielt, die albanischen Extremisten zu unterstützen – woran sein früherer Chef (Haekkup) nichts änderte, weil er, hätte er, höchstwarscheinlich seinen Job verloren hätte?

Stellen Sie sich vor, daß 3.300 Waffen alles wären, was die KLA/NLA in Mazedonien besäßen. Warum um Himmels Willen sollten sie akzeptieren, sich ihrer Verteidigung für den Tag zu berauben, an dem die NATO vermutlich abzieht?

Es ist wohlbekannt, daß das Innenministerium tausende Waffen (manche sagen 12.000) an Mazedonier ausgehändigt habe, darunter frühere Polizisten. Es gibt auch lokale Paramilitärs, bestehend aus Nationalisten, Hardliner-Mazedonier, die sich Waffen beschafft haben und sich auf zukünftige Kämpfe in ihren Dörfern vorbereiten.

Ist es angesichts dessen warscheinlich, daß die Albanier, die bereits ihr Leben für ihre Sache riskiert haben, alle ihre Waffen ablegen und freiwillig die von ihnen besetzten Orte verlassen?

Können andererseits die westlichen Diplomaten und Medien einen einzigen führenden mazedonischen Politiker oder Redakteur finden, der persönlich glaubt, daß die 3.300 Stück alles sind, was die NLA besitzt, und daß sie die besetzten Territorien verlassen?

Wenn die Antwort auf diese Fragen „Ja“ wäre, dann könnte die NATO-Mission eine friedensstiftende Kraft sein. Jedoch würde dies eine völlig andere friedensstiftende Anstrengung bedeuten, etwas in der Artder UNPREDEP der UN kombiniert mt einer viel kompetenteren OSCE und einer Reihe von nichtregierungs-, konfliktlindernden und erzieherischen Organisationen. Dies würde eine „Essential Spring“-Operation sein!

Das würde bedeuten, daß nicht nur die Waffen geerntet, sondern auch die Saat des Friedens gesäht werden muß. Dies ist offensichtlich nicht, was die USA, die NATO und die EU tatsächlich vorhaben.

All das obige macht keinen Sinn vom Standpunkt des Friedens, der Versöhnung, Koexistenz und Demokratie. Es ist einfach Unsinn.

© TFF 2001

Mr. Ritter sagt, die USA nutzten sein Team zur Spionage gegen den Irak

Freitag, Juli 20th, 2001

Quelle

Ein früherer Waffeninspektor der Vereinten Nationen hat die Vereinigten Staaten beschuldigt, absichtlich Konfrontationen mit dem Irak zu provozieren, welcher, wie er sagt, bereits 1995 so gut wie völlig entwaffnet war.

Scott Ritter sagt, die Vereinigten Staaten haben die Arbeit der UNSCOM – das Waffeninspektorenteam der Vereinten Nationen im Iraq – unterminiert und nutzten die Angelegenheit, um den Irak in den Konflikt mit dem Westen zu drängen.

Mr. Ritter war seit seinem Rücktritt von der UNSCOM 1998 ein ausgesprochener Kritiker der US-Politik gegen den Irak.

In seinem neuen Dokumentarfilm Im Treibsand: Die Wahrheit über UNSCOM und die Entwaffnung des Irak werden die UN und die UNSCOM als amerikanische Schachfiguren in deren Geschäften mit Saddam Hussein dargestellt.

Mr. Ritter sagt, sein Team war zufrieden, der Irak hat bis 1995 98% seiner Waffen zerstört.

Aber, sagt er, die US-Regierung habe absichtlich neue Standarts der Entwaffnungskriterien festgelegt, um die UN-Sanktionen gegen Bagdad aufrecht zu erhalten und Bombenangriffe zu rechtfertigen.

In seinem Film, der vor den Vereinten Nationen seine Premiere erlebte, sagte Mr. Ritter, daß UNSCOM-Chef Richard Butler seinen Inspektoren gesagt habe: „Sie müssen die Konfrontation provozieren … damit die USA mit den Bombardierungen anfangen kann“, und zwar vor dem 15. März, einer islamischen heiligen Zeit.

Mr. Butler leugnete die Beschuldigung und sagte, daß Mr. Ritters Behauptung „völlig falsch“ sei.

Der Irak verwies die US-Waffeninspektoren im Dezember 1998 des Landes, nachdem Amerika und England eine Reihe Luftangriffe gegen das Land flogen.

Mr Ritter, ein ehemaliger Marine-Geheimdienstoffizier, sagte, der Iraq „hat zu einem sehr deutlichem Grade beim UN-Inspektionsvorgang kooperiert“ und er beschuldige die Vereinigten Staaten am Abbruch.

„Die Vereinigten Staaten haben die Ereignisse instrumentiert, die zum Ende der Inspektionen führten“, meinte er.

Mr. Ritter fordert ein Ende der dem Irak nach der Invasion im August 1990 in Kuwait auferlegten Sanktionen und sagt, er sei nicht der Meinung, daß das Land noch länger eine Gefahr darstelle.

„Der Irak ist ein zahnloser Tiger“, sagte er.

Spionage

In seiner Zeit bei UNSCOM beschuldigte der Irak Mr. Ritter, Spionage für die USA und Israel zu betreiben.

IN seinem Film behauptet Mr. Ritter, daß Washington während fast der ganzen Zeit seit dem Beginn der Inspektionen die UNSCOM zur Spionage im Irak nutzte.

Die US-Mission bei der UN lehnte es ab, die Dokumentation zu kommentieren.

Der Film, welcher 530.000 Dollar Produktionskosten verschlang, war teilweise vom irakisch-amerikanischem Geschäftsmann Shakir al-Khafaji finanziert worden.

Mr. Ritter sagte, er plane, den Film kommerziel zu verbreiten, um die Amerikaner zu bilden.