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Die Arznei, die COVID bezwang

1. Mai 2021 Von Michael Capuzzo in Mountain Home Magazine

Am Morgen des 18. Dezember 2020, als der Nach­rich­ten­spre­cher einen traurigen New Yorker Rekord für COVID-19-Todes­fälle verkün­dete und der Wetter­frosch weiße Weih­nachten für Buffalo vorher­sagte, fuhr Judy Sment­kie­wicz von einem Hausputz-Job nach Hause, aufgeregt wegen der Feiertage. Doch ihr Rücken tat weh, und sie war unge­wöhn­lich erschöpft. „Ich dachte, es läge an meinem Alter, achtzig Jahre alt zu sein und jeden Tag zu arbeiten”, sagte sie. „Ich habe nie über COVID nachgedacht.”

In Judys kleinem Haus in Cheek­to­waga, etwas östlich von Buffalo, war alles für Weih­nachten vorbe­reitet. Tochter Michelle, die ein paar Meilen entfernt wohnt und fünfmal am Tag mit ihrer Mutter spricht, stellte mit ihrer Tochter den Baum, die Deko­ra­tion und den Schnee­mann auf dem Vorgarten von Omas Haus auf, bis es wie eine Szene aus It’s a Wonderful Life aussah. Sohn Michael kam mit seiner Frau Haley aus Florida herauf, um seiner Schwester zu helfen, das Fami­li­en­weih­nachts­abend­essen zu kochen, norma­ler­weise für fünf­und­zwanzig Personen, aber jetzt nur noch für die unmit­tel­bare Familie, wobei „alles von COVID bestimmt wird”, sagte Michael. Michael(57) hat seit fast dreißig Jahren nicht mehr in Buffalo gelebt und genießt die Reise nach Hause.

Aber jetzt war er besorgt. Mutter schlief zwölf Stunden am Tag. Sie konnte nicht essen. Sie konnte den Hörer nicht abnehmen. „Mir geht’s gut, ich bin nur müde”, sagte sie immer wieder. Aber Judy war immer mit der Sonne aufge­standen. Nachdem sie als allein­er­zie­hende Mutter zwei Kinder groß­ge­zogen und fünf­und­dreißig Jahre lang als Büro­lei­terin bei der Metro­po­litan Life Insurance Company gear­beitet hatte, putzte sie immer noch an fünf Vormit­tagen in der Woche mit ihren Freun­dinnen Häuser, um sich „beschäf­tigt zu halten”. Am 22. Dezember, drei Tage vor Weih­nachten, wurde Judy positiv auf COVID-19 getestet.

Wir waren am Boden zerstört”, sagte Michael. Das Fami­li­en­essen an Heilig­abend wurde abgesagt, Judy verbrachte Weih­nachten in Quaran­täne in ihrem Haus, vier Tage nach Weih­nachten wurde sie mit dem Kran­ken­wagen ins Millard Fillmore Suburban Hospital gebracht, und am Silves­ter­abend erhielten Michael und Michelle einen Anruf vom Kran­ken­haus, daß ihre Mutter auf die Inten­siv­sta­tion einge­lie­fert wurde. Es ging alles so schnell. „Wir konnten nicht bei ihr sein”, sagte Michael. „Wir konnten ihre Hand nicht halten, wir konnten nicht mit ihr in einem Zimmer schlafen.” Er fing an, sich Notizen zu machen, um sich einen Reim auf das Ganze zu machen. „Ihre Stimme am Telefon zu hören, als sie zustimmte, an das Beatmungs­gerät ange­schlossen zu werden, war herz­zer­rei­ßend”, schrieb er.

Seine Mutter war sediert und nicht ansprechbar, als läge sie im Koma, während ein Beatmungs­gerät mecha­nisch für sie atmete. Die Ärzte sagten, sie könnten nicht mehr viel tun, und ihre Über­le­bens­chancen seien gering. Judy erhielt den welt­weiten Standard der COVID-19-Behand­lung, der von der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion, dem National Insti­tutes of Health und allen großen Gesund­heits­be­hörden empfohlen wird. Sie wird „Beglei­tende Pflege” genannt. Judy wurde gesagt, sie solle zu Hause bleiben, da der Arzt sowieso nichts für sie tun könne, es sei das Beste, Patienten von Ärzten und allen anderen fern­zu­halten, bis sie dann in der zweiten Woche Atem­pro­bleme bekam. Das war das Zeichen, daß die Krankheit in ihr poten­tiell tödliches Stadium einge­treten war, und es war Zeit, ins Kran­ken­haus zu gehen, wo die Ärzte nicht viel tun konnten, außer beglei­tende Pflege zu leisten. Mit anderen Worten: Judy würde sich selbst retten müssen. „Es gibt kein anti­vi­rales Medi­ka­ment, das nach­weis­lich gegen das Virus wirksam ist”, schrieb die New York Times am 17. März 2020 unter der Über­schrift „Hunderte von Wissen­schaft­lern ringen darum, ein Mittel gegen das Coro­na­virus zu finden.” Es war der siebte Tag der Pandemie, an dem die Zahl der Todes­opfer weltweit bei 7.138 lag. „Wenn Menschen infiziert werden”, so die Times, „ist das Beste, was Ärzte anbieten können, eine Beglei­tende Pflege — der Patient bekommt genügend Sauer­stoff, managt das Fieber und benutzt ein Beatmungs­gerät, um Luft in die Lunge zu drücken, falls nötig — um dem Immun­system Zeit zu geben, die Infektion zu bekämpfen.” Bei Redak­ti­ons­schluß dieses Artikels lag die Zahl der Todes­opfer weltweit bei über 3,3 Millionen, und die Wissen­schaftler sind immer noch an der Arbeit. Die NIH und die WHO empfehlen immer noch Tylenol und Wasser im Jahr 2021. Es gibt immer noch keine zuge­las­sene Behand­lung für alle Stadien von COVID-19.

Selbst mit der Einfüh­rung von Impf­stoffen sind diese „nicht die ganze Antwort „, sagte Dr. Francis Collins, Direktor des NIH, kürzlich in 60 Minutes, mit Varianten, die drohen, die Impf­stoffe in den reichen Ländern zu besiegen, die ständig über die Erde fegen, nachdem sie in der Mehrheit der armen 7,9 Milli­arden Menschen mutiert sind, die auch in nächster Zeit keine Impfung von Big Pharma bekommen werden. Laut dem Wall Street Journal wird die Zahl der welt­weiten Todes­fälle im Jahr 2021 bald die des Jahres 2020 über­steigen, und es wird erwartet, daß weitere Millionen sterben werden. „Die Menschen werden weiterhin krank werden”, sagte Collins. „Wir brauchen Behand­lungen für diese Menschen.”

Michael rief die Ärzte und Kran­ken­schwes­tern ständig an, aber „wir hörten nur schlechte, sehr schlechte Nach­richten. Der Mutter ging es nicht besser. Es wird ein langer Weg werden, sie ist in schlechter Verfas­sung, bereiten Sie sich vor.” Die Ärzte und Kran­ken­schwes­tern sagten, sie hätten alle Behand­lungs­mög­lich­keiten ausge­schöpft, und wie so viele andere würde Judy höchst­wahr­schein­lich sterben. Wenn ein acht­zig­jäh­riger COVID-19-Patient an ein Beatmungs­gerät ange­schlossen wird, so sagten sie, ist das mit hoher Wahr­schein­lich­keit ein Todes­ur­teil — achtzig Prozent von ihnen überleben nicht. Die verlän­gerte kritische Krankheit dauerte in der Regel etwa einen Monat mit wenig oder gar keiner Verän­de­rung, bis sie, umgeben von hilflosen Ärzten und Kran­ken­schwes­tern unter Abschied­nehmen und Weinen von geliebten Menschen, die von einem Zoom-Ruf wider­hallten, blau anlaufen und ersticken.

Doch als Judy sterbend in dem kleinen Kran­ken­haus acht Meilen nord­öst­lich von Buffalo lag, fast sechs­hun­dert Meilen südlich in Norfolk, Virginia, bereitete sich Dr. Paul Marik(63), der Stif­tungs­pro­fessor an der Eastern Virginia Medical School und ein welt­be­kannter Kliniker-Forscher, unwis­sent­lich darauf vor, ihr Leben mit einem „Wunder­mittel” zu retten, welches COVID-19 auslöscht. Die Entde­ckung des Medi­ka­ments war eine Sache, aber es recht­zeitig zu Judys Ärzten zu bringen, um sie zu retten, und es zu den vielen Tausenden von Menschen zu bringen, die es brauchten, würde eine stra­pa­ziöse Reise werden, die vergleichbar wäre mit dem Rekord­lauf der Iditarod-Schlit­ten­fahrer 1925 über eine Strecke von 675 Meilen durch Eis und Schnee nach Nome in Alaska, damit Dr. Curtis Welch die Diph­therie-Epidemie stoppen konnte. Doch dieses „Große Rennen der Barm­her­zig­keit” hatte weit weniger Aussicht auf Erfolg, denn die Hinder­nisse lagen nicht in der Natur, sondern in den Köpfen und Herzen anderer Menschen.

Marik war es gewohnt, Wider­stände zu über­winden. Der legendäre Professor, ein 1,80 m großer, 100 Kilo schwerer, glatz­köp­figer, bärtiger Mann mit einem scharfen, südafri­ka­ni­schen Akzent, der nach dreißig Jahren noch immer mit dem Süden verwur­zelt ist, ist der am zweit­häu­figsten publi­zierte Inten­siv­me­di­ziner in der Geschichte der Medizin, mit mehr als 500 von Fach­leuten begut­ach­teten Artikeln und Büchern, 43.000 wissen­schaft­li­chen Zitie­rungen seiner Arbeit und einer Forschungs­be­wer­tung „H”, die höher ist als die vieler Nobel­preis­träger. Marik wurde welt­be­rühmt als Schöpfer des „Marik-Cocktails”, eines revo­lu­tio­nären Cocktails aus billigen, sicheren, gene­ri­schen, von der FDA zuge­las­senen Medi­ka­menten, der die Sterb­lich­keits­rate bei Sepsis überall auf der Welt drama­tisch um 20 bis 50 Prozent senkt — egal ob in einem Kran­ken­haus in Zürich oder Simbabwe, in Chicago oder Chengdu — und zwar auf nahezu Null, wenn er kurz nach der Einlie­fe­rung ins Kran­ken­haus verab­reicht wird. Seit er 2016 die von ihm so genannte „HAT-Therapie” (Hydro­cor­tison, Ascor­bin­säure [intra­ve­nöses Vitamin C] und Thiamin) in der renom­mier­testen Fach­zeit­schrift auf diesem Gebiet veröf­fent­licht hat, hat Marik weltweite Aner­ken­nung gefunden, wird in James-Bond-Internet-Memes mit dem „Marik-Cocktail” gefeiert — „gespritzt, nicht gerührt” — und gilt auf Inten­siv­sta­tionen rund um den Globus als histo­ri­sche Figur in der Medizin für die Versor­gungs­ver­bes­se­rung der von Sepsis, die laut Lancet im letzten Jahr Krebs und Herz­krank­heiten als Todes­ur­sache Nummer eins weltweit überholt hat. Marik, der als schrul­liges Genie und außer­ge­wöhn­lich gutmü­tiger Arzt bekannt ist (sein Kollege mit den nächst­meisten Publi­ka­tionen in den Annalen der Medizin behandelt keine Patienten), hat von Anfang an nach einer wirksamen Behand­lung für COVID-19 gesucht.

Während Judys Ärzte ratlos waren, verbrachte er lange Tage und Nächte im Sentara Norfolk General Hospital, einem großen Lehr­kran­ken­haus mit 563 Betten auf dem EVMS-Campus, wo Marik, als Leiter der Lungen­heil­kunde und der Inten­siv­me­dizin, Hunderte von schwer­kranken COVID-19-Patienten behan­delte, von denen ihm viele aus der gesamten 1,8‑Millionen-Einwohner-Region Hampton Roads über­wiesen wurden.

Die Pandemie hatte ihn dazu gebracht, näch­te­lang Zoom-Visiten zu machen und YouTube-Videos zu erstellen, in denen er Ärzte und Kran­ken­häuser auf der ganzen Welt über die Behand­lung von COVID-19 infor­mierte, ein tägliches EVMS-COVID-19-Manage­ment-Protokoll für Ärzte auf der ganzen Welt online verschickte und in der Literatur nach dem „Wunder­mittel” suchte, das Judy Sment­kie­wicz retten und die Pandemie beenden würde.

Das war etwas, was viele Menschen für unmöglich hielten. Doch während die Welt den Alptraum der COVID-19-Pandemie wie eine SciFi-Horror-Produk­tion von Michael Crichton erlebte — in welcher der Planet vor einer Pest-Apoka­lypse steht, wo Millionen sterben und Ärzte nichts tun können, während brillante phar­ma­zeu­ti­sche Wissen­schaftler sich einen Wettlauf um die Entwick­lung von Impf­stoffen liefern, um in der Schluß­szene den Globus zu retten — hatte Paul Marik einen anderen Film im Kopf. Er war erschro­cken und entsetzt, daß alle natio­nalen und inter­na­tio­nalen Gesund­heits­be­hörden empfahlen, daß die am besten ausge­bil­deten und ausge­rüs­teten Ärzte der Geschichte sich zurück­halten und auf die Labor­wis­sen­schaftler von Big Pharma warten sollten, während die schlimmste Pandemie seit einem Jahr­hun­dert auf der Welt wütete. „Es ist thera­peu­ti­scher Nihi­lismus zu sagen, daß Ärzte nichts tun können”, sagte Marik. ” Beglei­tende Pflege ist überhaupt keine Pflege.” Was Marik tat, war, vier seiner engsten Freunde zu versam­meln, die zufällig auch vier der besten akade­mi­schen Inten­siv­me­di­ziner der Welt sind. Er forderte sie auf, gemeinsam mit ihm in einem Exper­ten­gre­mium die Literatur zu über­prüfen, während sie ihre COVID-19-Patienten behan­delten und Behand­lungs­pro­to­kolle entwi­ckelten — kosten­güns­tige gene­ri­sche Therapien, die zahllose farbige, arme Menschen auf der ganzen Welt bräuchten, so sah er es von Anfang an, oder sie stünden vor einer kommenden Kata­strophe ohne Behand­lungen oder Impfstoffe.

Diese fünf Ärzte machen sich auf, die Welt zu retten — und haben dabei bessere Chancen als viele andere. Spezia­listen für pulmonale Inten­siv­me­dizin leiten oft medi­zi­ni­sche Teams in Kran­ken­häu­sern in einer Krise. „Die Lunge ist das häufigste Organ, das auf der Inten­siv­sta­tion und im Zusam­men­hang mit vielen Krank­heiten versagt”, sagt Dr. Pierre Kory, Mariks Protegé. ” Lungen­ärzte auf der Inten­siv­sta­tion (sind) … die am weitesten ausge­bil­deten Ärzte, die sich mit allen Facetten der Krankheit und allen Schwe­re­graden auskennen und so viel Erfahrung haben, daß kein anderer Arzt auch nur annähernd mithalten kann.” Die Inten­siv­sta­tionen wurden auf der ganzen Welt von der neuen Lungen­pest heim­ge­sucht, aber Marik hatte eine Gruppe von Inten­siv­me­di­zi­nern mit fast 2.000 von Experten begut­ach­teten Artikeln und Büchern und über hundert Jahren Erfahrung am Kran­ken­bett in der Behand­lung von Multi­or­gan­ver­sagen und schweren Lungen­ent­zün­dungen zusam­men­ge­stellt. Wenn jemand das Coro­na­virus in einem lebenden Patienten aufhalten konnte, dann diese Gruppe.

Marik wandte sich an seinen geschätzten Medi­zi­ner­kol­legen in Houston, Professor und Arzt Joseph Varon, ein mexi­ka­ni­scher Ameri­kaner mit akade­mi­schen Beru­fungen in beiden Ländern, unter anderem am Univer­sity of Texas Health Science Center, und Forschungs­in­no­va­tionen, darunter ein kühlender Kryo-Helm, mit dem er sein eigenes Leben rettete, als er einen Schlag­an­fall hatte. Dann rekru­tierte er einen Mitstreiter auf dem Gebiet der Sepsis-Therapien, den renom­mierten Dr. Gian­franco Umberto Meduri, einen Italiener, Professor am Univer­sity of Tennessee Health Science Center in Memphis, den Vater der nicht-invasiven Intu­ba­tion und weltweite Autorität auf dem Gebiet der Steroid-Behand­lung von ARDS (Acute Respi­ra­tory Distress Syndrome) und COVID-19. Er rief seinen lang­jäh­rigen Freund und Kollegen den ehema­ligen Assis­tenz­arzt Dr. Jose Iglesias aus Kuba an, einen hoch publi­zierten außer­or­dent­li­chen Professor für Medizin an der Hacken­sack Meridian School of Medicine in Seton Hall, New Jersey, und Direktor eines der größten Dialy­se­zen­tren dieses Bundes­staates. Der Jüngste in der Gruppe war mit fünfzig Jahren Pierre Kory, ein großer, leiden­schaft­li­cher Arzt-Wissen­schaftler wie Marik, und sein Schütz­ling. Kory ist ein vielfach publi­zierter ehema­liger außer­or­dent­li­cher Professor und Leiter des Inten­siv­pfle­ge­dienstes an der Univer­sity of Wisconsin-Madison und Direktor des Trauma and Life Support Center am Univer­sity Hospital, einem der besten akade­mi­schen medi­zi­ni­schen Zentren der Welt. Legt man das tradi­tio­nelle Maß der durch Forschungs­durch­brüche oder Pflege am Kran­ken­bett geret­teten Leben zugrunde, sind Marik, Meduri, Varon, Iglesias und Kory — vier brillante Einwan­derer aus Südafrika, Italien, Mexiko, Kuba und ein forscher New Yorker — die besten COVID-19-Klinik­for­scher der Pandemie.

Ihr erster großer Durch­bruch gelang ihnen im März 2020, in der dritten Woche der Pandemie, als erst 3.800 Ameri­kaner gestorben waren. Er basierte auf der Idee, daß COVID-19 eine große Schwach­stelle hat: Das Coro­na­virus tötet niemanden. In einem Mecha­nismus, der so teuflisch ist, daß Marik glaubt, „die Menschen sind nicht schlau genug, um das heraus­zu­finden”, töten die Billionen von Coro­na­viren, die den Wirt über­wäl­tigen und krank machen, diesen nicht. Aber in der zweiten Woche der Krankheit sterben alle Coro­na­viren ab, und wie Selbst­mord­at­ten­täter, die aus einem troja­ni­schen Pferd strömen, über­schwemmen sie den Körper mit einem „riesigen viralen Friedhof”, der eine „friendly-fire” Hyperim­mun­re­ak­tion auslöst, die wiederum eine monströse Multi­or­gan­ent­zün­dung und Gerinnung auslöst, wie sie Ärzte noch nie gesehen haben. Ein Körper, der an COVID-19 stirbt, ist ein komplexer, erschre­ckender Anblick. Aber seine Schwach­stelle ist einfach: „Als Lungen­me­di­ziner wissen wir, wie man Entzün­dungen und Gerinnung behandelt, mit Korti­kos­te­ro­iden und Anti­ko­agu­lan­tien”, sagt Marik. „Das ist Grund­wissen der ersten Klasse.”

Von Beginn der Pandemie an hatten die Kran­ken­häuser, die Marik und Varon leiteten, COVID-19 im Griff. Sie erreichten bemer­kens­wert hohe Über­le­bens­raten in ihren Kran­ken­häu­sern zu einer Zeit, als 40 bis 80 Prozent der Patienten in den USA und Europa an der Krankheit starben. Ihr Erfolg wurde mit dem inzwi­schen berühmten MATH+-Protokoll für hospi­ta­li­sierte COVID-19-Patienten erzielt.

Der Cocktail aus sicheren, billigen, von der FDA zuge­las­senen Generika — dem Steroid Methyl­p­redn­isolon, Ascor­bin­säure (Vitamin C), Thiamin (Vitamin B1) und dem Blut­ver­dünner Heparin — war die erste umfas­sende Behand­lung mit aggres­siven Korti­kos­te­roid- und gerin­nungs­hem­menden Medi­ka­menten, die den Tod von COVID-19-Patienten stoppte. Beides waren neuartige Ansätze, von denen alle natio­nalen und inter­na­tio­nalen Gesund­heits­be­hörden auf der ganzen Welt dringend abrieten, aber spätere Studien machten beide Therapien zum globalen Standard der Kran­ken­haus­ver­sor­gung. Darüber hinaus veröf­fent­lichten Kory, Marik et. al das erste umfas­sende COVID-19-Präven­tions- und Früh­be­hand­lungs­pro­to­koll (das sie später I‑MASK nannten). Es dreht sich um das Medi­ka­ment Iver­mectin, das Präsident Trump im Walter-Reed-Kran­ken­haus einnahm, worüber die Presse nicht berich­tete, obwohl es dem Präsi­denten mögli­cher­weise das Leben gerettet hat, während er statt­dessen neue Medi­ka­mente der Big-Pharma anpries.

Die Ärzte veröf­fent­lichten ihre Durch­brüche in Echtzeit auf der Website ihrer gemein­nüt­zigen Forschungs­gruppe, der Front Line COVID-19 Critical Care Alliance (www.flccc.net), so daß Ärzte überall auf der Welt sie finden und sofort nutzen konnten. Marik, Kory, Varon, Meduri und Iglesias wurden zu Helden der Pandemie für Inten­siv­me­di­ziner auf der ganzen Welt, die mit ihren Proto­kollen Tausende von Leben retteten, und für Ärzte in vielen Kran­ken­häu­sern in den USA, darunter das St. Francis Medical Center in Trenton, New Jersey, wo Dr. Eric Osgood das MATH+-Protokoll in einer privaten Facebook-Gruppe für Tausende von Inten­siv­me­di­zi­nern postete, nachdem es das Sterben in seinem Kran­ken­haus gestoppt hatte, und es mit seinen Kollegen im ganzen Land besprach. Marik und seine Kollegen erhalten täglich mehr als fünf­hun­dert E‑Mails von Ärzten und Patienten, die um Hilfe bitten, um COVID-19 zu besiegen, und sie beant­worten sie alle, trösten Patienten und ihre Familien, beraten andere Ärzte und retten Leben. Emails wie diese (unbe­ar­beitet):

Sehr geehrter Dr. Marik,
ich komme aus einem abge­le­genen Ort (Muzaf­farpur, Bihar) in Indien. Die Menschen sind nicht so reich und können sich keine teure Behand­lung leisten. Ich habe Ihr gesamtes MATH PLUS Protokoll verwendet, um Hunderte von Leben zu sehr geringen Kosten zu retten. Da es nur begrenzte staat­liche Einrich­tungen gibt, habe ich Patienten mit einem SPO2 von sogar 72% bei Raumluft mit Heim­sauer­stoff, Pronie­rung und MATH PLUS behandelt. Ich habe keine Worte, um Ihnen dafür zu danken. Sie verdienen es, den Nobel­preis für Ihr Protokoll zu bekommen. Ich habe nicht genug Worte, um Ihnen zu danken.
Dr. Vimohan Kumar

Viele promi­nente Ärzte und Wissen­schaftler auf der ganzen Welt glauben, daß Marik, Kory, Meduri, Varon und Iglesias den Nobel­preis für Medizin verdienen. Dr. Keith Berkowitz, Direktor des Center for Balanced Health in der Madison Avenue in New York City und ehema­liger medi­zi­ni­scher Leiter von Dr. Robert Atkins, und Dr. Howard Kornfeld, Gründer der Recovery Without Walls Clinic in Marin County, Kali­for­nien, stießen auf Marik, als sie in der Literatur nach COVID-19-Behand­lungen für ihre Patienten suchten, und über­zeugten ihn, die gemein­nüt­zige FLCCC zu gründen, um die Nachricht in die Welt zu tragen und die Mensch­heit zu retten.

Die mit dem Emmy ausge­zeich­nete Publi­zistin Joyce Kamen aus Cincin­nati und die ehemalige CBS-Nach­rich­ten­kor­re­spon­dentin Betsy Ashton aus New York City stellen ihr Leben zurück und begannen, uner­müd­lich daran zu arbeiten, jeden berühmten Fern­seh­jour­na­listen, Wissen­schaftler und Gesund­heits­ex­perten zu kontak­tieren, die sie kennen, und Hunderte, die sie nicht kennen, die Handvoll Wissen­schafts­jour­na­listen, die Pulitzer-Preise gewonnen haben, die fünf­tau­send Wissen­schafts­jour­na­listen auf einer spezi­ellen Nach­rich­ten­lei­tung, die keine gewonnen haben, jede Wissen­schafts­re­dak­tion von CNN über NBC News bis hin zum Atlantic Magazine, jeden Gouver­neur und jedes Mitglied des Kongresses, Präsident Trump, Dr. Anthony Fauci und so weiter, und, als die Zeit dafür gekommen war, der desi­gnierte Präsident Biden. Niemand hat geantwortet.

Marik dachte, es wäre eine gute Idee, wenn Ärzte, die tatsäch­lich Leben retten mit Behand­lungen, die fast jeden retten könnten, ein paar Minuten auf dem Podium verbringen könnten, um ihr Wissen mit der Welt zu teilen, nachdem Trump seine Reden gehalten hatte und Fauci und Dr. Deborah Birx über die Abfla­chung der Kurve und das Befolgen von Verboten sprachen, damit Millionen nicht sterben. „Menschen sterben unnötig”, sagte Marik. „Wir haben den Code des Coro­na­virus geknackt.” Das schien niemanden zu interessieren.

Kory sagte sogar am 6. Mai 2020, seinem ersten Auftritt vor dem Komitee zur Behand­lung von COVID-19, vor dem Senat aus, daß Steroide „entschei­dend” seien, um Leben zu retten, und erntete Schweigen und Hohn. Sechs Wochen später bewies die Veröf­fent­li­chung der Oxford Univer­sity Recovery Trial, daß die FLCCC-Ärzte Recht hatten, und Korti­kos­te­roide wurden zum weltweit akzep­tierten Behand­lungs­stan­dard und verän­derten die Laufbahn der Pandemie. Jetzt, Millionen von Todes­fällen später, bleiben Steroide „die einzige Therapie, die als lebens­ret­tendes Mittel bei COVID-19 als „bewiesen” gilt, sagt er, und das nur bei „Patienten mit mittel­schwerer bis schwerer Erkrankung”.

Es gibt noch keine zuge­las­sene Behand­lung, die verhin­dert, daß die Kranken kränker werden und die Kran­ken­häuser über­lasten, wo sie mögli­cher­weise sterben werden. Alle nicht-impf­stoff­ba­sierten Designer-Therapien für COVID-19 haben größ­ten­teils keinen Einfluß auf die Sterb­lich­keit gezeigt, sagt Kory, einschließ­lich Remde­sivir und mono­k­lo­naler Anti­kör­per­the­rapie. Der Heilige Gral der COVID-19-Behand­lung bleibt schwer faßbar. Am 11. November 2020 war Dr. Fauci Co-Autor eines Artikels im JAMA, dem Journal of the American Medical Asso­cia­tion, mit dem Titel „Therapy for Early COVID-19, A Critical Need”, in dem er erklärte, daß frühe Behand­lungen „zur Verhin­de­rung des Fort­schrei­tens der Krankheit und länger­fris­tiger Kompli­ka­tionen dringend erfor­der­lich sind.”

Einen Monat zuvor hatte Dr. Marik genau das gefunden, was Dr. Fauci suchte. Die Entde­ckung verblüffte ihn.

Bei der konti­nu­ier­li­chen Durch­sicht der neuesten (und besten) Literatur” des Profes­sors hatte er im Oktober ein über­ra­schendes Daten­si­gnal” aus neuen Studien in Latein­ame­rika aufge­griffen. Iver­mectin, ein sicheres, billiges und von der FDA zuge­las­senes Anti­pa­ra­si­tikum, zeigte als neu entwi­ckeltes Medi­ka­ment eine bemer­kens­werte anti­vi­rale und entzün­dungs­hem­mende Wirkung — der stärkste COVID-19-Killer, den die Wissen­schaft kennt.

Marik hatte Iver­mectin zwar im Auge behalten, es aber nicht in seine Proto­kolle aufge­nommen. Er kannte das Medi­ka­ment als ein Kern­me­di­ka­ment auf der WHO-Liste der unent­behr­li­chen Medi­ka­mente, und es ist in der Literatur als „Wunder­mittel” bekannt, für das sein Entdecker, der japa­ni­sche Mikro­bio­loge Satoshi Ōmura, 2015 den Nobel­preis erhielt, weil er zwei der „entstel­lendsten und verhee­rendsten Krank­heiten” der Geschichte, Fluss­blind­heit und Elefan­tiasis, die Millionen von Menschen in afri­ka­ni­schen Ländern geplagt hatten, fast ausge­rottet hatte — eine der größten Errun­gen­schaften in der Geschichte der Medizin. Das Medi­ka­ment ist auch als Stan­dard­be­hand­lung für Krätze und Läuse bekannt, von Kinder­gärten bis zu Pfle­ge­heimen. Eine vete­ri­när­me­di­zi­ni­sche Version bewahrt Millionen von Fami­li­en­hunden und ‑katzen, Nutz­tieren und Rindern vor Würmern und para­si­tären Krank­heiten. Iver­mectin, das in Frank­reich rezept­frei erhält­lich ist, ist sicherer als Tylenol und „eines der sichersten Medi­ka­mente, das der Mensch­heit jemals verab­reicht wurde”, so Dr. Marik, „mit 3,7 Milli­arden verab­reichten Dosen in vierzig Jahren, und nur extrem seltenen ernst­haften Nebenwirkungen.”

Eine frühere austra­li­sche Studie, über die in der Zeit­schrift Antiviral Research berichtet wurde, zeigte, daß Iver­mectin, das andere RNA-Viren wie das Dengue-Virus, das Gelb­fieber-Virus, das Zika-Virus, das West-Nil-Virus, die Grippe, die Vogel­grippe und HIV1/AIDS in vitro blockierte, das Coro­na­virus in vitro dezi­mierte und „im Wesent­li­chen das gesamte virale Material innerhalb von 48 Stunden auslöschte.” Aber es waren weitere Forschungen am Menschen nötig.

Doch im Oktober waren Mariks Bedenken ausge­räumt. Es handelte sich um gut konzi­pierte Univer­si­täts­stu­dien, die eine erstaun­liche Anti-COVID-19-Aktivität bei den normalen Dosen zeigten, die zur Behand­lung von Parasiten verwendet werden. Obwohl die Iver­mectin-Studien im Vergleich zu den großen, west­li­chen Big-Pharma-„One-size-fits-all”-Stichprobenstudien klein und unendlich viel­fältig waren, waren sie ein Mosaik aus Hunderten von Wissen­schaft­lern und vielen Tausenden von Patienten in Studien auf der ganzen Welt, die alle die gleiche bemer­kens­werte Wirk­sam­keit gegen alle Phasen von COVID-19 zeigten, unab­hängig von der Dosis oder dem Alter oder dem Schwe­re­grad des Patienten. „Peni­cillin wurde nie rando­mi­siert”, sagt Marik. ” Aber offen­sicht­lich hat es funk­tio­niert. Iver­mectin funk­tio­niert offen­sicht­lich auch.”

Marik war erstaunt. „Wenn Sie mich fragen würden, welche Eigen­schaften ein perfektes Medi­ka­ment zur Behand­lung von COVID-19 haben sollte, was würden Sie verlangen?”, fragte er. „Ich denke, Sie würden erstens nach etwas fragen, das sicher ist, das billig ist, das leicht verfügbar ist und das anti­vi­rale und entzün­dungs­hem­mende Eigen­schaften hat. Die Leute würden sagen: „Das ist lächer­lich. Es kann unmöglich ein Medi­ka­ment geben, das all diese Eigen­schaften hat. Das ist einfach unrea­lis­tisch. Aber wir haben ein solches Medi­ka­ment. Das Medi­ka­ment heißt Ivermectin.”

Wenn es in einer Dosis, die in Indien zehn ameri­ka­ni­sche Cent und in den USA etwa so viel wie ein Big Mac kostet, univer­sell verteilt würde, sagte er, würde Iver­mectin unzählige Leben retten, Varianten vernichten, den Bedarf an endlosen Auffri­schungs­imp­fungen der großen Phar­ma­un­ter­nehmen besei­tigen und die Pandemie auf der ganzen Welt beenden.

Es gab keine wirksamen, lebens­ret­tenden, zuge­las­senen COVID-19-Behand­lungen, die Ärzte in der Geschichte der Pandemie einge­setzt hatten, um das Coro­na­virus zu verlang­samen oder zu stoppen, in keiner Phase der Krankheit, außer der einen, Korti­kos­te­roide, die Marik und Co. entdeckt hatten.

Jetzt hatten sie eine weitere Behand­lung entdeckt, die noch wirksamer war und die Welt retten konnte.

Sicher­lich, dachte Marik, würde die Welt dieses Mal zuhören.

Als Judy im Millard Fillmore Kran­ken­haus im Sterben lag, hatten ihre Ärzte kein Iver­mectin in ihrer Behand­lungs­ta­sche. Aber sie hatten Remde­sivir, und sie gaben Judy eine Dosis. Remde­sivir wird von Gilead Sciences, einem der größten Phar­ma­un­ter­nehmen der Welt, herge­stellt und kostet 3.000 Dollar pro Dosis. Es ist die einzige anti­vi­rale Behand­lung für hospi­ta­li­sierte COVID-19-Patienten, die vom NIH COVID-19 Treatment Guide­lines Panel zuge­lassen ist, und gehört daher in vielen Kran­ken­häu­sern zum Standard der COVID-19-Versor­gung, obwohl viele Ärzte sagen, daß es nicht wirkt, und die WHO davon abrät. In Studien wurde gezeigt, daß es keinen Nutzen für die Sterb­lich­keit von COVID-19-Patienten hat. (Zufäl­li­ger­weise haben sieben Mitglieder des Ausschusses der NIH für COVID-19-Behand­lungs­richt­li­nien) in einer finan­zi­ellen Offen­le­gung zugegeben, daß sie Forschungs­un­ter­stüt­zung oder Bera­ter­zah­lungen von Gilead erhalten haben oder im Beirat des 60-Milli­arden-Dollar-Unter­neh­mens sitzen. Die Washington Post berich­tete: „Remde­sivir mag das Coro­no­virus nicht heilen, aber es wird Milli­arden für Gilead einbringen.„
Remde­sivir hatte „absolut keine Wirkung” auf seine Mutter, sagt Michael Sment­kie­wicz. Aber Michael weigerte sich, die Realität zu akzep­tieren, daß nichts getan werden konnte. „Ich bin stur, ich bin aufdring­lich, ich bin der lauteste Typ im Raum”, sagt er. Verärgert darüber, daß sie das Kran­ken­haus nicht betreten konnten, um seine Mutter zu sehen und sie zu trösten, standen Michael, Michelle, ihre Familien und Freunde — insgesamt acht an der Zahl — am Silves­ter­abend vor dem Kran­ken­haus, legten ihre Hände auf die Ziegel­mauer unter ihrem Fenster und beteten für ihre Genesung. Sie verschränkten die Arme und sangen und riefen ihren Namen zu dem hohen quadra­ti­schen Fenster, das gegen die Dunkel­heit leuchtete. „Wir fühlten, daß wir auf diesem Boden sein mußten, um die Ärzte zu segnen, meine Mutter zu segnen und unseren Anspruch auf Heilung zu erheben”, sagt Michael. „Meine Frau sagte, die Menschen leben von der Liebe”, sagt er, „und sie spüren dich.”

Der Neujahrstag kam. Der Kalender wechselte, aber Judy war dieselbe. Am Morgen ging Michael allein auf den Kran­ken­hauspark­platz und rief in die kalte graue Luft hinauf zum Fenster seiner Mutter. „Wir sind für dich da!”, rief er. „Wir sind nicht bereit, daß du gehst! Wir sind hier, um zu kämpfen! Wir verlassen die Stadt nicht, bis du aus dem Kran­ken­haus kommst.”

Aber inzwi­schen glaubten die Sment­kie­wiczs, daß sie ein Wunder brauchten. Michael richtete einen größeren Appell an das Universum und rief etwa fünfzig seiner „Gebets­brüder” im ganzen Land auf, für das Leben seiner Mutter zu beten. Gedanken und Gebete aus einem breiten Netzwerk konzen­trierten sich auf das Zimmer in dem kleinen Kran­ken­haus in Williams­ville, New York.

Um 11:35 Uhr am Neujahrstag, als das annus horri­bilis des Jahres 2020 endlich vorbei und begraben war, lieferte das Universum seine Antwort. Das war der Morgen, an dem Jan, Michaels Schwie­ger­mutter in Atlanta, die auch für Judys Leben gebetet hatte, ihr Telefon in die Hand nahm und dachte: „So arbeitet der Herr in meinem Leben. Da ist auf meinem Telefon dieses Video und die Worte ‚Iver­mectin’ und ‚COVID’.”

Jan klickte auf den Link. Ein großer, ener­gi­scher Arzt, 1,80 m groß und mit einer Horn­brille, die eine Glatze umhüllte, wurde gerade auf Fox 10 News Now, KSAZ-TV in Phoenix, Arizona, inter­viewt. Es war Pierre Kory, Präsident und Chief Medical Officer des FLCCC, der an diesem Morgen vor dem U.S. Homeland Security Government Affairs Committee in Washington ausgesagt hatte, daß er und seine Kollegen ein Medi­ka­ment entdeckt hätten, das die globale Pandemie schnell beenden und das Leben auf der Erde wieder norma­li­sieren könnte.

Kory ist ein Fachmann für COVID. Er ging während der Ausbrüche in die von COVID-19 heim­ge­suchten Kran­ken­häuser, wenn die Patienten starben und die Ärzte über­for­dert waren, mit der Mission, das Sterben zu stoppen und die Ordnung auf der Inten­siv­sta­tion wieder­her­zu­stellen. Als die Pandemie ausbrach, half Kory dabei, das Univer­si­täts­kran­ken­haus in Madison auf einen prognos­ti­zierten Anstieg vorzu­be­reiten. Dann ging er in den Osten, um bei der Rettung von New York City zu helfen, als die Sterb­lich­keits­rate die der mittel­al­ter­li­chen Pest übertraf, und übernahm die Leitung der Inten­siv­sta­tion am Mount Sinai Beth Israel Medical Center, der wich­tigsten COVID-Intensivstation.

Ich bin Lungen­spe­zia­list, ich bin Inten­siv­me­di­ziner. Meine Stadt wird von der schlimmsten Pandemie seit einem Jahr­hun­dert zerstört, und es ist eine Lungen­krank­heit, alle meine Freunde, die ICU-Chefs, die mich ausge­bildet haben, und die, die ich ausge­bildet habe, sie drehen durch, die Menschen sterben. Wollen Sie mich verar­schen? Ich bin nach New York gegangen, um Leben zu retten.”

Kory ist der Sohn zweier New Yorker Intel­lek­tu­eller, ein jüdischer Radiologe, der den Holocaust überlebt hat, und ein fran­zö­si­scher promo­vierter Linguist. Er ist ein New Yorker Liberaler, renom­mierter Spezia­list für Inten­siv­pflege bei Lungen­er­kran­kungen, preis­ge­krönter Professor und Forscher — und ein großer, streit­barer, unver­blümt spre­chender und zutiefst idea­lis­ti­scher Arzt, dessen Vorle­sungen bekann­ter­maßen ein Fluß der Eloquenz sind, bis er sich aufregt. Dann kommt eine Flut wissen­schaft­li­cher Daten heraus, die vor mora­li­scher Empörung gegen medi­zi­ni­sche Insti­tu­tionen brodelt, die dem mensch­li­chen Leiden den Rücken kehren. „Ich bin ein New Yorker”, sagt er. „Ich sage es, wie es ist.”

In einer leiden­schaft­li­chen, neun­mi­nü­tigen Aussage beschwor Kory den Senat und die NIH, seinen wissen­schaft­li­chen Bericht zu lesen, der später im American Journal of Thera­peu­tics veröf­fent­licht wurde und einen „Berg an Daten” präsen­tierte, die zeigten, daß Iver­mectin alle Phasen von COVID-19 stoppte. Die Gutachter, darunter drei hoch­ran­gige Karrie­re­wis­sen­schaftler, zwei von der Food and Drug Admi­nis­tra­tion, unter­stützten Korys Schluß­fol­ge­rung, daß Iver­mectin „syste­misch und weltweit einge­führt werden sollte… sowohl für die Prophy­laxe als auch für die Behand­lung von COVID-19.”

Es war Dienstag, der 8. Dezember, und die Nach­richten waren düster. Auf CNN bat Dr. Fauci das ameri­ka­ni­sche Volk, sich nicht zu Weih­nachten oder Chanukka zu versam­meln, um „eine Welle nach der anderen” nach Thanks­gi­ving zu verhin­dern. Es gab bereits 286.189 Todes­fälle und neue Fälle und Todes­fälle erreichten einen „beängs­ti­genden Höhepunkt” und beschleu­nigten schneller denn je, berich­tete ABC News. „Das Ende der Pandemie ist in Sicht”, sagte Fauci. „Der Impfstoff … wird die Pandemie beenden und uns so weit wie möglich in die Norma­lität zurück­bringen, aber wir müssen jetzt unseren Teil dazu beitragen.”

Dann kam die helle, zuver­sicht­liche Stimme des großen Arztes aus dem Mittleren Westen, der sagte, daß die Wissen­schaft einen Weg gefunden habe, damit Schul­kinder wieder zur Schule und Arbeiter zur Arbeit gehen können, und damit Familien mit neuer Hoffnung einen Stern an den Weih­nachts­baum und Kerzen auf die Menora stellen können.

Wir haben eine Lösung für diese Krise”, sagte er. „Es gibt ein Medi­ka­ment, das nach­weis­lich eine wunder­same Wirkung hat”, sagte Kory. „Wenn ich Wunder sage, verwende ich diesen Begriff nicht leicht­fertig. Und ich möchte nicht sensa­ti­ons­lüs­tern sein, wenn ich das sage. Es ist eine wissen­schaft­liche Empfeh­lung, die auf Bergen von Daten basiert, die in den letzten drei Monaten erschienen sind… aus vielen Zentren und Ländern auf der ganzen Welt, die die wunder­bare Wirk­sam­keit von Iver­mectin zeigen. Es löscht die Über­tra­gung dieses Virus im Grunde aus. Wenn Sie es einnehmen, werden Sie nicht krank.”

Die wissen­schaft­li­chen Beweise seien über­wäl­ti­gend, sagte er. Die Daten aus sieben­und­zwanzig Studien, davon sechzehn rando­mi­sierte, kontrol­lierte Studien, zeigten mit statis­tisch hoch­si­gni­fi­kanten, über­wäl­ti­gend positiven, konsis­tenten und repro­du­zier­baren Werten, daß Menschen, die an COVID-19 erkrankten, mit weitaus größerer Wahr­schein­lich­keit zu Hause schnell wieder gesund wurden, wenn sie Iver­mectin einnahmen. Sie mußten nicht ins Kran­ken­haus gehen. Mitbe­wohner von Menschen mit COVID-19, die Iver­mectin einnahmen, steckten sich nicht an. Menschen, die in Kran­ken­häu­sern mäßig krank wurden, kamen nicht auf die Inten­siv­sta­tion; es ging ihnen schneller besser und sie gingen schneller nach Hause. Die Kran­ken­häuser wurden nicht überfüllt. Das Medi­ka­ment bewahrte sogar ältere, kritisch kranke COVID-19-Patienten vor dem Tod, vergli­chen mit denen, die routi­ne­mäßig anderswo starben. Sechs Präven­ti­ons­stu­dien zeigten, daß Iver­mectin das Risiko, an COVID-19 zu erkranken, um 92,5 Prozent redu­zierte — besser als viele Impf­stoffe. Dr. Hector Carvallo, Medi­zin­pro­fessor an der Univer­sität von Buenos Aires, verab­reichte 788 Ärzten und anderen Mitar­bei­tern des Gesund­heits­we­sens in drei medi­zi­ni­schen Zentren wöchent­lich eine Iver­mectin-Prophy­laxe, mit einer Kontroll­gruppe von 407 Ärzten und anderen, die das Medi­ka­ment nicht bekamen. In der Kontroll­gruppe waren 236 Personen, oder 58 Prozent, „an COVID erkrankt”. Unter den 788, die Iver­mectin bekamen, „wurden keine Infek­tionen verzeichnet.”

Kory hatte mit einem leitenden Daten­wis­sen­schaftler in Boston namens Juan Chamie zusam­men­ge­ar­beitet, der heraus­ge­funden hatte, daß Iver­mectin die Fall- und Todes­raten in zahl­rei­chen Regionen der Welt in den Keller fallen ließ. Der riesige indische Bundes­staat Uttar Pradesh, der mit 232 Millionen Menschen der fünft­größte Staat der Welt wäre, verteilte im letzten Herbst massen­haft Iver­mectin an 200 Millionen Menschen und meldete bis zum Winter nur noch wenige oder gar keine Todes­fälle im Land. Noch leidet der Staat nicht so stark wie seine Nachbarn in dem krisen­ge­schüt­telten Land. In Peru bekamen Zehn­tau­sende von Land­be­woh­nern in acht Bundes­staaten oft Iver­mectin in Tier­qua­lität — zum Teil in Form von Entwur­mungs­paste für Pferde — durch eine große, von Tür zu Tür gehende huma­ni­täre Mission, weil Ärzte und Gesund­heits­mi­nister in der Haupt­stadt Lima sich weigerten, den „Bauern” die Human­me­dizin zu geben. Doch die Fälle und Todes­fälle sanken in den acht länd­li­chen Bundes­staaten auf das Niveau vor der Pandemie, ohne daß über Schäden durch die Verun­rei­ni­gungen des Medi­ka­ments berichtet wurde, während sie in Lima in die Höhe schnellten, wo Iver­mectin von den Elfen­bein­türmen der Medizin nicht verteilt wurde.

Korys Daten wurden von Dr. Andrew Hill bestätigt, einem renom­mierten Phar­ma­ko­logen der Univer­sität Liverpool und unab­hän­gigen medi­zi­ni­schen Forscher sowie dem leitenden Prüfer der Weltgesundheitsorganisation/UNITAID für mögliche Behand­lungen von COVID-19. Hills Team aus drei­und­zwanzig Forschern in drei­und­zwanzig Ländern hatte berichtet, daß nach neun­mo­na­tiger Suche nach einer COVID-19-Behand­lung und der Entde­ckung von Fehl­schlägen wie Remde­sivir — „wir haben eine Menge Frösche geküßt” — Iver­mectin das einzige Mittel war, das gegen COVID-19 wirkte, und seine Sicher­heit und Wirk­sam­keit waren erstaun­lich — „verblüf­fend positiv”, sagte Hill, und „trans­for­mativ”. Iver­mectin, so schloß der WHO-Forscher, redu­zierte die COVID-19-Moral um 81 Prozent.

Kory brach fast zusammen, als er die NIH anflehte, die „immensen Daten­mengen zu über­prüfen, die zeigen, daß Iver­mectin jetzt einge­setzt und imple­men­tiert werden muß”, und ihre negative Empfeh­lung vom 27. August rück­gängig zu machen, als noch keine Daten vorlagen.

Wir haben 100.000 Patienten im Kran­ken­haus, die gerade jetzt sterben”, rief er dem Komitee zu. „Ich bin ein Lungen­spe­zia­list, ich bin ein Spezia­list für die Inten­siv­sta­tion. Ich habe mehr sterbende COVID-Patienten betreut, als man sich vorstellen kann. Sie sterben, weil sie nicht atmen können. Sie können nicht atmen… und ich sehe ihnen jeden Tag beim Sterben zu…. Ich kann das nicht weiter machen. Wenn Sie sich mein Manu­skript ansehen, und wenn ich nächste Woche wieder arbeiten muß, werden weitere Todes­fälle unnötige Todes­fälle sein, ich kann nicht dadurch trau­ma­ti­siert werden. Ich kann mich nicht weiter um Patienten kümmern, wenn ich weiß, daß sie durch eine frühe Behand­lung mit einem Medi­ka­ment hätten gerettet werden können … das den Kran­ken­haus­auf­ent­halt verhin­dern wird, und das ist Ivermectin.”

Korys Aussage mit dem Titel „I can’t do this anymore” (Ich kann das nicht länger mitmachen) ging auf YouTube viral und erreichte mehr als acht Millionen Aufrufe, bevor sie von YouTube wegen „Fehl­in­for­ma­tion” zensiert wurde; es war die Howard Beale-Rede, die die Stimmung einer neuen Zeit einfing. Aber im Gegensatz zu dem fiktiven Nach­rich­ten­spre­cher im Film Network, der Tausende dazu brachte, ihre Fenster mit der Angst der 1970er Jahre aufzu­reißen und zu schreien „Ich bin verdammt wütend und kann es nicht mehr aushalten!”, war dieser Prophet real, und viele Leben und das Schicksal von Nationen standen auf dem Spiel.

Die Reaktion war explosiv und hoff­nungs­voll auf der ganzen Welt, von Ärzten, Kran­ken­schwes­tern, Wissen­schaft­lern und Bürger­recht­lern; von Menschen, die ihre Lieben an COVID-19 sterben sahen und um Hilfe flehten. Der 85-jährige Nobel­preis­träger Ōmura in Japan, eine Legende der Mikro­bio­logie, bat sein Forschungs­team umgehend, Korys Arbeit ins Japa­ni­sche zu über­setzen und auf die Website seines Instituts zu stellen. Tausende von Fans in den sozialen Medien waren gerührt von Korys Mut und dem großen Herzen eines Arztes, der sich um seine Patienten kümmert, und begrüßten ihn als Ritter im Kampf gegen Big Pharma, Big Media, Big Politics, Big Ever­ything. „Gib niemals auf, Pierre Kory!”, flehte eine junge Frau in Japan. Über Nacht wurde der ameri­ka­ni­sche Arzt für große Menschen­massen zum Volks­helden, die des Todes und der Sper­rungen über­drüssig waren und sich nach Dingen sehnten, die nicht in Verges­sen­heit geraten waren — die Stille des Theaters, das Klappern der Sitze im Klas­sen­zimmer, kurz bevor der Lehrer anfing, das wunder­bare Gefühl mensch­li­cher Berührung -, und zum Propheten für Ärzte, die den Hippo­kra­ti­schen Eid von Regu­lie­rungs­be­hörden, Poli­ti­kern und Jour­na­listen unter­laufen sahen, die COVID-19-Medi­ka­mente bestimmten, während sie für die Wall Street oder Washington arbei­teten, unab­hängig davon, ob der Arzt glaubte, daß sie dem Patienten nützten oder nicht.

In Südafrika, wo der Einsatz von Iver­mectin krimi­na­li­siert wurde, hängten Bürger­rechtler Plakate mit Korys Daten auf, die zur Revolte aufriefen, und eine Gruppe von Ärzten erlangte am 27. Januar 2021 vom Gesund­heits­mi­nis­te­rium in Simbabwe die Erlaubnis, COVID-19 mit Iver­mectin zu behandeln; die Zahl der Todes­fälle sank innerhalb eines Monats von siebzig auf zwei pro Tag, „und unsere Kran­ken­häuser sind praktisch leer”, sagte Dr. Jackie Stone, die daraufhin wegen des Einsatzes des umstrit­tenen Medi­ka­ments zur Anhörung vorge­laden wurde. In Phnom Penh, Kambo­dscha, nutzte ein in Milwaukee, Wisconsin, ausge­bil­deter Arzt Korys Daten, um das Gesund­heits­mi­nis­te­rium von der Wirk­sam­keit von Iver­mectin zu über­zeugen und richtete einen persön­li­chen Appell an den König. „Ich danke Ihnen für Ihren erstaun­li­chen Mut und Ihre Liebe zur Mensch­heit”, schrieb er. „Sie sind ein echter Arzt, der dem hippo­kra­ti­schen Eid gerecht wird. Alle Ärzte müssen Ihrem Beispiel folgen!!!”

In Bath, England, las Dr. Tess Lawrie, eine promi­nente unab­hän­gige medi­zi­ni­sche Forscherin, die die Sicher­heit und Wirk­sam­keit von Medi­ka­menten für die WHO und den National Health Service bewertet, um inter­na­tio­nale Richt­li­nien für die klinische Praxis fest­zu­legen, alle sieben­und­zwanzig der von Kory zitierten Iver­mectin-Studien. „Die daraus resul­tie­rende Evidenz ist konsis­tent und eindeutig”, verkün­dete sie und schickte eine schnelle Meta-Analyse, eine epide­mio­lo­gisch-statis­ti­sche Über­prü­fung mehrerer Studien, die als höchste Form der medi­zi­ni­schen Evidenz gilt, an den Direktor des NHS, an Mitglieder des Parla­ments und ein Video an Premier­mi­nister Boris Johnson mit der „guten Nachricht… daß wir jetzt solide Beweise für eine wirksame Behand­lung von COVID-19 haben…” und daß Iver­mectin sofort „weltweit und syste­ma­tisch für die Präven­tion und Behand­lung von COVID-19 über­nommen werden sollte.”

Ignoriert von briti­schen Poli­ti­kern und Medien, lud Lawrie zur eintä­gigen BIRD-Konferenz ein — British Iver­mectin Recom­men­da­tion Deve­lo­p­ment — mit mehr als sechzig Forschern und Ärzten aus den USA, Kanada, Mexiko, England, Irland, Belgien, Argen­ti­nien, Südafrika, Botswana, Nigeria, Austra­lien und Japan. Sie bewer­teten das Medi­ka­ment anhand des voll­stän­digen „Evidence-to-Decision-Frame­works”, dem „Gold­stan­dard-Werkzeug zur Entwick­lung klini­scher Praxis­richt­li­nien”, das von der WHO verwendet wird, und kamen zu dem Schluß, daß Iver­mectin weltweit einge­setzt werden sollte.
„Vor allem können Sie mir vertrauen, weil ich in erster Linie auch ein Arzt bin”, sagte Lawrie dem Premier­mi­nister, „mit der mora­li­schen Verpflich­tung, Menschen zu helfen, keinen Schaden anzu­richten und Leben zu retten. Bitte lassen Sie uns jetzt anfangen, Leben zu retten.” Sie erhielt keine Antwort.

In Char­lot­tes­ville, Virginia, schrieb Dr. David Chesler, ein Internist/Geriater seit vier­und­vierzig Jahren mit Hunderten von COVID-19-Patienten in sechs Pfle­ge­heimen, an Dr. Fauci und teilte ihm im Wesent­li­chen mit, daß er die frühe Behand­lung gefunden habe, nach der Fauci dringend suchte. Dr. Chesler erklärte, daß er bei seinen älteren COVID-19-Patienten vor der Wahl stand, „entweder meine Patienten mit der Stan­dard­ver­sor­gung zu versorgen, im Grunde mit Erster Hilfe, mit Tylenol, Sauer­stoff und Über­wa­chung, bis sie krank genug wurden, um ins Kran­ken­haus geschickt zu werden, oder etwas Proak­ti­veres zu versuchen, in der Hoffnung, daß die Patienten nicht so krank werden und dann ihr Leben verlieren”, und daß er seither „über 200 Hoch­ri­siko-COVID-Patienten” erfolg­reich mit Iver­mectin behandelt habe, viele davon über 100 Jahre alt, ohne daß einer von ihnen gestorben sei oder ” heroische” Sauer­stoff­un­ter­stüt­zung gebraucht hätte. Fauci hat nie geantwortet.

Überall war das Problem das gleiche, sagt Kory. Die WHO, die NIH und andere Gesund­heits­be­hörden empfahlen plötzlich nur noch COVID-19-Therapien, die durch den „Gold­stan­dard” großer rando­mi­sierter kontrol­lierter Studien mit Behand­lungs- und Place­bo­gruppen bewiesen waren, die zwar wirkungs­voll waren, aber mehrere einschrän­kende Mängel aufwiesen, darunter die Tatsache, daß sie Monate dauerten und zehn bis zwanzig Millionen Dollar kosteten, die sich nur große Phar­ma­un­ter­nehmen leisten konnten. Sie hatten alle anderen bewährten Formen der klini­schen und wissen­schaft­li­chen medi­zi­ni­schen Unter­su­chung verworfen, die immer noch an allen medi­zi­ni­schen Fakul­täten gelehrt werden, wie z.B. Beob­ach­tungs­stu­dien (die unter anderem den weit verbrei­teten plötz­li­chen Kindstod besei­tigten), Fall­ge­schichten und Anekdoten. Sie schränkten auch die Verwen­dung von wichtigen Off-Label- und Generika-Medi­ka­menten mit ekla­tanten Desin­for­ma­ti­ons­kam­pa­gnen ein, die Kory an die Bemü­hungen der großen Tabak­kon­zerne erin­nerten, die Gefahren des Rauchens zu verbergen. Im Endeffekt elimi­nierten die Gesund­heits­be­hörden den gesamten Werk­zeug­kasten an wesent­li­chen wissen­schaft­li­chen Methoden und Medi­ka­menten, die Ärzte täglich verwenden, einschließ­lich der effek­tivsten Früh‑, Prophy­laxe- und Spät­be­hand­lungen für COVID-19, die von Ärzten an vorderster Front entwi­ckelt wurden, nicht von Pharmaunternehmen.

Kory wird nicht müde, Kritiker daran zu erinnern, daß der moderne Hippo­kra­ti­sche Eid, die Dekla­ra­tion des Welt­ärz­te­bundes von Helsinki, über­deut­lich macht, daß alle medi­zi­ni­sche Forschung dem klini­schen Urteil des Arztes im Moment unter­ge­ordnet ist, egal ob der Patient an COVID-19 stirbt oder eine Geburt erlebt. Der Arzt ist moralisch verpflichtet, sein bestes klini­sches Urteil und die „beste verfüg­bare Beweis­lage” in diesem Augen­blick anzu­wenden, nicht morgen oder nächstes Jahr, wenn mehr Daten veröf­fent­licht werden. Wie der WMA es ausdrückt: „Die Gesund­heit meines Patienten wird mein Haupt­an­liegen sein.” Es ist klar, daß das medi­zi­ni­sche Estab­lish­ment jetzt routi­ne­mäßig gegen diesen alten Eid verstößt, sagt Kory, und infol­ge­dessen „fühlt er sich von den meisten, aber nicht von allen meiner Kollegen entfremdet.”

In der neuen Welt der Medizin, der COVID-Welt, sagt er, „werden nur große rando­mi­sierte kontrol­lierte Studien von großen Pharmaunternehmen/großen akade­mi­schen medi­zi­ni­schen Zentren von großen Fach­zeit­schriften akzep­tiert, während andere abgelehnt werden”, während nur Studien in großen Fach­zeit­schriften von großen Gesund­heits­be­hörden für Medi­ka­men­ten­emp­feh­lungen akzep­tiert werden und nur Medi­ka­mente, die von großen Gesund­heits­be­hörden empfohlen werden, „der Zensur durch die Medien/sozialen Medien entgehen.”

Das führt zu einem System, in dem das Einzige, was als hinrei­chend bewiesen oder in seiner Wirk­sam­keit bewiesen gilt, ein großes neues phar­ma­zeu­ti­sches Medi­ka­ment ist”, fügt er hinzu. „Wenn es nicht vom Gipfel des Berges kommt, existiert es nicht”, sagt Kory. „Für die Menschen vor Ort können wir keine Wissen­schaft mehr betreiben, die als glaub­würdig gilt. Wir werden als umstritten und Förderer unbe­wie­sener Therapien diskre­di­tiert und unsere Facebook-Gruppen werden geschlossen, Twitter-Konten werden gesperrt, YouTube-Videos werden entfernt und verteu­felt. Es ist wirklich fast totalitär, was da passiert, obwohl wir nur wohl­mei­nende Wissen­schaftler sind, die versuchen, das Richtige für unsere Patienten zu tun.”

Als Kory an jenem Morgen im Dezember nach seiner Iver­mectin-Aussage den Anhö­rungs­raum des Senats verließ, war sein Gesicht dunkel vor Abscheu. Die Anhörung war tot, bevor sie begonnen hatte. Als der repu­bli­ka­ni­sche Senator Ron Johnson aus Wisconsin (mit dem Kory dezidiert keine poli­ti­schen Sympa­thien teilt) die Anhörung über frühe COVID-19-Behand­lungen einberief, veröf­fent­lichte die New York Times einen Vorab­be­richt, in dem sie die Anhörung als ein Gremium von wissen­schafts­feind­li­chen Spinnern bezeich­nete, die „grenz­wis­sen­schaft­liche Theorien” propa­gierten, ein „Forum für die Verbrei­tung zwei­fel­hafter Theorien und frag­wür­diger Behand­lungen, die von Präsident Trump voran­ge­trieben wurden”, einschließ­lich Hydro­xychlo­ro­quin. Die Anhörung wurde von allen sieben Demo­kraten boykot­tiert (die insgesamt $1.3 Millionen an Big-Pharma-Geldern von Pfizer, Astra­Ze­neca, Johnson & Johnson, Merck, Gilead und anderen erhalten haben), und vier der sieben Repu­bli­kaner, einschließ­lich Utahs Mitt Romney (mehr als $3 Millionen von Big-Pharma), Ohios Rob Portman ($542,400), und Floridas Rick Scott (mehr als $1 Million in Aktien von Gilead Sciences — Hersteller von Remdesivir).

Der Senator von Michigan, Gary Peters, der Vorsit­zende der Demo­kraten, verließ den Saal, nachdem er ein Eröff­nungs­state­ment verlesen hatte, in dem er sagte, die Anhörung würde „Politik mit der öffent­li­chen Gesund­heit spielen”. Kory war entrüstet. „Ich möchte meine Belei­di­gung über die Eröff­nungs­er­klä­rung des rang­höchsten Mitglieds regis­trieren,” sagte er. „Ich wurde als Politiker diskre­di­tiert. Ich bin ein Arzt und ein Mann der Wissen­schaft. Ich habe nichts, aber auch gar nichts getan, außer mich der wissen­schaft­li­chen Wahrheit und der Versor­gung meiner Patienten zu verschreiben.”

Aber am nächsten Tag ging der Angriff weiter. „Alle Götter der Wissen­schaft und Medizin”, wie Marik sie nennt, stiegen herab, um die kleine Nobel­preis-Pille zu vernichten. Die New York Times titelte: „Eine Senats­an­hö­rung förderte unbe­wie­sene Medi­ka­mente und zwei­fel­hafte Behaup­tungen über das Coro­na­virus” und bezeich­nete Iver­mectin als unbe­wiesen, erwähnte aber weder Kory noch seine Aussage. In den darauf­fol­genden Tagen verwarf das Richt­li­ni­en­ko­mitee der WHO, nachdem es mona­te­lang eine gründ­liche Über­prü­fung verspro­chen hatte, Iver­mectin ohne Abstim­mung, da ein weniger bera­tendes Komitee zuerst alle stärksten Beweise verwarf — einschließ­lich des eigenen Berichts des WHO-Beraters — und „nachdem sie die meisten Beweise verworfen hatten”, sagte Kory, „bezeich­neten sie die verblei­benden paar Krümel als von sehr geringer Sicher­heit.„
Iver­mectin ist der gene­ri­sche Name für Stro­mectol von Merck, das 1981 entwi­ckelt wurde. Obwohl das Medi­ka­ment 1996 patent­frei wurde, verteilt Merck immer noch jedes Jahr Millionen von Dosen kostenlos in Afrika, mit einer Statue zu Ehren des Medi­ka­ments und der großen huma­ni­tären Ausrot­tungs­be­mü­hungen in seinem Hauptsitz und einer bei der WHO in Genf. Aber vor kurzem gab Merck eine strenge Warnung heraus, die vom Marketing geschrieben zu sein schien, sagt Kory, „da es keine wissen­schaft­li­chen Daten gab, die die Schluß­fol­ge­rung stützten”, daß Iver­mectin plötzlich gefähr­lich sei. Der CEO eines anderen Phar­ma­un­ter­neh­mens bemerkte privat: „Die Leute müssen denken, daß Merck weiß, wovon sie reden, weil es ihr Medi­ka­ment ist”, aber Merck hat „enorme Hemmungen”, nette Dinge über die gene­ri­sche Pille zu sagen, da es bereits Hunderte von Millionen Dollar für die Entwick­lung einer oralen anti­vi­ralen COVID-19-Behand­lung ausge­geben hat, die mit Iver­mectin konkur­riert und mögli­cher­weise 3.000 Dollar pro Dosis kosten wird.

Eine Nach­rich­ten­sperre durch die führenden Medien der Welt fiel wie ein eiserner Vorhang auf Iver­mectin herab. Reporter, die den COVID-19-Terror in Indien und Brasilien heraus­po­saunten, berich­teten nicht, daß Iver­mectin die P‑1-Variante im brasi­lia­ni­schen Regenwald vernich­tete und COVID-19 und alle Varianten in Indien tötete. Daß Iver­mectin in Südame­rika Zehn­tau­sende von Menschen­leben rettete, war keine Nachricht wert, der Spott über die Bauern des Konti­nents wegen der Einnahme von Pfer­de­paste hingegen schon. Jour­na­listen verwei­gerten der Welt das Wissen über die wirk­samsten lebens­ret­tenden Therapien in der Pandemie, sagte Kory, besonders bei den Älteren, den Farbigen und den Armen, während sie die Hände ringen ange­sichts der Tragödie ihrer unglei­chen Todesraten.

Drei Tage nach Korys Aussage inter­viewte ein „Fakten­check-Reporter” der Asso­ciated Press Kory „zwanzig Minuten lang, in welchen ich alle vorhan­denen Studi­en­be­weise (über fünfzehn rando­mi­sierte und mehrere Beob­ach­tungs­stu­dien) aufzählte, die alle drama­ti­sche Vorteile von Iver­mectin zeigen”, sagte er. Dann schrieb sie: „AP’S BEWERTUNG: Falsch. Es gibt keinen Beweis, daß Iver­mectin eine sichere oder effektive Behand­lung gegen COVID-19 ist.” Wie viele Kritiker ging sie nicht näher auf die Iver­mectin-Daten oder ‑Beweise ein, sondern wies lediglich die „unzu­rei­chende Evidenz” zurück und zitierte statt­dessen das Fehlen einer Empfeh­lung der NIH oder der WHO. Die tatsäch­liche Beweis­lage im Detail zu beschreiben, würde die AP und die Gesund­heits­be­hörden in die schwie­rige Lage versetzen, zu erklären, daß das Leben von Tausenden von armen Menschen in Entwick­lungs­län­dern in diesen Ange­le­gen­heiten nicht zählt.

Nicht nur in den Medien, sondern auch in den sozialen Medien hat Iver­mectin eine seltsame neue Form des west­li­chen und phar­ma­zeu­ti­schen Impe­ria­lismus inspi­riert. Am 12. Januar 2021 twitterte das brasi­lia­ni­sche Gesund­heits­mi­nis­te­rium seinen 1,2 Millionen Anhängern, mit COVID-19 nicht zu warten, bis es zu spät ist, sondern „zu einer Gesund­heits­sta­tion zu gehen und eine früh­zei­tige Behand­lung anzu­for­dern”, nur damit Twitter die offi­zi­elle öffent­liche Gesund­heits­ver­laut­ba­rung der souve­ränen fünft­größten Nation der Welt wegen „Verbrei­tung irre­füh­render und poten­ziell schäd­li­cher Infor­ma­tionen” entfernt. (Früh­zei­tige Behand­lung ist ein Code für Iver­mectin.) Am 31. Januar verkün­dete das slowa­ki­sche Gesund­heits­mi­nis­te­rium auf Facebook seine Entschei­dung, die Verwen­dung von Iver­mectin zu erlauben, was Facebook dazu veran­lasste, diesen Beitrag zu löschen und die gesamte Seite, auf der er sich befand, das Iver­mectin for MDs Team, mit 10.200 Mitglie­dern aus mehr als 100 Ländern, zu entfernen.

In Argen­ti­nien sagt der Professor und Arzt Hector Carvallo, dessen prophy­lak­ti­sche Studien von anderen Forschern anerkannt sind, daß alle seine wissen­schaft­li­chen Unter­lagen zu Iver­mectin schnell aus dem Internet entfernt wurden. „Ich habe Angst”, schrieb er an Marik und seine Kollegen, „daß wir das empfind­lichste Organ des Menschen ange­gangen sind: den Geld­beutel…” Als Korys Aussage auf neun Millionen Aufrufe zusteu­erte, löschte YouTube, das zu Google gehört, seine offi­zi­elle Senats­aus­sage mit der Begrün­dung, sie gefährde die Gemein­schaft. Korys lauteste Stimme wurde zum Schweigen gebracht.

Aber Jan hörte ihn. Nach ein paar Minuten, in denen sie das Interview mit Dr. Kory am Morgen des Neujahrs­tages gesehen hatte, hatte sie genug gehört. Ihre Finger flogen über eine SMS an ihre Tochter Haley: „Das ist das Medi­ka­ment, das Michaels Mutter nehmen muß… jetzt!!!! … Du mußt die Verant­wor­tung für Nonnis Heilung übernehmen.”

Haley zeigte den Text ihrem Mann. Aber Michael Sment­kie­wicz war nicht inter­es­siert. Er war skeptisch. Ein Arzt, der im Internet ein „Wunder­mittel” für COVID verkaufte, klang furchtbar verdächtig. „Dieser Kanal empfiehlt: ‚Sie müssen Iver­mectin nehmen’, aber dann gibt es auch Leute von QAnon, Verschwö­rungs­theo­re­tiker, die Ihnen sagen, was Sie nehmen sollen”, sagte er. Er und seine Schwester kehrten auf den Parkplatz des Kran­ken­hauses zurück, um zu beten, und ließen einen Haufen Mylar-Ballons, darunter ein rosa Herz, zum Fenster ihrer Mutter aufsteigen. Aber nichts funk­tio­nierte. Schließ­lich sah er sich das Video an und fand, daß Kory „unglaub­lich gut” war, mit Top-Zeug­nissen, „und seine Leiden­schaft ist phäno­menal.” Innerhalb weniger Minuten „rief ich auf der Inten­siv­sta­tion an und sagte dem behan­delnden Arzt: ‚Wir wollen, daß meine Mutter dieses Medi­ka­ment bekommt.’ ”

Der Arzt sagte nein. Iver­mectin war für COVID-19 nicht zuge­lassen, und „wir expe­ri­men­tieren nicht an unseren Patienten.” Aber Michael drängte weiter. „Ich bin wie ein sturer Ochse”, sagte er. Nach einigem Hin und Her gab ein Kran­ken­haus­ver­walter die Geneh­mi­gung für eine Dosis, 15 Milli­gramm Iver­mectin. Weniger als vier­und­zwanzig Stunden später: „Mama ist vom Beatmungs­gerät runter.”

Die Kran­ken­schwes­tern waren scho­ckiert. Michael war über­glück­lich. Am nächsten Tag saß seine Mutter in einem Stuhl und sprach mit ihm über Zoom. Aber dann hat sich Judy zurück­ent­wi­ckelt. Man verlegte sie auf die Herz­sta­tion, ihr Herz raste, und „es ging bergab mit ihr”, sagt Michael, und er bat den Arzt um eine weitere Dosis Iver­mectin. Dieses Mal war das „Nein” des Arztes und der Verwal­tung endgültig. An diesem Tag beauf­tragte die Familie den Anwalt Ralph Lorigo aus Buffalo, der Korys Video und die FLCCC-Website studierte und das Kran­ken­haus verklagte, ihrer Mutter mehr Iver­mectin zu geben.

Richter Henry Nowak vom New York State Supreme Court stimmte zu, den Fall als „eine Ange­le­gen­heit von Leben und Tod” notfall­mäßig anzuhören. Er entschied, daß eine Frau mitten in einer Pandemie ohne bekannte Behand­lung für COVID-19 im Sterben lag und ein sicheres, seit langem etabliertes Medi­ka­ment ihre „wunder­same Wende” bewirkt hatte, und wies das Millard Fillmore Suburban Hospital an, Judith Sment­kie­wicz sofort vier weitere Dosen Iver­mectin zu verab­rei­chen, wie von ihrem Hausarzt verschrieben.

Das Kran­ken­haus weigerte sich, die Anordnung des Richters auszu­führen. Der Anwalt des Kran­ken­hauses bestand auf einer Anhörung, um seinen Stand­punkt darzu­legen, daß kein Patient das Recht hat, seine Medizin selbst zu wählen. Die Debatte fand statt, als Judy im Sterben lag. „Die Welt ist verrückt geworden”, sagte Kory. Überall auf der Welt kämpften Menschen um ihr Leben, nicht nur gegen das Coro­na­virus, sondern auch gegen ihre natio­nalen Gesund­heits­be­hörden, ihre ange­se­hensten Kran­ken­häuser und Ärzte, denen sie seit langem vertrauten, für das Recht, die kleine gene­ri­sche Pille zu verwenden, die COVID-19 bezwungen hatte.

Dr. Manny Espinoza lag an COVID-19 sterbend in seinem Kran­ken­haus in Texas, als seine Frau, Dr. Erica Espinoza, die Ärzte bat, es als letzten Ausweg mit Iver­mectin zu versuchen, und sie wurde abge­wiesen. Erica mietete einen Rettungs­hub­schrauber, um Manny in das Houstoner Kran­ken­haus des FLCCC-Mitbe­grün­ders Joseph Varon zu bringen und ihm die billige kleine Pille zu verab­rei­chen, die dafür sorgte, daß ihr Mann nach vier Tagen wieder lächelnd aufrecht sitzen und ihren Kindern von dem „Wunder” erzählen konnte, das sein Leben gerettet hatte. „Wir sehen das jeden Tag”, sagt Dr. Varon. „Sie sagen, es ist ein Wunder, ich sage, es ist die Wissen­schaft, aber es ist die Wahrheit.” In Atlanta, Georgia, erkrankte der vier­und­acht­zig­jäh­rige Lou Gossett Jr., der oscar­prä­mierte farbige Star aus „Ein Offizier und ein Gentleman”, schwer an COVID-19. Er wurde aus dem Kran­ken­haus entlassen und war noch drei Tage davon entfernt, daß seine Lungen versagen würden, so sagten die Ärzte, als sein Sohn ihn mit einem FLCCC-Arzt in Florida verband, der ihm Iver­mectin gab. Gossett erholte sich schnell und machte einen sehr kurzen Film für die FLCCC-Ärzte, der schließt: „Ich bin Ihnen allen sehr dankbar, daß Sie mir buch­stäb­lich das Leben gerettet haben.”

In Cushing, Oklahoma (7.826 Einwohner), sah Dr. Randy Grellner Korys Zeugnis und begann, seinen Patienten Iver­mectin, das er seit Jahren sicher gegen Parasiten einge­setzt hatte, gegen COVID-19 zu verab­rei­chen, er war „müde vom Herz­schmerz … müde vom Elend … ich habe genug Tod und Verzweif­lung gesehen.” In wenigen Wochen sank die über­for­derte Klinik von fünf­und­zwanzig neuen COVID-19-Fällen pro Tag auf zwei. „Das erste, was mich über­raschte, war, wie schnell die Genesung bei fünf­und­siebzig- und fünf­und­acht­zig­jäh­rigen Menschen verlief”, sagte Dr. Grellner. „Ich weiß, daß es Kontro­versen gibt. Ich habe keine poli­ti­sche Moti­va­tion. Ich habe keinen Wunsch, außer daß ich Ehepartner wieder zusam­men­bringen kann. Wenn man von einer Orga­ni­sa­tion, für die man arbeitet, Probleme bekommt und gesagt bekommt, daß man es nicht benutzen kann, würde ich diese Orga­ni­sa­tion in Frage stellen. Wenn wir nicht das tun, was das Beste für den Patienten ist, dann müssen wir uns einen anderen Beruf suchen.”

In Buffalo stimmte der Anwalt des Millard-Fillmore-Kran­ken­hauses nach einer vier­zig­mi­nü­tigen Anhörung über das Schicksal von Judy Sment­kie­wicz zu, daß sie Iver­mectin einnehmen kann, wenn der Hausarzt das Rezept ausstellt, und nach einer Menge Ärger (einschließ­lich des Kran­ken­hauses, das Iver­mectin von einem anderen Kran­ken­haus herbei­schafft) „wurde ihr um elf Uhr in der Nacht die zweite Dosis Iver­mectin verab­reicht”, sagt Lorigo. Sie begann sich sofort zu verbes­sern. Nach drei weiteren Dosen Iver­mectin, so Lorigo, „ist sie nicht mehr auf der Kardio­sta­tion, sondern auf der COVID-Station, sie ist von COVID geheilt, sie wird entlassen.”

Eine Woche später las Natalie King­dollar, deren fünf­und­sech­zig­jäh­rige Mutter Glenna Dickinson an einem Beatmungs­gerät im Rochester General Hospital an COVID-19 im Sterben lag — die Ärzte hatten alle Behand­lungs­mög­lich­keiten ausge­schöpft — den Bericht der Buffalo News über Judys Genesung, ein lebens­ret­tendes Auffla­ckern in der Nach­rich­ten­sperre, und über­re­dete die Ärzte der Inten­siv­sta­tion, ihrer Mutter Iver­mectin zu geben. Zwölf Stunden später, nach einer Dosis von 12 mg, die ihre Tochter bei Walgreens für drei­und­achtzig Cent gekauft hatte, waren Glennas Vital­werte deutlich besser. Sie war „völlig stabil und es ging ihr viel besser”, sagte Lorigo. Sie redu­zierten ihr Beatmungs­gerät um 50 Prozent, mussten sie nicht mehr vom Rücken auf den Bauch drehen, um den Sauer­stoff­fluss zu verbes­sern, und sie verlegten sie auf eine „Step Down ICU”.

Glennas Arzt, der das Iver­mectin verschrieben hat, ist Thomas Madejski, Internist und Chefarzt am Medina Memorial Hospital, ehema­liger Präsident der medi­zi­ni­schen Gesell­schaft des Staates New York, klini­scher Dozent für Medizin und Pharmazie an der Univer­sität von Buffalo, der als Experte für Alters­me­dizin im Board of Trustees der American Medical Asso­cia­tion sitzt. Als medi­zi­ni­scher Leiter eines Pfle­ge­heims sagt er, daß er Iver­mectin erfolg­reich einge­setzt hat, um COVID-19 bei älteren Patienten in drei New Yorker Bezirken zu unterdrücken.

Nun verschrieb Dr. Madejski, der Glenna seit vierzehn Jahren behandelt, eine volle Kur von Iver­mectin, um die Behand­lung abzu­schließen, und wurde abge­wiesen. Die Ärzte der Inten­siv­sta­tion und das Rochester General weigerten sich, das Medi­ka­ment zu verab­rei­chen, weil Iver­mectin von der FDA (deren Budget zufäl­li­ger­weise zu 75 Prozent von großen Phar­ma­un­ter­nehmen finan­ziert wird) nicht zur Behand­lung von COVID-19 zuge­lassen ist. Ein anderer Richter des Obersten Gerichts­hofs des Bundes­staates, der sich auf die wissen­schaft­li­chen Erkennt­nisse von Pierre Kory und dem FLCCC stützte, ordnete an, daß das Kran­ken­haus eine Handvoll weiterer Pillen ausgibt, wie vom Arzt verordnet, und Glenna wurde vom Beatmungs­gerät befreit und ist jetzt zu Hause, geheilt von COVID-19.

Ein paar Tage bevor Judy aus dem Kran­ken­haus entlassen wurde, inter­viewte der Autor dieser Geschichte ihren Sohn Michael über die frohe Nachricht, daß sie nach Hause gehen würde, aber er sagte, daß die Ärzte noch ein paar Tage warten würden, weil sie immer noch ein bißchen „atemlos” sei. Nach vielen Inter­views mit Pierre Kory schrillten bei mir die Alarm­glo­cken. Ich meldete mich bei Dr. Kory, der Michael Sment­kie­wicz anrief, der die Stimme des Arztes erkannte. „Das ist er, das ist der Mann”, sagte er aufgeregt und hielt der Familie sein Telefon hin, damit sie mithören konnte. „Hört ihm zu!” Kory führte das Reha-Zentrum durch den kompli­zierten, stufen­weisen Einsatz von Korti­kos­te­ro­iden für ältere COVID-19-Patienten, der achtsamer ist als die staat­li­chen Einheits-Proto­kolle, die viele unnötige Todes­fälle verur­sa­chen, wenn Ärzte schlicht nach Vorschrift behandeln, sagt Kory. Nach einem Monat in der Reha ging Judy glücklich und gesund nach Hause zu ihren Kindern und Enkelkindern.

Sie war ganz erstaunt, als sie von ihren Kindern erfuhr, daß sie, während sie mit COVID-19 bewußtlos und dem Tode nahe da lag, eine Titel­sei­ten­ge­schichte in den Buffalo News und eine Jeanne d’Arc-Figur in einer neuen Revo­lu­tion wurde, die Groß­mutter, die den ersten juris­ti­schen Kampf im Kampf um Iver­mectin gewann. Es ist ein beispiel­loser Bürger­rechts­auf­stand von Ärzten, Kran­ken­schwes­tern, Wissen­schaft­lern, Nobel­preis­trä­gern, milli­ar­den­schweren Gesund­heits­phil­an­thropen, Bürger­rechts­ak­ti­visten und Tausenden von einfachen Menschen in ganz Europa, Asien, Südame­rika, Afrika, Kanada und den Verei­nigten Staaten, die gegen ein globales, von Big Data gesteu­ertes medi­zi­ni­sches Estab­lish­ment kämpfen. Sie kämpfen für die verlo­renen kleinen Dinge, die kleinen Fakten — die Unan­tast­bar­keit der Arzt-Patienten-Beziehung, das Überleben des Hippo­kra­ti­schen Eids und das wich­tigste aller Bürger­rechte, das Recht auf Leben.

Manchmal verzwei­felt Kory an den Kräften, die sich gegen ihn stellen. „Unser kleines Iver­mectin hat so viele große Feinde”, sagt er. „Es ist wie David gegen zehn Goliaths.” Aber es spricht sich herum. Mehr als zwanzig Länder, die etwa 20 Prozent der Welt­be­völ­ke­rung reprä­sen­tieren, verwenden Iver­mectin, viele davon in ihrem natio­nalen Protokoll. Jeden Tag, so scheint es, hört Kory von jemandem wie dem Arzt aus Toronto, einem Bulgaren, der Korys Daten nutzte, um die Gesund­heits­mi­nister in seinem Heimat­land davon zu über­zeugen, mitzu­ma­chen. Kory spricht jeden Tag mit seiner wach­senden Basis von 17.000 Twitter-Followern, und seine von Experten begut­ach­tete Arbeit über Iver­mectin explo­dierte kürzlich online als eine der meist­dis­ku­tierten wissen­schaft­li­chen Arbeiten, die jemals veröf­fent­licht wurden, von siebzehn Millionen, die von Altmetric erfasst wurden.

Jeden Mitt­woch­abend tritt Kory in einem FLCCC-Webinar auf, das von der ehema­ligen CBS-Korre­spon­dentin Betsy Ashton moderiert wird und eine Art „60 Minuten über Iver­mectin” darstellt, bei dem Kory mit dem Publikum spricht und dessen Fragen beant­wortet. Kürzlich berich­tete er, daß Mexiko, das „Licht und Vorbild der Welt”, eine COVID-19-ähnliche Krise im letzten Herbst durch Testen und Behandeln der Bevöl­ke­rung mit Iver­mectin gelöst hat und nun eine der nied­rigsten Fall- und Todes­raten auf dem Globus aufweist. Er postete auch ein Interview mit einem promi­nenten Chirurgen und Kran­ken­haus­be­sitzer in Visakha­patnam, Indien, der viele COVID-19-Patienten im tragi­schen aktuellen „COVID-Tsunami” behandelt, und gab die hoff­nungs­volle Nachricht weiter, daß das All India Institute of Medical Sciences in Neu-Delhi kürzlich Iver­mectin für die frühe und häusliche Behand­lung zuge­lassen hat, „ein Game Changer für Indien und für die Welt”, sagte der Chirurg. Iver­mectin „rettete Indien im Jahr 2020, nachdem es im August in Uttar Pradesh offiziell zuge­lassen wurde, gefolgt von vielen anderen Bundes­staaten”, schrieb er, aber seit Januar mit vielen poli­ti­schen Verän­de­rungen, hat es „schlechte Propa­ganda von Big Pharma und großen Wissen­schaft­lern bekommen”, und viele Ärzte haben aufgehört, es zu verwenden, was die Präven­tion und die Behand­lung zu Hause zusam­men­bre­chen ließ und die Krise der über­las­teten Kran­ken­häuser und viele unnötige Todes­fälle verursachte.

Wir BITTEN die Gesund­heits­be­hörden und die Main­stream-Medien in anderen Ländern”, schrieb der indische Arzt, „KEINE NEGATIVPROPAGANDA über Iver­mectin zu machen. Iver­mectin rettet Leben in Indien und Afrika”.

Als er an jenem Abend über die Nach­richten berich­tete, drückte Kory seine Empörung über „die Ärzte-Wissen­schaftler in den Elfen­bein­türmen und den öffent­li­chen Gesund­heits­be­hörden” aus, die „es einfach nicht kapieren”; es sei jetzt an den Ärzten, Leben zu retten, da die Wissen­schaftler „völlig abgehoben sind, wie man diese Krankheit behandelt und was zu tun ist”. Sein Mentor sieht das Ganze etwas lang­fris­tiger. „Das Trau­rigste für uns ist, daß wir wissen, daß dies einen Unter­schied machen und Leben retten kann”, sagt Marik, „und es scheint, daß sich niemand wirklich inter­es­siert und uns zuhören will.” Aber „wir haben das Gefühl, daß man uns nicht zum Schweigen bringen kann, weil man weiß, daß sich die Wahrheit letzt­end­lich durch­setzen wird.”

So macht die Wissen­schaft immer Fort­schritte”, sagt Dr. Berkowitz, der aus der Genesung von Judy Sment­kie­wicz Hoffnung schöpft. „Das ist es, was es bedeutet, ein Arzt zu sein”, sagt er. „Im Talmud heißt es, wenn man ein Leben rettet, rettet man die ganze Welt.”

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