Amerikaner sind Ziel der größten Medien- Gehirnwaschkampagne in der Geschichte

Von Lonnie Wolfe
Übersetzt von Kai Hacke­messer
Quelle: Rense.com

Execu­tiv­eIn­tel­li­gence Review
www.larouchepub.com
16.10.01

Einleitung: Werden Sie Gehirngewaschen?

Werden Sie gehirn­ge­wa­schen? Was ist mit manchen Ihrer Nachbarn, sind die gehirn­ge­wa­schen? Bevor Sie antworten, lassen Sie uns Ihnen einige einlei­tende Fragen stellen: Glauben Sie, daß die Verei­nigten Staaten am 11. September durch einen Terro­ris­ten­an­griff getroffen wurden? Denken Sie, daß die Leute hinter diesem Angriff „Araber” waren und daß ihr Anführer dieser Osama bin Laden war und von einer Höhle in Afgha­ni­stan aus operierte? Glauben Sie, daß der beste Weg, um Terro­rismus zu stoppen, der ist, sie schwer zu schlagen, sie in ihren „Basen” an Orten wie Afgha­ni­stan zu schlagen und die Nationen, die sie fördern könnten, zu schlagen, etwa den Irak?

Und was ist mit der Wirt­schaft? Denken Sie, daß der neueste Sturz der Börse und die Schwäche in der Wirt­schaft durch die Angriffe vom 11. September verur­sacht worden seien? Nun, wenn Sie auf eine dieser Fragen mit „Ja” antwor­teten, werden Sie vermut­lich gehirn­ge­wa­schen sein! Wenn Sie auf mehr als eine mit „Ja” antwor­teten, sind Sie definitiv ein „Verlo­rener”.

Aber”, antworten Sie, „ist das nicht, was die meisten Leute denken? Würden diese die Fragen nicht auf die gleiche Weise beant­worten wie ich?” Nun, die Antwort ist ja. Aber wir würden Sie darauf aufmerksam machen: Gerade weil die Mehrheit der Leute etwas für WAHR ansehen könnte, muß es nicht zutref­fend sein. Alles, was es bedeutet, ist, daß Sie und die meisten Ihrer Nachbarn unter einem Massen­wahn leiden — oder, einfacher ausge­drückt: SIE WERDEN GEHIRNGEWASCHEN. Also ist die wahre Frage, wie konnte Ihnen das geschehen? Wie kamen Sie zu dem Glauben, daß jene Aussagen in den obigen Fragen zutref­fend sein mögen? „Na ja, Ich hörte ich es auf …, ich sah es auf …, nun, ich las es in …”

Sie brauchen sich nicht die Mühe machen, die Sätze zu vervoll­stän­digen; wir können es für Sie tun: Ihnen und Ihren Nachbarn wurde die „Wahrheit” durch die Massen­me­dien mitge­teilt. Die ameri­ka­ni­schen „Nachrichten„medien, die stolz darauf sind, sich „frei” zu nennen, und sich auf die Schulter klopfen für die wunder­bare Arbeit, die sie während und nach dem 11. September geleistet haben, sind die größte, kost­spie­ligste Massen-Gehirn­wasch­ma­schine, die je in der mensch­li­chen Geschichte zusam­men­ge­baut wurde. Es ist eine Maschine, die so voll­ständig die fast 300 Millionen Ameri­kaner gehirn­wäscht, dass der berüch­tigte Nazi- Propa­gan­da­mi­nister Josef Goebbels neidisch sein würde.

Hier sind hier die wesent­li­chen Tatsachen dessen, was am 11. September geschah: Laut dem demo­kra­ti­schen Präsi­dent­schafts-Vorbe­werber Lyndon LaRouche, dessen Einschät­zung in diesem Land und rund um die Welt von vielen kompe­tenten Fach­leuten für Terro­rismus und unge­wöhn­liche Kriegs­füh­rung geteilt wird, war das, was statt­ge­funden hat, kein Terro­ris­ten­an­griff, sondern eine stra­te­gi­sche, verdeckte Operation, so arran­giert, dass es den Anschein eines „Terroristen”-Angriffs habe. Herr LaRouche und andere stimmen darin überein, dass aufgrund der Auswei­tung und des Umfangs der Verschleie­rung und Irre­füh­rung, welche folgten, solch eine Operation weder durch irgend­welche arabi­schen Terro­ris­ten­zellen oder -netzwerke noch durch einen arabi­schen oder nahöst­li­chen Staat noch durch irgend­eine Kombi­na­tion oben genannter orga­ni­siert worden sein kann; sie mußte von innerhalb der Verei­nigten Staaten unter Teilnahme und Duldung eines Gauner­netz­werks zwischen den anglo­ame­ri­ka­ni­schen Geheim­dienst- und Mili­tä­resta­blish­ments orga­ni­siert worden sein.

Wie bei jeder verdeckten Operation gibt es einen Bestand­teil der psycho­lo­gi­schen Kriegs­füh­rung, zum Zweck, seine Wirk­sam­keit gegen den anvi­sierten Feind zu maxi­mieren, um diesen Feind zu verwirren und ihn irre­zu­leiten. Im Fall des Angriffes vom 11. September ist der anvi­sierte Feind die BEVÖLKERUNG DER USA UND SEINE KONSTITUTIONELLE STAATSFORM. Der „Psychokrieg”-Bestandteil der Operation wird durch die ameri­ka­ni­sche Medien-Maschi­nerie mit der Absicht durch­ge­führt, das ameri­ka­ni­sche Volk gehirn­zu­wa­schen, DEN FORTDAUERNDEN STAATSSTREICH GEGEN UNSERE KONSTITUTIONELLE STAATSFORM HINZUNEHMEN. Bedeutet dies, daß die Direk­toren des Massen­me­dien der USA in die Operation mitein­be­zogen wurden? Nein, so läuft es nicht. Wie EIR 1997 in einem Sonder­be­richt erklärte und doku­men­tierte, sind die Medien der USA durch das Anglo­ame­ri­ka­ni­sche Esta­blish­ment kontrol­liert und arbeiten als Kartell. Als solches dient es routi­ne­mäßig den Inter­essen dieses Esta­blish­ments und berichtet, über was es möchte und unter­drückt, was es nicht zu berichten wünscht; oder verdreht Berichte, um die Wirk­lich­keit zu verbergen. So könnte die Leistung der Medien vor, während und nach dem 11. September von jenen vorweg­ver­kauft worden sein, welche die Operation planten, um so ein Anteil davon zu werden; es war bloß nötig, bestimmte „PsyOps”-Inhalte in diese Gehirn­wasch-Medi­en­ma­schi­nerie einzu­bringen, damit diese mit den gewünschten Wirkungen auf Sie und Ihre Nachbarn weit und weit verbreitet werden kann.

Die Gehirn­wasch-Methoden sind verhält­nis­mäßig einfach und klassisch. Zuerst verwende den Terror an sich, um die Leute in einen Schock­zu­stand zu versetzen und sie für Sugges­tionen aufnah­me­be­reiter zu machen. Dann auf die Technik der „großen Lüge” zurück­greifen, um wieder­holt Ihre Psycho­kriegs­bot­schaft einzu­häm­mern — jene bestä­ti­genden Antworten zu den Fragen, die wir Ihnen oben stellten. Und am aller­wich­tigsten, Lügen, indem man alle Gegen­be­weise unter­drückt und alle Berichte ablehnt, was auf die Einschät­zung hinweisen könnte, die vom Herrn LaRouche und anderen geteilt wird: Verschleie­rung. All dies ist geschehen, zusammen mit der anfäng­li­chen Aufwei­chung der Bevöl­ke­rung für die Massen­täu­schungs­sug­ges­tion des Feind­bildes und den angeb­li­chen Fähig­keiten und Beweg­gründen der soge­nannten Terro­risten, VOR DEM ANSTOSSEN DES ANGRIFFS SELBST.

Seien Sie nicht so voreilig, wenn Sie die Möglich­keit Ihren eigenen Gehirn­wa­schung verneinen. Der Feind kennt Ihr Profil und verwendet es. Macht es Sie nicht ein wenig wütend – mögli­cher­weise zu Recht, das erste mal seit Wochen? Unser Bericht ist so angelegt, Ihnen einige Innen­an­sichten dieses Gehirn­wa­schungs­pro­zesses zu geben, um zu sehen, wie er auf Sie und Ihre Nachbarn gewirkt hat. Und obwohl wir noch nicht sagen können, wer genau hinter dem steckt, was diesem Land angetan wurde – und noch angetan wird — können wir Ihnen zeigen, wie jene über Gehirn­wä­sche denken und Ihre Schwächen gegen Sie verwenden.

Psychoterror als Mittel der Kriegsführung: Das Dresden-Remake

Bevor wir die Gehirn­wä­sche-Operation selbst bespre­chen, stellen wir einen wenig Hinter­grund zum Gebrauch von Terror gegen Massen­zi­vil­be­völ­ke­rungen zur Verfügung. Nicht über­ra­schend wurde dieser zuerst durch die Gehirn­wä­scher des Anglo­ame­ri­ka­ni­schen Esta­blish­ments einge­setzt.

Als die Kommen­ta­toren am Tatort des Anschlags am „Ground Zero” des World Trade Center (WTC) am 11. September die Verwüs­tung über­blickten, versuchten sie, mit Metaphern die unglaub­liche Szene beschreiben. „Es sieht wie Dresden aus,” sagte einer und bezog sich auf die Bombar­die­rung dieser deutschen Stadt 1945 durch die Alli­ierten.

Dresden hatte als Ziel keinen mili­tä­ri­schen Wert. Für Jahr­hun­derte war es ein Zentrum des deutschen kultu­rellen Erbes — ein Erbe, das vor allem mit positiven Entwick­lungen in der mensch­li­chen Zivi­li­sa­tion zu tun hatte, und nichts mit der Nazi­krank­heit, welche Deutsch­land durch die Anglo­ame­ri­ka­ni­sche Finanz­elite auferlegt worden war. Dresden wurde für die Zerstö­rung durch einen TERRORAKT ausge­wählt, der nicht gegen die Nazis beab­sich­tigt war, sondern gegen das deutsche Volk an sich.

Die Bombar­die­rung von Dresden, welche ein rasendes Inferno der Zerstö­rung verur­sachte, das mehr als 100.000 Menschen vernich­tete, wurde von einer Gruppe Sozi­al­psych­iater an der stra­te­gi­schen Bombar­die­rungs­über­sicht ersonnen und geleitet, welches mit dem Kommando für Sonder­ope­ra­tionen des Office of Strategic Services (OSS) verbunden ist. Diese Gruppe wurde effektiv vom Leiter des Briti­schen Direk­to­rats der Psycho­lo­gi­schen Kriegs­füh­rung, Briga­de­ge­neral John Rawlings Rees geleitet, Direktor der Tavistock-Klinik in London, welche seit den zwanziger Jahren als Zentrum der psycho­lo­gi­schen Kriegs­füh­rungs­ope­ra­tionen des briti­schen Empires gedient hatte.

Die Mann­schaft der stra­te­gi­schen Bombar­die­rungs­über­sicht, die eine Heerschar aus den USA stam­mender Tavistock-Mitar­beiter wie Kurt Lewin, Rensis Likert und Margaret Mead umfasste, theo­re­ti­sierte, daß der Terror, welcher der deutschen Bevöl­ke­rung durch die „Nachricht von Dresden” zugefügt würde, ihren Willen zum Kampf brechen und sie ängstlich, erschro­cken, und verwirrt zurück­lassen würde. Sie proji­zierten, daß er einen dauer­haften Effekt auf Deutsch­land haben würde, diese Nation von den großen Staaten von Europa entfernen und sie in ein dauerhaft psycho­lo­gisch verletztes Wesen wandeln würde. Dem deutschen Volk, argu­men­tierten sie, würde die Erkenntnis gebracht, daß „alles Deutsche”, seine ganze Kultur und Geschichte, in einem Augen­blick, wie diesem, durch jene Mächte wegge­wischt werden konnten, die sich einem aggres­siven zukünf­tigen Deutsch­land entge­gen­stellen würden.

In seinem Buch von 1941, „Time Perspec­tive and Morale” beschrieb Kurt Lewin die Psycho­logie hinter der Anwendung dieser Terrortaktik für Massen­wir­kungen:
„Eine der Haupt­tech­niken, die Moral durch eine ‚Strategie des Terrors’ zu brechen, besteht in genau dieser Taktik — halten Sie die Person verwirrt hinsicht­lich dessen, wo er steht und was gerade er erwarten kann. Wenn zusätz­lich häufiges Schwanken zwischen strengen diszi­pli­na­ri­schen Maßnahmen und Verspre­chungen guter Behand­lung, zusammen mit dem Verbreiten wider­sprüch­li­cher Nach­richten die bewusste Struktur dieser Situation äußerst unklar machen, dann könnte die Einzel­person aufgeben zu wissen, ob ein bestimmter Plan ihn zu seinem Ziel hin- oder davon wegführen würde. Unter diesen Bedin­gungen werden selbst solche Einzel­per­sonen, die defi­ni­tive Ziele haben und bereit sind, Risiken aufzu­nehmen, durch schwere innere Konflikten hinsicht­lich dessen, was zu tun ist, para­ly­siert.”

Als den Piloten und ihre Mann­schaften bewusst wurde, was sie getan hatten — die Schaffung eines rasenden Infernos, der bren­nenden Zivil­ziele und Zivi­listen – kehrten viele entsetzt zu ihren Basen zurück. Auf Geheiß der PsyOp-Krieger waren die Mann­schaften nicht völlig über die Mission unter­wiesen worden. Nun wurden sie von den Mann­schaften von Psycho­logen und der anderer in Empfang genommen, die ihre Reak­tionen zum Terror profi­lieren würden, den, sie frei­ge­setzt hatten; ihnen wurde wie den Mann­schaften, die später unnö­ti­ger­weise Atom­bomben auf zwei japa­ni­sche Städte fallen ließen, erklärt, daß es „den Krieg verkürzen würde.”

Wie ein ehema­liger Geheim­dienst­of­fi­zier Jahr­zehnte später erklärte, „töteten wir aus reinem Terror, schlach­teten Leute ab, wie es TERRORISTEN TUN WÜRDEN. Und es hatte keinen Effekt auf der Verkür­zung des Krieges. Tatsäch­lich schien es eher beizu­tragen, die deutschen Leute zur Regierung Hitler zu treiben. Die Dummköpfe, die diese Mission entwi­ckelten, verlän­gerten vermut­lich den Krieg.” (Betonung ergänzt)

Der Angriff auf die USA vom 11. September, vor allem der WTC-Angriff, ist für eine ähnlichen PSYCHO­KRIEG-Gehirn­wasch-Wirkung entworfen.

Die Ausgabe vom 24. September des „The New Yorker” kommen­tierte, das nach Ansicht „der Vertei­di­gungs­ex­perten” der Schlag vom 11. September „eindeutig ein Beispiel dessen sei, was mili­tä­ri­sche Strategen ‚PsyOps’ nennen; das heißt, ein Kenn­zei­chen der Kriegs­füh­rung, deren Ziel nicht ist, mili­tä­ri­sche Ziele zu besei­tigen, sondern den Gesamt­willen einer Nation und seiner Leute zu unter­graben.”

Der Artikel fährt fort, aus einem Dokument aus dem Jahr 1999 vom mili­tä­ri­schen Strategen und Analysten Joseph Cyrulik vom Zentrum für Stra­te­gi­sche und Inter­na­tio­nale Studien (CSIS) an der George­town-Univer­sität in Washington D.C. zu zitieren, „Asym­me­tri­sche Kriegs­füh­rung und die Bedrohung des ameri­ka­ni­schen Heimat­landes”: „Durch Ermor­dungen und Verlet­zungen der Leute, Beschä­di­gung und Zerstö­rung ihrer Wohnungen und Gemeinden, die Zerstö­rung ihrer Arbeits­plätze und ihres Lebens­un­ter­halts kann ein Feind Schmerzen bis zu dem Punkt zufügen, an dem das Volk eine Änderung in der Politik seiner Regierung fordert.
Zur rechten Zeit am rechten Ort einge­setzt… könnte ein Angriff das Vertrauen das Vertrauen des Volkes in seine Regierung, sein Militär und sich selbst zerstören. Es könnte ein entschei­dender Angriff gegen den poli­ti­schen Willen einer ganzen Bevöl­ke­rung werden.” Cyrulik ist ein Teil eines „Denker­netz­werks”, welches versucht, alle mili­tä­ri­schen Doktrinen zu ändern, um sie auf die ange­nom­menen Bedro­hungen des 21. Jahr­hun­derts anzu­passen; hierfür möchte dieses Netzwerk PsyOps (Psycho­lo­gi­sche Opera­tionen) einschließ­lich „verdeckter Kriegs­füh­rung” wie Meuchel­morde anregen. Wir können zwar nicht sagen, daß solche Leute direkt verant­wort­lich sind für das, was am 11. September geschehen ist, aber ihre Ansichten über Strategie, Taktiken und der hohe Srel­len­wert der psycho­lo­gi­schen Kriegs­füh­rung, sowie die betei­ligte Irre­füh­rung, als sie den „Terro­ris­ten­or­ga­ni­sa­tionen” oder „Gauner­staaten” Macht zuschrieben, passen nett in die gesamte Operation.

Es gibt neue Methoden, die zu der Zeit des Dresden-Angriffs nicht vorhanden waren, um die psycho­lo­gi­sche Effekte einer TERRORKAMPAGNE zu maxi­mieren, welche Standard- Gehirn­wasch­tech­niken entspre­chen. Eine bezieht die Wieder­ho­lung von erschre­ckenden Bildern ein, jener Art, welche eine Person abschreckten würden, dann aber dazu zwingt, diese weiter anzusehen. Solche erschre­ckenden Bilder schwächen die Fähigkeit des Verstandes zu Schluss­fol­gern und machen ihn empfind­li­cher für Sugges­tionen und Mani­pu­la­tionen.

In den auf den Angriff auf das World Trade Center folgenden Stunden goss jedes Fern­seh­me­dium im Rundfunk der Verei­nigten Staaten immer wieder die Bilder der Flugzeuge, wie sie in die Twin Towers krachten, auf, aus allen denkbaren Winkeln, und dann die Aufnahmen vom Einstürzen der beiden Türme. Es war wohl die erschre­ckenste Real­auf­nahme, welche die meisten Ameri­kaner überhaupt je gesehen hatten.

Eine Bevöl­ke­rung, die in einen Zustand des Terrors und des Schocks versetzt wurde, wurde dann mit SUGGESTIONEN bombar­diert: Bilder erschienen, flüchtige Fotos der angeb­li­chen Krimi­nellen und das Bild des „bösen Anführers” hinter der Tat, Osama bin Laden.

Und, glauben Sie noch, daß Sie nicht gehirn­ge­wa­schen wurden?

Die Filme in unseren Köpfen

Gott, dies ist wie ein Kinofilm,” hat CBS-Moderator Dan Rather ausge­rufen, als gerade der erste Turm des World Trade Center einstürzte. „Bloß ist es real.”, Hatten Sie auch das Gefühl, als Sie Zeuge dieser Grau­sig­keit des WTC-Angriffs waren, daß Sie dies schon vorher gesehen hatten? Haben Sie vermut­lich auch—und das ist ein Teil des Gehirn­wasch­vor­gangs.

In den letzten fünf Jahren hat es mindes­tens ein halbes Dutzend Filme gegeben, dessen Plots sich auf einem Terro­ris­ten­an­griff auf die Verei­nigten Staaten konzen­triert haben. Statis­tiker aus Hollywood haben geschätzt, daß diese in den Kinos und in Heim­vi­deos durch mehr als 100 Millionen Leute angesehen worden sind. Und, viele dieser Filme der letzten Zeit haben geschil­dert, daß „Araber” oder „isla­mi­sche Funda­men­ta­listen” hinter den Terro­risten- Anschlägen steckten.

Jeder der letzteren Filme hat irgend­einen „sach­ver­stän­digen” Berater, norma­ler­weise einen „ehema­ligen Konter­ter­ro­ris­mus­ex­perten” und in manchen Fällen jemanden, der im Militär gear­beitet hat. Obwohl es ein über­trieben ist zu behaupten, daß die Film-Produk­ti­ons­firmen oder die „Experten” notwen­di­ger­weise absicht­liche Mittäter im gegen­wär­tigen Plot seien, haben die Filme mit ihren „gesteu­erten” Dreh­bü­chern geholfen, die Leute glauben zu machen, daß „arabische” Terro­risten fähig zu dem sein könnten, was am 11. September getan wurde.

Lange, bevor es Fernsehen gab, wurden Bilder, für das „Playback” in Amerikas Spei­cher­bänken eingesetzt—zuerst durch die Druck­me­dien und dann früh im 20. Jahr­hun­dert mit dem ersten der wirk­li­chen Massen­me­dien, die Filmen. Hollywood ist ein Bestand­teil des Anglo­ame­ri­ka­ni­schen Medi­en­kar­tells, was durch die kürzliche Schaffung eines „Unter­hal­tungs­kon­glo­me­rats” durch Fusionen und Akqui­si­tionen noch offen­sicht­li­cher wurde. So steuert eine bloße Handvoll Firmen mit inein­an­der­grei­fenden Direk­ti­ons­räten, zusam­men­ge­setzt aus den Leuten des Anglo­ame­ri­ka­ni­schen Esta­blish­ments, alles was wir in seiner Vielfalt im Fernsehen sehen, in Zeitungen lesen oder seit neuem im Internet sehen.

Während Filme ein wirk­li­ches Massen­me­di­en­phä­nomen wurden, beschrieb der Anglo­ame­ri­ka­ni­sche Kommen­tator Walter Lippmann ihre Macht, zusammen mit der Macht von Medien im Allge­meinen, wie sie die „öffent­liche Meinung” formen — was Sie und Ihre Nachbarn denken. In seinem „Handbuch” von 1921 über Massen­ma­ni­pu­la­tion des allge­meinen Verstandes, „Die öffent­liche Meinung” schreibt Lippmann, der unter anderen von Rees am briti­schen Propa­gan­dadi­rek­torat während des Ersten Welt­krieges ausge­bildet worden war, in seinem einlei­tenden Kapitel, „Die Welt da draußen und die Bilder in unseren Köpfen”:
„Die öffent­liche Meinung kümmert sich um die indi­rekten, unbe­merkten und verwirren Tatsachen, und es gibt nichts offen­sicht­li­ches über sie…, Die Bilder in den Köpfen dieser Menschen, von sich selbst, von anderen, von ihren Bedürf­nissen, Absichten und Verhält­nissen, sind ihre Meinungen. Jene Bilder, durch Gruppen von Leute oder von Einzel­per­sonen, die im Namen der Gruppen fungieren, einge­setzt, sind Öffent­liche Meinung in Groß­buch­staben… das Bild drinnen [im Kopf] führt so häufig Männer in ihren Umgang mit der Welt draußen irre.”

Irgendwo in Ihren Spei­cher­bänken, wurden die „Bilder in Ihrem Kopf” des WTC-Angriffs einge­richtet. Der New Yorker Film­kri­tiker Anthony Lane schreibt in der Ausgabe vom 24. September: „Wie häufig haben wir diesen Worte [seit dem 11. September] gehört. Die Tatsa­chen­aus­sage: ‚Schlimmster Terro­ris­ten­an­griff seit Oklahoma City’. Das Verspre­chen: ‚Sie verstehen uns richtig — wir jagen den Feind, finden den Feind, und wir töten den Feind.’ Die Warnung: ‚Sie können keinen Krieg gegen einen Feind kämpfen, den Sie nicht sehen können.’, Und der ominöse Voraus­blick: ‚Dies ist eine Zeit des Krieges; die Tatsache, daß er innerhalb unserer Grenzen ist, bedeutet, daß es eine neue Art Krieg ist.’ Wir haben solche Gefühle wie ein Drehbuch erlernt; weil wir es immer wieder gehört haben [in den Tagen seit dem 11. September] hat es nicht die Über­zeu­gung vermin­dert, mit dem wir unsere Einwil­li­gung gegeben haben.
Der einzige Haken: Es IST ein Drehbuch. Alle Zeilen sind zitiert aus dem 1998 von Edward Zwick geschaf­fenen Thriller ‚The Siege’.”

Der Plot dieses Films betrifft ein Netzwerk „arabi­scher” Terro­ris­ten­zellen, die Taten zuneh­mender Inten­sität gegen Zivil­ziele in New York City begehen. Die Video­clips von Präsident Clinton, der die von seiner Regierung gegen die Netzwerke von Osama bin Laden ausge­führten Attacken kommen­tiert, wurden in das Film­ma­te­rial hinein­ge­schnitten. Als die Terro­risten mehr Verwüs­tung anrichten und mehr Leute töten, wird New York City unter Kriegs­recht gesetzt; jedermann, der wie ein „Araber” ausschaut, wird zusam­men­ge­trieben und in Inter­nie­rungs­lager gesteckt, selbst als die Gewalt fortfährt.

Zum Ende wird der Film zu einem Sermon darüber, wie man Angriffe auf die Verfas­sung handhaben sollte, und über ethnische Profi­lie­rung der Ameri­kaner, während die Nation fortfährt, die fremden „Arabisch”-Terroristischen Feinde zu bekämpfen.

Als „The Siege” im November 1999 veröf­fent­licht wurde, wurde er vom Arabisch- Ameri­ka­ni­schen Ausschuß gegen Diskri­mi­nie­rung (Arab-American Anti-Discri­mi­na­tion Committee) mit Protesten empfangen, welcher anklagte, daß er „Araber und Moslems als homogene, bedro­hende Masse schildert” und bezeich­nete den Film, der von Rupert Murdoch’s 20th Century Fox produ­ziert wurde als „gefähr­lich und brand­stif­tend”.

Trotz solcher Proteste und der verhält­nis­mäßig schlechten Berichte verkaufte der Film einige Millionen Dollar­wert an Karten und ist bei seiner Video­ver­öf­fent­li­chung gut gelaufen. Als er erwähnte, wie erfolg­reich die Film-Gehirn­wä­sche-Bemühung gewesen ist, merkte Lane im „New Yorker” an, das die Mehrheit der Ameri­kaner auf diese Fällen mit der gleichen Art unbe­grün­deter Gefühle reagierte, die sie im Kino oder in zuhause ausdrü­cken:
„Und die Ausrufe vom Boden, von den Beob­ach­tern des Himmels, die auf Video aufge­nommen wurden, als sie das Flugzeug in die Turmseite rasen sahen: wo haben Sie vor kurzem jene Ausdrücke gehört – die Wows, die Whoohs, die ‚Heilige Scheiße’—wenn nicht in den Kinos, und viel­leicht aus ihren eigenen Läster­maul”. Hollywood hat, schreibt Lane, durch Filme wie „The Siege” und „Die Hard” eine „senso­ri­sche Erziehung…” geliefert, „von einer hungrigen Öffent­lich­keit gierig verschlungen”.

An den Tagen nach dem Angriff schoß die Zustim­mungs­be­wer­tung für Präsident Bush bis über 90% und blieb dort, besonders nach seiner landes­weit über­tra­genen Fern­seh­an­sprache vom 13. September. Nach der Rede stellte ein CNN-Kommen­tator fest, daß Zustim­mung für den Präsi­denten so hoch war, weil er sich so benahm, wie es die Ameri­kaner von ihm erwar­teten: „Wie der Präsident aus ‚Inde­pen­dence Day’ [Ein Topfilm über einen Angriff auf Washington und die Verei­nigten Staaten durch Außer­ir­di­sche] oder der Kerl aus ‚West Wing’ [eine populäre Fern­seh­serie].”

Und, denken Sie noch, daß Sie nicht gehirn­ge­wa­schen worden sind?

Morphing’ des Feindbildes

Betrachten Sie das Bild von Osama bin Laden genauer, wie es auf den Fern­seh­schirmen erscheint, in dieser Zeit eines neuen „Krieges”. In PsyOps-Begriffen ist bin Laden das Feindbild geworden – das Bild, welches eine ziel­ge­rich­tete Bevöl­ke­rung im Bewusst­sein als die Person oder, spezi­fi­scher, die Art von Person hält, die sie bekämpft. Es gibt da den dunklen Teint, den Bart, das Kaftan, die Waffen in der Hand – alles vorhanden, alles wie erwartet, ein ideales Subjekt für die proji­zierte Raserei und den Haß einer verletzten Nation. Es spielt keine Rolle, daß bin Laden nicht wirklich der „böse Anführer” ist.

In den Tagen und Wochen bis zum Terror­an­griff haben Medi­en­kon­troll­gruppen berichtet, dass die großen US-Nach­rich­ten­sen­dungen, einschließ­lich der Kabel­netze CNN und der Fox News, eine über­mä­ßige Menge ihrer Sendezeit für „inter­na­tio­nale” Berichts­er­stat­tung bin Laden gewidmet haben, den sie als „Terro­ris­ten­an­führer” oder „Terror­lenker” beschrieben, so gut wie immer durch Fotos oder Video­clips begleitet.

Aber seine Erschaf­fung durch die Medien als „ Terro­ris­ten­an­führer” beginnt nicht erst hier. Um verstehen zu können, was geschah muß man eine beinahe 30-jährige Spanne an Nach­rich­ten­be­richt­erstat­tung betrachten, die uns zu dem Punkt führt, an dem eine gewisse Person, ein ehema­liger und gegen­wär­tiger Agent des US-Britisch-Israe­li­schen Geheim­dienst­netz­werks, der aus „Höhlen” und anderen Basen in einer der weltweit einsamsten und abge­schie­densten Gegenden heraus operiert, zum „Staats­feind Nr. 1″ der USA geworden ist.

Betrachten Sie das Feindbild bin Laden als einen Morphing-Vorgang, der mit dem Fern­seh­bild der Terro­risten des Schwarzen Septem­bers zu den Olym­pi­schen Spielen 1972 beginnt. Dann folgen die Bilder aus dem Jahr 1973 des Paläs­tinänser­füh­rers Yasser Arafat; später sind da die Bilder des irani­schen Ayatollah Khomeini und die fana­ti­schen Mullahs. Stellen Sie sich jemanden in Holly­woods Casting-Zentrale vor, der versucht, eine Person zu finden, der den Terro­risten-Archetyp darstellt, gegeben seien diese vergan­genen Bilder und Beschrei­bungen: Ein öl-reicher, fast mystisch kirch­li­cher Typ (obwohl er keine religiöse Position einnimmt), der wie eine Mischung aus den „Feinden” Arafat und Khomeini aussieht, bekommt „die Rolle”.

Die Bevöl­ke­rung ist auch vorbe­reitet worden, um die „Story” zu akzep­tieren, daß Terro­risten, die solche Dinge wie das Geschehen vom 11. September begehen, ARABISCHE UND/ODER MOSLEMISCHE FANATIKER SEIN MÜSSEN, wie Tausende Stunden Fern­seh­über­tra­gung es wieder­holt haben. Arabische Orga­ni­sa­tionen in diesem Land berichten über die Umfra­ge­er­geb­nisse, die zeigen, dass Ameri­kaner mit großem Abstand selbst ohne stüt­zenden Beweise der Meinung sind, daß jeder Terrorakt „arabi­schen” Ursprungs sei und „arabische” Krimi­nelle hat.

Wie eine geheim­dienst­liche Quelle diese Woche meinte, haben die Ameri­kaner innerhalb der ersten Minuten nach dem Angriff auf das World Trade Center entschieden, daß dies durch „arabische Terro­risten” begangen wurde, die mit dem „Terro­ris­ten­führer” bin Laden zusam­men­hängen. „Man musste ihnen das nicht sagen.”, meinte die Quelle. „Sie waren bereits darauf kondi­tio­niert, es zu glauben.” Sind solche Leute nicht „gehirn­ge­wa­schen”?

Man sagt uns, dass unsere Presse „frei” sei. Aber ist das nicht eine Lüge? Wie „frei” kann sie sein, wenn über das wich­tigste Ereignis unserer Zeit gelogen wird, bei fast jeder Gele­gen­heit falsch berichtet wird; wenn die Wahrheit nirgendwo im Buffet der Nach­rich­ten­sen­dungen gefunden werden kann, die unsere berühmte „freie Presse” enthalten.

In Nazi-Deutsch­land, gab Propa­gan­da­mi­nister Josef Goebbels damit an, daß die Presse frei war, zu berichten, über was auch immer sie wünschte. Aber, diese Presse wurde „koor­di­niert” durch den Betrieb eines „Pres­se­trusts”, der alle Medien umfaßte. Das Nazis konstru­ierten Geschichten in der Presse, die ihren Zielen nutzten, und der Trust berich­tete sie pflicht­gemäß, mit zahl­rei­chen Abwand­lungen, die den Anschein erwecken konnten, daß nicht alle Medien Infor­ma­tionen von der gleichen Zapfsäule erhielten.

Auch wenn Ameri­kaner es kaum glauben mögen, GIBT ES PRAKTISCH KEINEN UNTERSCHIED ZWISCHEN DEM PROPAGANDABETRIEB DES NAZI-PRESSE- TRUST UND DEM ANGLOAMERIKANISCHEN MEDIEN- UND UNTERHALTUNGS- KARTELL. Es ist nicht schwer, die Bericht­erstat­tung eines Ereig­nisses so zurecht­zu­biegen, dass sie beinahe jedem Zwecke passt – solange der Zweck den Bedürf­nissen jener Eliten entspricht, welche die Medien kontrol­lieren. Alles was nötig ist, ist das Einrichten einiger passender Schlüs­sel­er­eig­nisse, welche dann durch die Medi­en­ka­näle gespült werden. Bevor man sich versieht, wird der arme Bürger über­schwemmt. In einer bestimmten Richtung war der Nazi­be­trieb weniger heim­tü­ckisch, weil er offen­sicht­li­cher war; nur Dummköpfe würden nicht bemerken, daß ihnen die „Linie” von Goebbels und von seiner Mann­schaft serviert wurde. Hier jedoch verwirrt der Anschein der Wahl­mög­lich­keiten, der Anschein der Infor­ma­ti­ons­flut den durch­schnitt­li­chen Bürger, so dass er überzeugt ist, daß er DIE WAHRHEIT ERHÄLT, EGAL WOHER.

Aber selbst eine flüchtige Inhalts­ana­lyse aller oder der meisten unserer Nach­rich­ten­quellen, besonders die wich­tigsten Fern­seh­sender, zeigt, daß die allge­meine Inhalts­linie aller Quellen im Grunde dieselbe ist. Dies war beispiels­weise auch der Fall in der Bericht­erstat­tung über Lyndon LaRouche und seiner Politik; in den Haupt­me­dien ist die Bericht­erstat­tung über LaRouche der von der späten Lazard Freres-verbun­denen Katharine Graham von der „Washington Post” vorge­schrieben Linie gefolgt, niemals über LaRouche zu berichten, es sei denn um ihn zu verleumden. Ähnlich die Entschei­dung, die vorhan­dene globalen Depres­sion und den Finanz­kol­laps auszu­blenden. Obwohl es keine formalen Treffen unter den Lenkern des Medi­um­kar­tells geben mag, in dem solche Politik ausge­feilt wird, erzwingt nichts­des­to­trotz ein poli­ti­scher Konsens unbarm­herzig den Inhalt der „Nach­richten”.

In Zeiten der Krise, wie der gegen­wär­tigen werden jedoch einige der Kontrollen sicht­barer; weniger wird Zufällen über­lassen.

Es ist durch einige Quellen berichtet worden, daß innerhalb weniger Stunden nach den Angriffen vom 11. September Executive Orders heraus­ge­geben wurden, welche die US- Medien unter wirkungs­volle Krieg­zensur setzten. Das soll nicht heißen, daß die Regie­rungs­au­di­toren der Nach­rich­ten­be­richte wirklich Befehle gaben, Berichte zu zensieren; es heißt, daß sie sich eilten, jegliche Berichte zu blockieren, die ein Verlassen der „Offi­zi­ellen Linie” bedeuten würden.

(Es gab außerdem auch Koor­di­na­tion zum Umfang der Bericht­erstat­tung. Es wurde berichtet, daß allen Rund­funk­me­dien die Empfeh­lung gegeben wurde, das normale Programm zugunsten der 24stündigen Bericht­erstat­tung des „Terro­ris­ten­an­griffs auf den Verei­nigten Staaten” und „Amerika im Krieg” abzu­setzen, wie auch die „Iden­ti­fi­ka­tion-Logos” auf allen Sendern erschienen. Es wird auch zuver­lässig berichtet, dass das Weiße Haus und Ange­stellte der National Security an der Entschei­dung teil nahmen, um alle größeren Sport­er­eig­nisse zu annul­lieren.)

Was dies bewirkt, wurde uns erklärt, nämlich ist Regie­rungs­quellen ein Maulkorb aufge­setzt worden, und alle Infor­ma­tionen, welche über die Angriffe und die Unter­su­chung heraus­kommt steht unter top-down-Kontrolle. Dieses wurde von jenen verstanden, welche die Nach­rich­ten­be­richt­erstat­tung der Haupt­me­dien steuern, die sich infolge einer frei­wil­ligen Zensur fügen.

Und Sie haben es selbst­ver­ständ­lich geschafft, die Wahrheit in dieser gehirn­wa­schenden Umwelt zu verstehen? Wie man so sagt, „Gönn mir ´ne Pause”.

Das Schlagen der Kriegstrommeln

Es gab für eine kurze Zeit an diesem Morgen des 11. September, als die große Gehirn­wasch­ma­schine dem visuellen Einfluß der Terror­bot­schaft erlaubte einzu­si­ckern, bevor das Signal für die Sprech­köpfe gegeben wurde, den Namen des Feindes auszu­spre­chen.

Wenn es manchem schien, daß egal auf welchen Kanal, den man in jenen ersten Stunden – Rundfunk oder Kabel – einschal­tete, man immer das gleiche Dutzend oder so an Kurpfu­schern zu sehen war, lag er nicht verkehrt: Dieses ist durch verschie­dene Medi­en­wächter-Berichte bestätigt worden. Z.B. hat eine Medi­en­wäch­ter­or­ga­ni­sa­tion mehr als ein Dutzend Auftritte des ehema­ligen CIA-Direktor James Woolsey in den ersten Tagen nachdem der Angriff verzeichnet, der bei jedem mal die Botschaft über die Notwen­dig­keit, Krieg gegen den Iran, den Irak und jedermann sonst zu führen, der angeblich bin Laden und seines­glei­chen förderte, wieder­holte. Ein kaum weniger schriller Senator John Warner (Virginia) erschien zahl­reiche Male; bei Henry Kissinger kamen wir mit dem Zählen nicht mehr nach.

Wie die Medi­en­wächter-Gruppe Fairness & Accuracy In Reporting (FAIR) angab, konnte man nach dem 11. September jegliche Hoffnung begraben, daß die Medien einen unpar­tei­ischen Bericht dessen abgeben würden, was geschah, daß sie der Kampagne für einen unklaren Krieg Wider­stand leisten könnten. Statt­dessen doku­men­tierte FAIR, wie Druck- und Rund­funk­me­dien emotio­nale Tiraden für Krieg heraus­gaben, nur wider­hal­lend, was sie für die Einstel­lung des ameri­ka­ni­schen Volkes hielten; dadurch wurden keine Gegen­an­sichten präsen­tiert und als Ergebnis haben die Ameri­kaner noch immer keine klare Vorstel­lung darüber, was geschah, oder was genau die Bush-Regierung zu tun vorschlägt, um sie vor zukünf­tigen Terro­ris­ten­be­dro­hungen zu schützen.

Betrachten Sie diese folgend ausge­wählten Beispiele, welche durch noch viele weitere verstärkt werden könnten:

  • Kissinger-Klon Larry Eagle­burger bei einem Auftritt auf CNN, am Tag des Angriffs: „Es gibt nur einen Weg, mit solchen Leuten fertig zu werden, Sie müssen einige von ihnen töten, selbst wenn sie werden nicht direkt an dieser Sache beteiligt waren.”
  • Die „New York Post” am nächsten Tag: „Die Antwort auf dieses unvor­stell­bare Pearl Harbour des 21. Jahr­hun­derts sollte so einfach wie schnell sein—Erledigt die Bastarde. Ein Schuß zwischen die Augen, sprengt sie in Fetzen, vergiftet sie, wenn nötig. Und die Städte oder Länder dieser Heer­scharen von Gewürm, bombt sie platt wie Basket­ball­plätze.”
  • Am 14. September ein Opinion Editorial in der „Washington Times” von Thomas Woodrow, Beamter der Defense Intel­li­gence Agency: „Als bloßes Minimum sollten taktische Kern­waffen gegen die Camps von bin Laden in der Wüste Afgha­ni­stans verwendet werden. Weniger würde vom vergif­teten Geistern, welche diese Angriffe orches­trierten mit Recht als Feigheit seitens der Verei­nigten Staaten und der gegen­wär­tigen Regierung angesehen werden.”

FAIR-Kommen­tator und Medi­en­wächter Norman Solomon kommen­tierte, daß viele derselben Leute, die jetzt einen „Krieg gegen Terro­rismus” verlangten und jedermann, der ihn befür­worten konnte (einschließ­lich vieler Analysten, die als Sprech­köpfe und Opinion Editorial Feuil­le­to­nisten erschienen), selbst damit verwi­ckelt waren, Terro­risten, einschließ­lich Osama bin Laden zu unter­stützen, als solche Bemü­hungen offi­zi­elle, „Wenn, dann geheim”-US-Politik waren. „Wie kann ein Langzeit-Partner der Terro­risten jetzt glaub­würdig den ‚Terro­rismus’ denun­zieren?”, fragt er. „Ganz einfach. Alles, was für die Medi­en­be­richt­erstat­tung nötig ist, ist eine Art geschichts­freie Zone zu erhalten, die keinen Nutzen an Facetten der Wirk­lich­keit hat, die momentan nicht bequem zuzugeben sind.”

Eine jener „unbe­quemen Tatsachen” war die gut doku­men­tierte Verwick­lung der Leute der „US Special Ops” und der Haufen um Zbigniew Brze­zinski; dann, später, Ollie North und die Bush-Leute mit bin Laden, datierend auf die sowje­ti­sche Invasion in Afgha­ni­stan, was sich zum größten „staat­li­chen Spon­so­ring” von Terro­rismus entwi­ckelte, oder zumindest durch eine damals-domi­nie­rende Split­ter­partei unserer Regie­rungs- und Geheim­dienst­ge­mein­schaft.

FAIR und anderes Medi­en­wächter-Gruppen berichten, daß fast niemand diese „unbequeme” Ange­le­gen­heiten unter dem beträcht­li­chen Fluß von Krieg­pro­pa­ganda erwähnte; und wenn, dann nur um zu lügen, dass diese Politik schon seit langem nicht mehr betrieben würde. Ähnlich wurde viel Aufmerk­sam­keit zu den Berichten über die Arbeit des FBI und anderen Agenturen gewährt, wie sie die „Verschwö­rung” hinter den Angriff zusam­men­fügen. Bis heute hat niemand in den großen Medi­en­sen­dungen der Verei­nigten Staaten überhaupt erwähnt, daß es eine Möglich­keit der Verwick­lung mit US-Elementen gäbe. Statt­dessen hat sich die Bericht­erstat­tung sich auf eine Kombi­na­tion von „Baggern” nach Anhalts­punkten und Spuren sowie angeb­liche Verbin­dungen zum Netzwerk von bin Laden konzen­triert.

FAIR meinte zu solcher Bericht­erstat­tung, daß die Schnapp­schüsse von bin Laden und seinen Camps den Eindruck machten, daß mehr als nur Indi­zi­en­be­weise ihn mit den Angriffen in Verbin­dung bringt. Die einzigen Beweise, die angeboten wurde, waren aus „Geheim­dienst­lecks” aus dem Krieg­pro­pa­gan­da­ap­parat gekommen, der durch die Executive Order oder von den Behaup­tungen der Spre­chen­köpfe und anderen „Experten” gebildet wurde.

Die einzige Eigen­schaft, die allgemein für die ganze Bericht­erstat­tung ist, ist die Aufde­ckung jeder möglichen Spur, die zu einer inlän­di­sche Quelle zur Kontrolle des Terro­rismus führt. Ist also die ganze Bericht­erstat­tung so „koor­di­niert und gesteuert”? Es ist klar, daß einigen Spinnern, wie Bill O’Reilly von den Fox News, einem besonders nichts­wür­diger Charakter, einfach freien Lauf für ihren Irrsinn gegeben werden.

Am 17. September verlangte O’Reilly, daß, wenn die Taliban nicht bin Laden aushän­digen, „sollten die Verei­nigten Staaten die afgha­ni­sche Infra­struktur in Trümmer legen—Flughafen, Kraft­werke, Wasser­werke und die Straßen…
Das ist ein sehr primi­tives Land. Und ihnen die Exis­tenz­fä­hig­keit zu nehmen sollte nicht schwer sein. Denken sie daran, die Leute eines jeden Landes sind verant­wort­lich für die Regierung, die sie haben. Die Deutschen waren für Hitler verant­wort­lich. Die Afghanen sind für die Taliban verant­wort­lich. Wir sollten nicht auf Zivi­listen zielen. Aber wenn sie sich nicht gegen ihre Regierung stellen, verhun­gern sie, Punktum.”

Er fuhr in dieser und anderen Sendungen fort zu befür­worten, die „irakische Bevöl­ke­rung ein weiteres Mal inten­siven Schmerz spüren zu lassen” und Libyen allen Nahrungs­mittel- Versor­gungen sperren zu lassen: „Lassen wir sie Sand fressen.”

Wie es typisch in einer Propa­gan­da­kam­pagne der „grauen PsyOps” ist, werden die extremst irren Gerede gegen jene nur etwas weniger verrückten ausge­spielt, um letztere im Vergleich vernünftig aussehen zu lassen. So läßt ein O’Reilly einen Woolsey wie einen nüch­ternen Analysten aussehen, während der einen Krieg verlangt, um Regie­rungen auszu­schalten, die Terro­rismus unter­stützen, und eine „vorsich­tige” und „berech­nete” eska­lie­rende Antwort gegen bin Laden.

Um die Aufmerk­sam­keit der Leute zu halten, um sie „auf Linie” zu halten, „war es notwendig, sie in einem hoch­gradig emotio­nalen Zustand zu halten. Dazu gab es einen stetigen Strom von Geschichten „mensch­li­cher Ange­le­gen­heiten” über das Leid der betrof­fenen Opfer, über den Mut der Rettungs­ar­beiter und derer, die umkamen, zusammen mit Schnapp­schüssen der besorgten Bürger. Während der Mut und das Leid real sind, ist die konstante Bombar­die­rung mit diesen Bildern die GEHIRNWÄSCHEKONDITIONIERUNG.

Ohne diese hätten Sie nach einigen Tagen CNN und die „Nachrichten”-Berichterstatung abge­schaltet.

Beharren Sie immer noch darauf, daß weder Sie noch Ihre Nachbarn, davon einge­nommen worden sind?

Crash? Was für ein Crash?’

Unter der Krieg­hys­terie, oder genauer darin „verwir­belt”, verlor sich Bericht­erstat­tung über das, was ande­ren­falls die größte Geschichte des Tages sein würde: der voll­stän­dige Zusam­men­bruch und Druck­ver­lust der Finanz­märkte. Die Märkte hatten, bis zum Ende verfolgt, fast 20% verloren, seit die Wall Street am 17. September wieder öffnete. Ein Sturz mit dieser Geschwin­dig­keit wird norma­ler­weise „Crash” genannt, würde weit­ver­brei­tete Panik nicht nur unter Händlern und Brokern, sondern auch unter der allge­meinen Bevöl­ke­rung verbreiten. Aber in den zwei Wochen dieses Crashs, hat nicht ein Kommen­tator in einem der großen Medien dieses Wort verwendet! Außerdem wurde uns erklärt, sei es unsere patrio­ti­sche Pflicht Glauben in den etwaigen Wieder­an­stieg der Märkte und der Wirt­schaft zu haben. „Wir können nicht erlauben, dass die Terro­risten uns besiegen und unsere Wirt­schaft herun­ter­bringen”, sagte der Finanz­kom­men­tator Louis Ruckeyser in seinem im Fernsehen über­tra­genen „Wall Street Week”.

Wie Lyndon LaRouche gemeint hat, wäre bei dem bank­rotten Zustand des Welt­fi­nanz­sys­tems der Crash selbst ohne die Ereig­nisse vom 11. September sowieso aufge­treten. Jetzt jedoch beschul­digen die meisten, wenn nicht alle Finanz­ana­lysten, die in den Fern­seh­nach­richten und in den Druck­me­dien allgemein erscheinen, „Osama bin Laden” mit allem, was geschah. Dieses war zu erwarten, behaupten sie, nach den Ereig­nissen vom 11. September, was die größte aller „großen Lüge” ist.

Ein Händler meinte: „Mein Gott! Die Boden ist gebrochen und niemand nennt es einen Crash. Es ist so was wie Ihre patrio­ti­sche Aufgabe das Wort nicht zu erwähnen. Hölle, der Dow verlor mehr als 1.500 Punkte — das ist ein CRASH. Aber, wenn ich zufällig belauscht werde, wenn ich das sage, schauen die Leute auf mich: ‚Wo ist Ihre ameri­ka­ni­sche Flagge? Erinnern Sie sich, wer Sie sind und an was geschehen ist. Möchten Sie Osama bin Laden in seinem Plot helfen, unsere Wirt­schaft zu zerstören?’, Das ist unglaub­lich!”

Aber, wie wie viele andere medi­en­ge­hirn­ge­wa­schene Ameri­kaner war dieser Händler, seinen eigenen Worten zufolge, „dem Programm folgend. Es ist kein Crash, es ist ein Terro­ris­ten­er­eignis.”

Eine Clockwork-Orange-Zukunft?

Einige Nächte, nach den Angriffen vom 11. September, brachte CNN Bilder auf dem Schirm, wie die Natio­nal­garde die Straßen von Washington patrouil­liert und schwer bewaff­nete Spezi­al­po­lizei in New York City Autos an einem Tunnel­ein­gang kontrol­lierte. Dann wurden Bilder vom israe­li­schen Mili­tär­per­sonal auf den Straßen von Jerusalem abge­spielt, die Autos kontrol­lierten. Die Spre­cher­stimmen von CNN-Nach­rich­ten­hexe Greta van Susteren, einer regel­mä­ßige ange­bo­tenen Persön­lich­keit jenes Medi­en­ab­was­ser­ka­nals, zusammen mit Mossad-Agent Wolf Blitzer, sprachen von Amerika, welches in Erwi­de­rung auf die „Terro­ris­ten­be­dro­hung” in zuneh­mendem Maße eine „poli­zei­lich über­wachte Gesell­schaft”, wo Bürger­rechte zum Schutz seiner Bürger geopfert werden müßten. Wir haben dieses zuvor schon gesehen, meinte Sie, nicht nur in Jerusalem, sondern auch in Belfast, Nord­ir­land, als Antwort auf den „poli­ti­schen Terro­rismus” der IRA und der protes­tan­ti­schen Milizen. Nach einer Weile gewöhnen sich Leute daran, sagte sie. „Das Leben geht weiter.” Inter­views mit Israelis wurden darge­boten, die mit der Meinung über­ein­zu­stimmen schienen, das man unter Bedin­gungen „des internen Krieges gegen Terro­risten” sich auf Opfer in den Bürger­rechten einstellen muß. „Die Ameri­kaner werden sich daran gewöhnen, so wie wir”, meinte der Israeli.

So bereitet die Medien das Land vor — oder genauer, kondi­tio­nieren sie es —, eine Form Poli­zei­staat anzu­nehmen, gerecht­fer­tigt durch eine Bedrohung, mit der man so nicht wirklich fertig wird und deren wahre Quelle verheim­licht wird. Nicht über­ra­schend, als Gene­ral­staats­an­walt John Ashcroft, eine Gesetz­ge­bung zur Kehraus-Strei­chung von Bürger­rechten vorge­schlug, es verhält­nis­mäßig knapp durch dieselben Medien erwähnt wurde. FAIR berich­tetet, daß zwei der drei Nach­rich­ten­sender nie darüber berich­teten, während es auf CNN oder Fox News kaum erwähnt wurde. Obwohl die Druck­me­dien darüber berich­teten, hielten sie das Leitmotiv des „notwen­digen Opfers” der Zivil­bürger zur persön­li­chen Sicher­heit aufrecht.

Damals Mitte der 70-iger Jahre, sagten Eric Trist und Fred Emery, zwei führende Tavistock- Gehirn­wä­scher und „Experten” über die Wirkungen der Massen­me­dien, voraus, daß zum Ende des Jahr­hun­derts die Verei­nigten Staaten wahr­schein­lich solch ein faschis­ti­scher Poli­zei­staat geworden wären.

Die beiden entwi­ckelten eine Theorie der „Sozi­al­tur­bu­lenz”, durch welche eine Gesell­schaft einer Reihe „ Schocks” ausge­setzt wird — verab­reicht wie ausge­teilt, Massen­phä­no­mene — Ener­gie­knapp­heit, wirt­schaft­liche und finan­zi­elle Zusam­men­brüche und TERRORISTENANGRIFFE. Wenn die „Schocks” schnell aufein­ander folgen und wenn sie mit zuneh­mender Inten­sität ausge­teilt würden, dann sei es möglich, die gesamte Gesell­schaft, in einen Zustand von Massen­psy­chose zu versetzen, meinten Trist und Emery. Sie sagten, daß Einzel­per­sonen sich absondern, wenn sie versuchten, sich dem Terror der scho­ckie­renden aufkom­menden Realität zu entziehen; Leute würden sich in einen Zustand der Ablehnung zurück­ziehen, in populäre Unter­hal­tungen und Kurzweil, dabei hilflos den Ausbrü­chen von Raserei ausge­setzt.

Diese Raserei könnte durch jene leicht gesteuert werden, sagten die zwei Gehirn­wä­scher, die Zugang und Kontrolle über die Mittel der Massen­kom­mu­ni­ka­tion, vornehm­lich dem Fernsehen haben.

Es war die Ansicht von Trist und von Emery, in zwei Ausar­bei­tungen, die unter den Netz­werken der Gehirn­wä­scher und Sozi­al­psych­iater in Verbin­dung mit Tavistock und unter den Meistern der Psycho­kriegs­füh­rung der USA und Groß­bri­tan­niens weit verbreitet wurden, daß der Prozeß des Fern­se­hens selbst ein Gehirn­waschme­cha­nismus sei. Sie zitierten ihre eigenen Studien, daß unab­hängig vom Inhalt, Gewöh­nungs­fern­sehen die kogni­tiven Kräfte des Verstandes schwächen und einen narko­se­ar­tigen Effekt auf das Zentral­ner­ven­system haben, was den Gewöh­nungs­zu­schauer leichter Sugges­tionen und Mani­pu­la­tionen zugäng­lich macht; zusätz­lich fanden sie heraus, daß solche effektiv gehirn­ge­wa­schenen „Zombies” hyste­risch leugnen, daß etwas nicht mit ihnen stimmen würde oder dass solche Mani­pu­la­tion ihres „Denkens” überhaupt möglich sei.

In einer frostigen Metapher schlugen Trist und Emery vor, daß die terro­ri­sierte, gewalt­tä­tige Gesell­schaft des Buches „Clockwork Orange” von Anthony Burgess, welches von Stanley Kubrick verfilmt wurde, das logische gesell­schaft­liche Resultat für ein Amerika zum Ende des Jahr­hun­derts sein würde, welches dann mehr als 50 Jahren Massen­ge­hirn­wa­schung durch die „Glotze” unter­worfen sein würde. Burgess´ Welt ist eine von unauf­hör­li­cher Gewalt­tä­tig­keit und Terro­rismus als täglichem Bestand­teil des Lebens; es sei akzep­tiert, daß wenn Sie zu einer bestimmten Zeit ausgehen oder in bestimmte Nach­bar­schaften kommen würden, dann würden Sie ange­griffen und/oder getötet. Es gibt kein Motiv für Gewalt­tä­tig­keit — sie ist zufällig und unver­ständ­lich, und folglich terro­ri­sie­rend. Die Wohl­ha­benden werden geschützt; allen anderen wird erklärt, dass sie ihr Tagewerk mit dem Bewusst­sein des Risikos erfüllen sollen.

Wenn die Jugend­ter­ro­ris­ten­gruppen die Straßen durch­streifen, bleiben die Leute im Hause, schauen ihre fern­seh­über­tra­genen Unter­hal­tungen oder gehen nur in bestimmte Bereiche, die schwer von Polizei und Militär geschützt werden. Die wider­lichste Sache an Burgess´ Bild ist die Wahr­neh­mung der Hoff­nungs­lo­sig­keit, der Unver­meid­lich­keit, daß nichts dagegen getan werden kann — es ist „wie es ist”, wie Dan Rather’s Vorgänger als CBS- Nach­rich­ten­mo­de­rator, Walter Cronkite, uns übli­cher­weise jede Nacht zu erinnerte, wenn er seine Sendung abschloss.

Obgleich die These von Trist/Emery nicht unbedingt in den Höhlen von Afgha­ni­stan gelesen werden muß, ist sie den Psycho­krie­gern und Gehirn­wä­schern recht vertraut, die einen Krieg gegen die ameri­ka­ni­sche Bevöl­ke­rung ange­fangen haben. Es gibt eine bestimmte Art olig­ar­chi­schem Übel, die so denkt, wie diese, die eine Clockwork-Orange-Gesell­schaft als notwen­diges Resultat ansehen, um ihre anhal­tenden Privi­le­gien und Macht zu schützen. Sind wir Ameri­kaner also bereits so gehirn­ge­wa­schen, daß wir dies geschehen lassen würden? Die folgenden Wochen und Monate werden wir fest­stellen, ob wir wirklich die mora­li­sche Eignung zum Überleben haben.

Das Ende der Welt. Details um 11. Jetzt zurück zu Ihrer Routine- Programmierung.”

Erinnern Sie sich: Der erste Schritt, um sich von der Gehirn­wä­sche der Massen­me­dien zu entpro­gram­mieren, von seinen bösen Umklam­me­rung, ist, zu erkennen, daß Sie und die anderen in der Tat gehirn­ge­wa­schen werden. Ab da wird es um einiges leichter, und die Dinge werden ihnen viel klarer vorkommen.

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