Archiv für Oktober 2001

Amerikaner sind Ziel der größten Medien– Gehirnwaschkampagne in der Geschichte

Donnerstag, 25. Oktober 2001

Von Lonnie Wolfe
Übersetzt von Kai Hacke­messer
Quelle: Rense.com

Execu­tiv­eIn­tel­li­gence Review
www.larouchepub.com
16.10.01

Einleitung: Werden Sie Gehirngewaschen?

Werden Sie gehirn­ge­wa­schen? Was ist mit manchen Ihrer Nachbarn, sind die gehirn­ge­wa­schen? Bevor Sie antworten, lassen Sie uns Ihnen einige einlei­tende Fragen stellen: Glauben Sie, daß die Verei­nigten Staaten am 11. September durch einen Terro­ris­ten­an­griff getroffen wurden? Denken Sie, daß die Leute hinter diesem Angriff „Araber” waren und daß ihr Anführer dieser Osama bin Laden war und von einer Höhle in Afgha­nistan aus operierte? Glauben Sie, daß der beste Weg, um Terro­rismus zu stoppen, der ist, sie schwer zu schlagen, sie in ihren „Basen” an Orten wie Afgha­nistan zu schlagen und die Nationen, die sie fördern könnten, zu schlagen, etwa den Irak?

Und was ist mit der Wirt­schaft? Denken Sie, daß der neueste Sturz der Börse und die Schwäche in der Wirt­schaft durch die Angriffe vom 11. September verur­sacht worden seien? Nun, wenn Sie auf eine dieser Fragen mit „Ja” antwor­teten, werden Sie vermutlich gehirn­ge­wa­schen sein! Wenn Sie auf mehr als eine mit „Ja” antwor­teten, sind Sie definitiv ein „Verlorener”.

Aber”, antworten Sie, „ist das nicht, was die meisten Leute denken? Würden diese die Fragen nicht auf die gleiche Weise beant­worten wie ich?” Nun, die Antwort ist ja. Aber wir würden Sie darauf aufmerksam machen: Gerade weil die Mehrheit der Leute etwas für WAHR ansehen könnte, muß es nicht zutreffend sein. Alles, was es bedeutet, ist, daß Sie und die meisten Ihrer Nachbarn unter einem Massenwahn leiden — oder, einfacher ausge­drückt: SIE WERDEN GEHIRNGEWASCHEN. Also ist die wahre Frage, wie konnte Ihnen das geschehen? Wie kamen Sie zu dem Glauben, daß jene Aussagen in den obigen Fragen zutreffend sein mögen? „Na ja, Ich hörte ich es auf …, ich sah es auf …, nun, ich las es in …”

Sie brauchen sich nicht die Mühe machen, die Sätze zu vervoll­stän­digen; wir können es für Sie tun: Ihnen und Ihren Nachbarn wurde die „Wahrheit” durch die Massen­medien mitge­teilt. Die ameri­ka­ni­schen „Nachrichten„medien, die stolz darauf sind, sich „frei” zu nennen, und sich auf die Schulter klopfen für die wunderbare Arbeit, die sie während und nach dem 11. September geleistet haben, sind die größte, kost­spie­ligste Massen-Gehirnwaschmaschine, die je in der mensch­lichen Geschichte zusam­men­gebaut wurde. Es ist eine Maschine, die so voll­ständig die fast 300 Millionen Ameri­kaner gehirn­wäscht, dass der berüch­tigte Nazi– Propa­gan­da­mi­nister Josef Goebbels neidisch sein würde.

Hier sind hier die wesent­lichen Tatsachen dessen, was am 11. September geschah: Laut dem demo­kra­ti­schen Präsidentschafts-Vorbewerber Lyndon LaRouche, dessen Einschätzung in diesem Land und rund um die Welt von vielen kompe­tenten Fach­leuten für Terro­rismus und unge­wöhn­liche Kriegs­führung geteilt wird, war das, was statt­ge­funden hat, kein Terro­ris­ten­an­griff, sondern eine stra­te­gische, verdeckte Operation, so arran­giert, dass es den Anschein eines „Terroristen”-Angriffs habe. Herr LaRouche und andere stimmen darin überein, dass aufgrund der Ausweitung und des Umfangs der Verschleierung und Irre­führung, welche folgten, solch eine Operation weder durch irgend­welche arabi­schen Terro­ris­ten­zellen oder –netzwerke noch durch einen arabi­schen oder nahöst­lichen Staat noch durch irgendeine Kombi­nation oben genannter orga­ni­siert worden sein kann; sie mußte von innerhalb der Verei­nigten Staaten unter Teilnahme und Duldung eines Gauner­netz­werks zwischen den anglo­ame­ri­ka­ni­schen Geheim­dienst– und Mili­tä­resta­blish­ments orga­ni­siert worden sein.

Wie bei jeder verdeckten Operation gibt es einen Bestandteil der psycho­lo­gi­schen Kriegs­führung, zum Zweck, seine Wirk­samkeit gegen den anvi­sierten Feind zu maxi­mieren, um diesen Feind zu verwirren und ihn irre­zu­leiten. Im Fall des Angriffes vom 11. September ist der anvi­sierte Feind die BEVÖLKERUNG DER USA UND SEINE KONSTITUTIONELLE STAATSFORM. Der „Psychokrieg”-Bestandteil der Operation wird durch die ameri­ka­nische Medien-Maschinerie mit der Absicht durch­ge­führt, das ameri­ka­nische Volk gehirn­zu­wa­schen, DEN FORTDAUERNDEN STAATSSTREICH GEGEN UNSERE KONSTITUTIONELLE STAATSFORM HINZUNEHMEN. Bedeutet dies, daß die Direk­toren des Massen­medien der USA in die Operation mitein­be­zogen wurden? Nein, so läuft es nicht. Wie EIR 1997 in einem Sonder­be­richt erklärte und doku­men­tierte, sind die Medien der USA durch das Anglo­ame­ri­ka­nische Esta­blishment kontrol­liert und arbeiten als Kartell. Als solches dient es routi­ne­mäßig den Inter­essen dieses Esta­blish­ments und berichtet, über was es möchte und unter­drückt, was es nicht zu berichten wünscht; oder verdreht Berichte, um die Wirk­lichkeit zu verbergen. So könnte die Leistung der Medien vor, während und nach dem 11. September von jenen vorweg­ver­kauft worden sein, welche die Operation planten, um so ein Anteil davon zu werden; es war bloß nötig, bestimmte „PsyOps”-Inhalte in diese Gehirnwasch-Medienmaschinerie einzu­bringen, damit diese mit den gewünschten Wirkungen auf Sie und Ihre Nachbarn weit und weit verbreitet werden kann.
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Die Wolfowitz-Verschwörung

Dienstag, 16. Oktober 2001

Am 14. Oktober veröf­fent­lichte der London Observer eine der nun geläu­figen — und völlig falschen — US-Propaganda-Schreckgeschichte mit dem Titel „Der Irak steckt hinter den Anthrax-Ausbrüchen.” Der Bericht schenkte dem irren Gerede der „ameri­ka­ni­schen Falken” Glauben, welche sagen, daß es „einen wach­senden Haufen Beweise gibt, daß der irakische Präsident Saddam Hussein mit den Flug­zeug­ent­füh­rungen vom 11. September — viel­leicht indirekt — verwi­ckelt sei. Wenn sich dies bestä­tigen würde”, meinte der Observer, „dann würde der sich aufbauende Druck … für einen Angriff (auf den Irak) unwi­der­stehlich werden.” Einer dieser „Falken”, ein unbe­nannter „Regie­rungs­an­ge­stellter” der USA, berichtete dem Observer, daß der britische Premier­mi­nister Tony Blair ein „treuer Verbün­deter” im Krieg gegen den Terro­rismus sei und „wenn es bedeuten würde, daß wir den nächsten Hundert­jäh­rigen Krieg beginnen würden, dann ist dies halt so.

Der „nächste Hundert­jährige Krieg”? Wer sind diese verrückten Ameri­kaner, die derartig sprechen, und sind sie nicht genauso gefährlich wie der Jihad des Osama bin Laden?

Hier werden wir die Namen der Fanatiker in dieser Anti-Irak-Gruppierung nennen, die als die „Wolfowitz-Verschwörung” bekannt wurden, benannt nach dem Stell­ver­tre­tenden Vertei­di­gungs­mi­nister der USA, Paul Wolfowitz. Der New York Times zufolge, welche durch­ge­si­ckerte Infor­ma­tionen über deren Akti­vi­täten vom 12. Oktober veröf­fent­lichte, will diese Grup­pierung einen unver­züg­lichen Krieg gegen den Irak, im Glauben, daß die Bombar­dierung von Afgha­nistan, welches längst ein ausge­laugtes Ödland ist, keines­falls einem globalen Krieg entspricht, den sie erhoffen. Aber der Irak ist nur ein weiterer Tritt­stein, um den Anti-Terroristen-„Krieg” in einen ausge­wach­senen „Clash of Civi­liza­tions” umzu­wandeln, in welchem der Islam zum neuen „Feindbild” des neuen „Kalten Krieges” wird.

Die Theorie hinter dem „Clash of Civi­liza­tions”, entwi­ckelt vom Berater für nationale Sicherheit des Präsi­denten Jimmy Carter, Zbigniew Brze­zinski und seinen Schütz­lingen einschließlich dem Harvard-Professor Samuel Huntington, definiert die arabische und isla­mische Welt als einen „arc of crisis”, einen „Bogen der Gefahr” aus dem Mittlerem Osten über die isla­mi­schen Länder Zentral­asiens in die damalige Sowjet­union. Brze­zinski wollte die „isla­mische Karte” gegen die Sowjet­union ausspielen, und dadurch begann die Politik, isla­mische Funda­men­ta­listen gegen moderate und pro-westliche arabische und isla­mische Regie­rungen zu fördern. Nach dem Ende des kalten Krieges aktua­li­sierte der Haufen von Brzezinski/Huntington ihren „Bogen der Gefahr”, indem sie erklärten, daß die isla­mische Religion in einem neuen Krieg der Feind sei, in welchem Reli­gionen statt poli­ti­scher Systeme sich unaus­weichlich bekämpfen würden.

Jeden­falls wurden jene terro­ris­ti­schen Drogen­schmuggler der isla­mi­schen Welt, welche durch Brze­zinski lanciert und von den Iran-Contra-Netzwerken unter der Kontrolle des Oberst­leutnant Oliver North aufgrund der Executive Order 12333 des George Bush Sen. „adoptiert” wurden — trainiert von briti­schen und ameri­ka­ni­schen Sonder­ge­heim­diensten und dem CIA, ausge­rüstet durch israe­lische Mili­tär­netz­werke — die Haupt­ver­däch­tigen in den terro­ris­ti­schen Angriffen auf die Verei­nigten Staaten.

Ein Netzwerk durch­dringt die Regierung

Die Anhänger der soge­nannten „Wolfowitz-Verschwörung”, welche die Theorie vom „Clash of Civi­liza­tions” verfolgen, sind nichts gerin­geres als „ein innerer Feind” in den USA, ein Netzwerk, welches das Vertei­di­gungs­mi­nis­terium, das Außen­mi­nis­terium, das Weiße Haus und den Natio­nalen Sicher­heitsrat verknüpft. Der Bericht soll keine „Gute Jungs gegen Böse Jungs”-Beschreibung der Bush-Regierung sein; eher ist es eine Warnung, daß diese Verschwörung eine eng verfloch­tenes Gauner­netzwerk ist, welches versucht, die US-Politik zu übernehmen und die momentane afgha­nische Unordnung in einen Weltkrieg ausarten zu lassen. Die Verschwörung trägt die gefähr­liche Ähnlichkeit einer „geheimen Paral­lel­re­gierung” der „Projekt Demokratie”-Operation von Oberst­leutnant North und General Richard Secord, welche Iran-Contra steuerte. Tatsächlich sind einige der Verschwö­rungs­mit­glieder in der jetzigen Bushre­gierung verur­teilte Krimi­nelle aufgrund ihrer Akti­vi­täten in dem „Unter­nehmen” des Herrn North!

Am 12. Oktober enthüllte die New York Times tiefe Meinungs­ver­schie­den­heiten in der Bush-Regierung, beschrieb, wie die Verschwörung hinter dem Rücken der Beamten des Kabinetts wie dem Außen­mi­nister Amerikas, Colin Powel, im Namen der US-Regierung Politik betreibt. Die Gruppe möchte den Irak auslö­schen, den Paläs­ti­nen­ser­prä­si­denten Arafat und die Paläs­ti­nen­ser­re­gierung auf die Terro­ris­ten­liste setzen (wenn nicht gleich auf die Nach­rufs­seite) und den Natio­nal­staaten Krieg erklären.

Die Times enthüllte, daß eine Schlüs­sel­gruppe der „Wolfowitz-Verschwörung” die 18 Mitglieder umfas­sende Rat für Vertei­di­gungs­po­litik sei, welcher sich für 19 Stunden zusam­men­setzte, um am 19./20. September „Prozeß zu machen” gegen Saddam Hussein. Das Treffen drängte nach einem neuer­lichen Krieg gegen den Irak, sobald der Krieg gegen Afgha­nistan seine Anfangs­phase abge­schlossen habe. Er disku­tierte den Sturz von Saddam Hussein, die Aufteilung des Irak in Mini­staaten, die von US-finanzierten Dissi­denten geleitet würden, welche die Gewinne aus den Basra-Ölvorkommen für ihre kolla­bo­rie­rende Regierung stehlen würden. Das Treffen disku­tierte, wie man die Infor­ma­tionen so mani­pu­lieren könne, daß man die Angriffe des 11. Septembers auf Saddam Hussein schieben könne.

Der Times zufolge nahm Vertei­di­gungs­mi­nister Donald Rumsfeld an beiden Tagen nur teilweise teil, und am 22. September wies Präsident George Bush die Empfehlung des Rates zurück, (so früh) den Krieg gegen den Irak zu erklären. Aber für die „Wolfowitz-Verschwörung” zählt die Entscheidung von Herrn Bush nicht wirklich — Kern­mit­glieder des Politik-Rates sind wegen ihrer breiten inter­na­tio­nalen Verbin­dungen vor allem zum Verei­nigten König­reich und Israel ausge­wählt worden, was ihnen erlaubt, Änderungen in der US-Politik mittels einer „Außen-Innen”-Operation durch­zu­setzen. Wenn man nicht in der Lage ist, Politik durch Werbung zu ändern, kann das Netzwerk durchaus auch verdeckte Opera­tionen als eine „Regierung in der Regierung” durch­führen, wie sie es auch während Iran-Contra getan hat.

Der Vorsit­zende des Rates für Vertei­di­gungs­po­litik ist Richard Perle, ein früher Stell­ver­tre­tender Vertei­di­gungs­mi­nister für inter­na­tionale Sicher­heits­an­ge­le­gen­heiten unter Reagan, nun beim neokon­ser­va­tiven American Enter­prise Institute.

Perle, dessen Spitzname „Fürst der Fins­ternis” wegen seiner nuklearen Armageddon-Ansichten während des Kalten Krieges ist, ist, was viel wichtiger ist, ein Mitar­beiter von Conrad Black’s Hollinger Inter­na­tional Inc., welche den Bemü­hungen des Sicher­heits­ko­or­di­nators des Briti­schen Empires William Stephensons entsprungen ist, Waffen für England während dem Zweiten Weltkrieg zu sichern. Gegen­wärtig besitzt Hollinger die mit der briti­schen Tory-Partei verknüpfte Telegraph PLC, deren inter­na­tio­naler Bera­tungs­aus­schuß von der früheren briti­schen Premier­mi­nis­terin, Lady Magaret Thatcher geleitet wird. Hollinger besitzt ebenfalls die Jerusalem Post, ein weiterer kriegs­gei­fernder Presseausguß.

Die „Hart­schläger” im Verteidigungspolitik-Rat sind die schlimmsten der angloamerikanisch-israelischen geopo­li­ti­schen Fanatiker der letzten Jahr­zehnte, einschließlich: dem früheren Außen­mi­nister Henry A. Kissinger, der auch ein Mitglied von Hollingers Inter­na­tio­nalem Bera­tungs­aus­schuß ist; dem früheren Sprecher des Weißen Hauses Newt Gingrich; dem früheren Direktor der CIA unter Clinton, R. James Woolsey; dem früheren stell­ver­tre­tenden Vorsit­zenden der Ober­be­fehls­haber der Heere Admiral David E. Jeremiah; dem früheren Vize­prä­sident Dan Quale; dem früheren Vertei­di­gungs– und Ener­gie­mi­nister James R. Schle­singer und dem früheren Vertei­di­gungs­mi­nister unter Präsident Carter Harold Brown.

Obwohl Perle erst vor kurzem zum Vorsit­zenden des Rates für Vertei­di­gungs­po­litik ernannt wurde, waren er und Wolfowitz für mehr als zwanzig Jahre Kolla­bo­ra­teure als einfluß­ha­bende Agenten der rechts­ge­rich­teten israe­li­schen Kriegs­par­teien. 1985, als klar wurde, daß Jonathan Jay Pollard, ein in diesem Jahr der Spionage überführten Ameri­kaner beim Stehlen von solch hoch­ge­heimen USA-Geheimnissen für Israel, um sie der Sowjet­union zu verkaufen, nicht allein gear­beitet haben kann, berich­teten Geheim­dienstan­ge­stellte höchsten Ranges der EIR, daß ein gesamtes „X-Kommittee” an höchst­ran­gigen US-Beamten unter­sucht werde. Wolfowitz und Perle waren auf der Liste der Verdäch­tigen des „X-Kommittees”, und die Spionage Israels gegen die Verei­nigten Staaten waren derartig heftig, daß die Ermittler EIR berich­teten, daß sie „nicht nur Maulwürfe sondern regel­rechte Maul­wurfs­haufen” gefunden haben. Pollard und seine israe­li­schen Vertei­diger behaup­teten später, daß Pollard gegen die USA spio­nieren „mußte”, weil die Ameri­kaner zu sanft mit dem Irak und anderen arabi­schen Ländern umsprangen.

Die „Wolfowitz-Verschwörung” ist dazu bestimmt, die Verei­nigten Staaten in Richtung der gefähr­lichsten israe­li­schen Rechts­au­ßen­po­litik zu drängen einschließlich einem möglichen israe­li­schen Nukle­ar­an­griffs auf einen arabi­schen Staat. Sie sind die Durch­führer genau jenes Szenarios der „Ausein­an­der­bre­chenden Allianz”, vor welcher Lyndon LaRouche in seiner Stel­lung­nahme vom 12. Oktober warnte.

Plan B: Mit dem Hund wedeln

Die „Wolfowitz-Verschwörung” ist darauf aus, jegliches Potential für einen Mittel­öst­lichen Frieden zu zerstören und ist dazu bestimmt, die eura­sische Wirt­schafts­ent­wicklung zu behindern, welche sich um die Koope­ration zwischen Europa, Rußland und China konzen­triert Nachdem Rück­schlag nach der Mara­thon­sitzung des Verteidigungspolitik-Rats, setzte die Wolfowitz-Verschwörung verschiedene Opera­tionen in Bewegung, um Propa­gan­da­ge­schichten, gefälschte Berichte der US-Politik zu verbreiten, und andere Manöver, wodurch sozusagen „der Schwanz mit dem Hund wedelt”. Nicht geneh­migte Stel­lung­nahmen werden von den Verschwörern gemacht, Inter­views, welche die US-Politik falsch darstellen, werden rund um die Welt verbreitet, und Geheim­dienst­be­richte werden geändert oder herge­stellt, um die poli­ti­schen Ziele näherzubringen.

Das Muster wird klar und deutlich.

In einem ersten derar­tigen Vorgehen kurz nach den Angriffen vom 11. September erklärte Wolfowitz, daß die Verei­nigten Staaten „staats­ge­stützten Terro­rismus beenden” würden und bestand darauf, daß nach dem Prinzip der Selbst­ver­tei­digung die Verei­nigten Staaten allein handeln dürfen, ohne die Vereinten Nationen oder eine Koope­ration mit anderen Ländern. Er wollte die „Doktrin” etablieren, daß die Verei­nigten Staaten „egal wo und zu welcher Zeit” ein Land aufgrund geheimer Beweise angreifen könnten. Aber Wolfowitz wurde in einer deutlich sicht­baren Unstim­migkeit mit dem Weißen Haus gezwungen, diese Aussage zurück­zu­nehmen. Einige Tage später bremsten die NATO-Verbündeten im Haupt­quartier in Brüssel Wolfowitz und lehnten es bei einem Treffen, in welchem Wolfowitz die Bush-Regierung vertrat, ab, die Koope­ration mit den Verei­nigten Staaten unter NATO-Abkommen formell zu bekräftigen.

In derselben Laune versuchte die Verschwörung am 7. Oktober, dem Tag, als die Afghanistan-Bombardierung begann, einen Keil zwischen die Verei­nigten Staaten und den UN-Sicherheitsrat, vor allem Rußland und China zu treiben, indem sie den Text eines Briefes des US-Botschafters für die UN John D. Negro­ponte änderten — ein ständiger Insider in der Iran-Contra-Operation, welcher beschuldigt wurde, in den 80ern mit Drogen-verbundenen mili­tä­ri­schen Todes­schwa­dronen in Honduras kolla­bo­riert zu haben. Die Önderungen wurden ohne Kenntnis des Vorge­setzten von Negro­ponte, dem Außen­mi­nister Powell gemacht.

Im Brief zitierte Negro­ponte den soge­nannten Ausrut­scher von Wolfowitz und schrieb „Wir könnten heraus­finden, daß unsere Selbst­ver­tei­digung weiter­ge­hende Hand­lungen bezüglich anderer Orga­ni­sa­tionen und Staaten erfor­derlich macht.” Die Aussage zielt implizit auf den Irak, Syrien und den Sudan, alles Länder, die auf der Staa­ten­liste des Außen­mi­nis­te­riums stehen, welche Terro­rismus unter­stützen. Die Aussage verletzt Versprechen, welche die USA gegeben haben, daß sie die „Koalitions”-Handlungen darauf beschränken, die Angriffe vom 11. September zu vergelten. Wie berichtet wurde, soll Powell, als er von dieser Aussage aus der Presse erfahren hat, „an die Decke gegangen sein”. Die Einfügung wurde von Stephen J. Hadley entworfen, welcher stell­ver­tre­tender Berater für den natio­nalen Sicher­heitsrat ist. Dieser Stunt könnte beim Treffen des Rates für Vertei­di­gungs­po­litik geplant worden sein.

Dann ist da der Fall vom früheren CIA-Direktor James Woolsey, dessen defi­nierte Rolle als Mitglied des Poli­tik­rates es ist, am öffent­lichsten den Sturz von Saddam Hussein zu fordern. Die Zeitungs­kette Knight-Ridder berichtete am 11. Oktober, daß Woolsey im vorigen Monat dazu auto­ri­siert wurde, mit einem US-Regierungsflugzeug nach London zu fliegen, auf geheimer Mission in Begleitung von Beamten des Justiz– und Vertei­di­gungs­mi­nis­terium Beweise zu sammeln, die Saddam Hussein mit den Angriffen vom 11.September verbinden. In einer Pres­se­kon­ferenz vom 18. September von Defense Week rief Woolsey nach einer „Flug– und Fahrt­ver­botszone” im Norden und Süden des Irak, damit die Kurden bzw. die Shi’iten besser Saddam bekämpfen können. „Das Schlagwort des Tages”, meinte Woolsey, ist „Es sind die Regime, Trottel!” Seit dem Anthrax-Tod vom Bob Stevens am 5. Oktober, dem Foto­re­dakteur der Sun, wurde Woolsey zum weltweit führenden Finger­zeiger auf Saddam als Mann hinter der Anthrax-Attacken. Seine soge­nannten Beweise sind veraltet, vorur­teils­be­haftet und voll­ständig unverläßlich.

Es ist kein Zufall, daß Woolsey im letzten Jahr eine promi­nente Rolle — als CIA-Direktor — im Szenario 1999/2000 des New Yorker Rates für auswärtige Ange­le­gen­heiten (CFR, Council on Foreign Relations) gespielt hatte, „Die nächste Finanz­krise: Warn­zeichen, Scha­dens­kon­trolle und Auswir­kungen”, welcher einen virtu­ellen Mili­tär­putsch ausge­ar­beitet hatte, welcher einer kombi­nierten Finanz­krise und Terro­ris­ten­at­tacke auf den Fuß folgen würde. Im Kriegs­spiel des CFR würde der US-Präsident von der Bild­fläche verschwinden. was das Land unter der Kontrolle der Krisenmanagement-Diktatur zurück­lassen würde.

Ebenfalls nach London entsendet, um für einen „rollenden Krieg”, der Afgha­nistan, dann den Irak, und dann Land für Land, bis die Rache voll­bracht wurde, Propa­ganda zu machen, ist das befreundete Mitglied des Politik-Rates Newt Gingrich. In einem Gespräch mit der London Times, die dem briti­schen Israel-Top-Propagandisten Rupert Murdoch gehört, sagte Gingrich, daß die Verei­nigten Staaten „im Krieg” liegen mit dem „orga­ni­sierten, syste­ma­tisch ausge­brei­teten Terro­rismus, gefördert durch Natio­nal­staaten”. Er meinte, daß der Beschuß der afgha­ni­schen Taliban ohne das Bezwingen des Irak „vergleichbar damit wäre, das imperiale Japan zu bezwingen, aber die Nazis in Ruhe zu lassen.” Gingrich drohte, daß Länder, die entschieden, nicht koope­rativ gegen den Terro­rismus zu sein, den Konse­quenzen gegen­über­stehen müssen: „Die USA und die Koali­ti­ons­kräfte werden euren eigenen Völkern beistehen, euch zu beseitigen.”

Indem er das Tempo für sein Team vorgibt, war Perle zusammen mit dem Neokon­ser­va­tiven William Kristol der verbin­dende Initiator bei einem offenen Brief an Präsident Bush in der von Rupert Murdoch finan­zierten Weekly Standard, welcher, obwohl er den Präsi­denten im Krieg gegen den Terro­rismus begeistert unter­stützte, tatsächlich ein Ultimatum war, um einen „Clash of Civi­liza­tions”, dreis­sig­jäh­rigen Krieg im mittleren Osten zu unter­stützen. Unter den nicht vertret­baren Forde­rungen, die in diesem Brief vorge­tragen wurden, war der Sturz von Saddam Hussein, „selbst wenn die Beweise den Irak nicht direkt mit dem Angriff (vom 11. September) in Verbindung bringen.”

Es gibt keinen Zweifel, daß das Duo Wolfowitz/Perle am Kern des Netz­werkes sind, welches Israel im „Szenario wegfal­lender Verbün­deter” benutzen kann. Tatsächlich ist Wolfowitz eine der großen Hoff­nungen der rechts­ex­tremen in Israel einschließlich der radiaklen Sied­ler­be­wegung, wo man die Ermordung Arafats und die Vertreibung aller Paläs­ti­nenser aus den besetzten Gebieten fordert. Aber Wolfowitz und Perle sind keine „israe­li­schen Agenten”. Eher sind sie die Unter­nehmer zweiter Gene­ration, die beide von Albert Wohl­stetter von der RAND Corp. ausge­bildet wurden, einem früheren Trotzki-Kommunisten, der nun Nukle­ar­stratege ist. Genauso wenig sind die verschwö­re­ri­schen kriegs­trei­be­ri­schen Mili­ta­risten „Sieben Tage im Mai”.

Richard Armitage, General Wayne Downing, Richard Clarke und Elliott Abrams sind ebenso schwer in dieser Verschwörung verwickelt.