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BSE/AIDS/Hepatitis C — Infektions- oder Intoxikations­krankheiten?

Montag, Dezember 8th, 2003

Von Dr. med. Claus Köhnlein
Mitglied des AIDS Advisory Panels von Südafrikas Staats­prä­si­dent Thabo Mbeki
Über­nommen von der Website aids-kritik.de
Buch­emp­feh­lung: Mythos HIV von Michael Leitner

Will man unserer Stan­des­presse und auch der allge­meinen Presse folgen, so wird die Welt zurzeit wieder­holt von neuen großen Seuchen geschüt­telt. Erst AIDS, dann Hepatitis C, jetzt BSE. Diese neuen großen Seuchen unter­scheiden sich von den alten Seuchen der Vergan­gen­heit wie Pest, Cholera, in einem Punkt ganz wesent­lich: Die Zahl der Betrof­fenen ist vergleichs­weise klein. Während die alten Seuchen ganze Städte ruinierten, ist die Zahl der tatsäch­lich Erkrankten bei den „neuen großen Seuchen” verschwin­dend klein. So sehen wir bei AIDS 2000 „Neuin­fek­tionen” (HIV-Anti­körper-Positive) pro Jahr und 600 Todes­fälle, die Hepatitis C hat zu keiner signi­fi­kanten Zunahme von Leber­zir­rhosen geführt und was BSE betrifft, so haben wir zurzeit noch nicht einen einzigen klini­schen Erkran­kungs­fall in unserem Land, während die Presse seit Wochen von einer BSE-Krise bzw. Epidemie redet.

Der seuchen­ar­tige Charakter dieser neuen Epidemien kommt durch ein mole­ku­lar­bio­lo­gi­sches Phänomen zustande, nämlich durch soge­nannte Test­ex­plo­sionen. Die Mole­ku­lar­bio­logie ist mitt­ler­weile in der Lage mittels PCR (Poly­me­rase Chain Reaction) kleinste Mengen von DNA oder RNA aufzu­spüren und dagegen Anti­körper zu bauen. Ob das, was bei dem Menschen oder Tier isoliert wurde aber tatsäch­lich ursäch­lich mit dem klini­schen Krank­heits­bild zusam­men­hängt ist rein hypo­the­tisch. Dies ist besonders schön am Beispiel BSE zu sehen, wo es jetzt auch zu einer Test­epi­demie gekommen ist und bisher noch nicht einmal ein klini­sches Krank­heits­bild (eine verrückte Kuh) aufge­taucht ist. Da die Krank­heits­bilder meist fehlen müssen uferlose Latenz­zeiten postu­liert werden, bis hin zu 55 Jahren. (Infektion mit dem „BSE Agent” bis zum Ausbruch von nv CJIK). Doch zunächst zu AIDS, der ersten neuen großen Seuche.

AIDS

AIDS mani­fes­tierte sich Anfang der 80-er Jahre in San Francisco und betraf ausschließ­lich Homo­se­xu­elle, die im Alter von 30 Jahren an einer PCP (Pneu­mo­zystis Carinii Pneumonie) erkrankten und zum Teil auch starben. Diese ersten von Dr. Gottlieb publi­zierten Patienten hatten eines gemein; sie waren homo­se­xuell, und sie waren schwer drogen­ab­hängig. (Kokain, Amphet­amin und Amyl­ni­trite). Amyl­ni­trit ist eine Sexdroge, die fast ausschließ­lich in homo­se­xu­ellen Kreisen benutzt wird und die in großen Mengen per Inha­la­tion zugeführt wird. Nitrate sind in Tier­ver­such­tests und auch in der Lympho­zy­ten­kultur nach­weisbar, immu­no­to­xisch und zyto­to­xisch sowie cance­rogen (Quelle: NIDA, National Institute of Drugabuse). Bevor das Akronym AIDS geboren war hieß das Syndrom GRID (Gay related inimun­de­fi­ci­ency). In den ersten Jahren ging man von einer Lifestyle-Erkran­kung aus, da es offen­sicht­lich war, daß AIDS nur in bestimmten Kreisen (Homo­se­xu­ellen, die den „Fast-Lane-Lifestyle” führten) vorkam. 1983 wurde dann von der damaligen ameri­ka­ni­schen Gesund­heits­mi­nis­terin auf einer Pres­se­kon­fe­renz verkündet, daß ein US Rese­ar­cher ein Retro­virus entdeckt habe, das der wahr­schein­liche Erreger von AIDS sei. Am nächsten Tag stand in allen Zeitungen, daß ein US-Rese­ar­cher die Ursache von AIDS entdeckt hatte. Das Wort „wahr­schein­lich” war vergessen worden. Seitdem wird nur unter der Sicht­weise der Virus­hy­po­these geforscht und thera­piert. Mit anderen Worten es wird seit 17 Jahren der Frage nach­ge­gangen wie HIV AIDS verur­sacht, die Frage ob HIV AIDS verur­sacht darf nicht mehr gestellt werden. (mehr …)