Gold – Auf dem gelben Ziegelsteinweg?

Oktober 20th, 2015

Artikel von Nicole Foss

Zuerst veröffentlicht in englisch am 11.09.2015 auf TheAutomaticEarth.com unter dem Titel „Gold – Follow the Yellow Brick Road?

Vor dem Hintergrund des sich rasch ausbreitenden Vertrauensverlusts und der konsequenten Umstellung auf Deflation mit fallenden Preisen auf ganzer Front als Folge ist es angebracht, unsere Position bei Gold zu überprüfen. Das gelbe Metall wird oft als Allheilmittel angesehen – der sichere Hafen als Schutz vor allen Arten von möglichen finanziellen Störungen. Es ist seit langem unsere Position bei The Automatic Earth, dass dies eine viel zu vereinfachte Sichtweise ist. Wir leben in einer komplexen Welt, für die es keine einfachen, eindimensionalen Lösungen gibt. Es ist wichtig, zwischen den Märkten für Papiergold und physischem Gold zu unterscheiden und um die Risiken des Goldbesitzes zu verstehen um damit umgehen zu können. Wie wir schon damals, 2009, schrieben:

Zum einen haben die Goldbugs recht, dass physisches Gold echtes Geld ist (im Gegensatz zu Papiergold, das nur ein weiteres Schneeball-System ist). Es hat seinen Wert für Tausende Jahre erhalten und wird dies auch weiterhin langfristig tun. Doch das bedeutet nicht, dass der Goldpreis nicht fallen könnte oder dass jetzt der Goldkauf der rechte Weg für alle sei, um ihr Kapital zu erhalten… Die Lebensumstände der Menschen sind unterschiedlich, und diese Umstände bestimmen ihre Handlungsfreiheit, sowohl jetzt als auch in der Zukunft.

Blasendynamik

Unserer Ansicht nach ist (Papier-) Gold in einer Blase, die im Jahre 2011 ihren Höhepunkt erreicht hat, zusammen mit dem Rest des Rohstoffkomplexes. Es wurde der gleichen Dynamik wie andere Rohstoffe ausgesetzt, die kollektiv den Kontakt zu ihren eigenen Fundamentaldaten verloren haben, je mehr sie überfinanzialisiert wurden. Finanzialisierung treibt die Dynamiken in eine virtuelle Welt und setzt sie gleichzeitig pervertierten Anreizen aus. Die Folge sind erhebliche Kursbewegungen, die im besten Fall eine dünne Verbindung zu tatsächlicher Nachfrage und Angebot haben.

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18 Punkte zur Situation in Deutschland

Januar 7th, 2011

Dieses Schriftstück ist der Deutschen Regierung bekannt, kann und wurde bisher von keinem Gericht der „BRD“ widerlegt.

Es ist kein illegales Schriftstück.
Bitte vervielfältigen und verteilen Sie es, damit das Deutsche Volk endlich aufwacht.

  1. Deutschland ist seit dem Ende des zweiten Weltkrieges kein souveräner Staat, sondern militärisch besetztes Gebiet der alliierten Streitkräfte.
    Es wurde mit Wirkung zum 12.09.1944 durch die Hauptsiegermacht, die Vereinigten Staaten von Amerika
    beschlagnahmt (vgl. SHAEF-Gesetz Nr.52, Art.1). Alle Vorbehaltsrechte der Alliierten haben bis zum heutigen Tage uneingeschränkte Gültigkeit. Die Alliierten haben dies im „Übereinkommen zur Regelung bestimmter Fragen in Bezug auf Berlin“ vom 25.09.1990 (BGBl. 1990, Teil I, Seite 1274) nochmals bekräftigt, also nach dem sog. „Einigungsvertrag“ vom 31.08.1990. Dies hat auch unmittelbar Gültigkeit für das ganze Land, da der völkerrechtliche Grundsatz Anwendung findet: „Was in der eroberten Reichshauptstadt gilt, gilt auch im eroberten Reich!“
    Folgende Stellen aus dem „Übereinkommen zur Regelung bestimmter Fragen in Bezug auf Berlin“ belegen das fortgeltende Besatzungsrecht der Alliierten:

    „In der Erwägung, dass es notwendig ist, hierfür in bestimmten Bereichen einschlägige Regelungen zu
    vereinbaren, welche die deutsche Souveränität in Bezug auf Berlin nicht berühren…“

    (Präambel, Abschnitt 6)

    Alle Rechte und Verpflichtungen, die durch gesetzgeberische, gerichtliche oder Verwaltungsmaßnahmen der alliierten Behörden in oder in Bezug auf Berlin oder aufgrund solcher Maßnahmen begründet oder festgestellt worden sind, sind und bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem Recht in Kraft, ohne Rücksicht darauf, ob sie in Übereinstimmung mit anderen Rechtsvorschriften begründet oder festgestellt worden sind. Diese Rechte und Verpflichtungen unterliegen ohne Diskriminierung denselben künftigen gesetzgeberischen, gerichtlichen und Verwaltungsmaßnahmen wie gleichartige nach deutschem Recht begründete oder festgestellte Rechte und Verpflichtungen.“

    (Artikel 2)

    Alle Urteile und Entscheidungen, die von einem durch die alliierten Behörden oder durch eines derselben eingesetzten Gericht oder gerichtlichen Gremium vor Unwirksamwerden der Rechte und Verantwortlichkeiten der Vier Mächte in oder in Bezug auf Berlin erlassen worden sind, bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem Recht rechtskräftig und rechtswirksam und werden von den deutschen Gerichten und Behörden wie Urteile und Entscheidungen deutscher Gerichte und Behörden behandelt.

    (Artikel 4)

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Was bedeutet die deutsche Kapitulation 1945?

Mai 8th, 2010

Ein Vortrag von Hans-Joachim von Leesen, gefunden auf http://www.paukenschlag.org

Leesen Vor einigen Jahren besuchte ich die Seelower Höhen, jenes Gebiet etwa 60 km östlich von Berlin, in dem die deutschen Truppen im April 1945 den endgültigen und entscheidenden Durchbruch der Roten Armee zur Reichshauptstadt verhindern oder zumindest aufhalten wollten.

Dieses Gebiet, das sich 40 m über dem Urstromtal der Oder erhebt, wurde von den zusammengerafften Resten zerschlagener Einheiten des Heeres und der Waffen-SS, der Luftwaffe, der Marine und des Reichsarbeitsdienstes verteidigt.

Mit ihnen zusammen hatten sich Volkssturmeinheiten, Panzerjagdbrigaden der Hitler-Jugend, niederländische, wallonische, flämische, lettische, norwegische und dänische Waffen-SS-Soldaten noch einmal eingegraben in der Hoffnung, die vielfach überlegene Sowjetarmee daran zu hindern, den kriegsentscheidenden Stoß auf die deutsche Hauptstadt zu führen.

Natürlich wussten sie alle, dass der Krieg für Deutschland nicht mehr zu gewinnen war. Trotzdem übertrafen der Kampfeswille und die Widerstandsfähigkeit der deutschen Soldaten bei weitem das von den sowjetischen Angreifern erwartete Maß. Während die Rote Armee geplant hatte, am Abend des 1. Angriffstages, das war der 16. April, die deutschen Verteidigungslinien durchbrachen zu haben, mussten sie vier Tage lang erbittert kämpfen, bis der Durchbruch gelungen war und Berlin nahezu wehrlos vor Stalins Truppen lag.

In der sowjetischen militärischen Literatur kann man lesen, mit welchem Mut die Verteidiger kämpften. Marschall Tschuikow, Befehlshaber der 8. Gardearmee, schildert, wie vor allem die Panzerjagdbrigaden der Hitler-Jugend immer wieder die durchzubrechen drohenden Sowjettruppen angriffen, wie sie Panzer abschossen, sich mit der Infanterie schlugen, bis die Übermacht sie überrollt hatte. Marschall Konjew, Oberbefehlshaber der 1. ukrainischen Front, schrieb in seinen Memoiren in dem Kapitel „Das Jahr 1945“ wörtlich:

„Wie eh und je schlug sich der deutsche Soldat tapfer und zeichnete sich vor allem in der Verteidigung durch geradezu fanatische Standhaftigkeit aus.“

Hier, auf den Seelower Höhen, dem größten Schlachtfeld des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden, wurde mir so deutlich wie nie zuvor, wie zweifelhaft es ist, das Ende des Zweiten Weltkrieges als die „Befreiung“ zu bezeichnen. Wenn es eine Befreiung gewesen wäre, dann kann ich mir nicht erklären, dass diejenigen, die „befreit“ werden sollten und die darüber doch eigentlich hätten froh sein müssen, sich mit solcher Verbissenheit gegen die angeblichen „Befreier“ wehrten.
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Die verborgenen Hintergründe der Jane-Bürgermeister-Kampagne

November 18th, 2009

von Michael Leitner 15.11.2009
Quelle: http://virushauptquartier.de/JB.pdf
Harmlose oder nicht existente Viren wie H5N 1 („Vogelgrippe“) und H 1 N 1 („Schweinegrippe“) seien eine Bio-Waffe. Dies ist das Fundament der Strafanzeige, mit der Jane Bürgermeister (JB) seit Monaten die alternativen Medien überschwemmt. Namhafte alternative Medienmacher haben sich dieser Per­son angenommen, JB dominiert derzeit die Kritik an der „Pandemie“-Impfung. Kein Zufall, sondern die perfekte Arbeit einer professionellen PR-Agentur, die sich mit der JB-Kampagne aus einem finanziellen Engpass zu befreien versucht!

Erstaunlich dabei ist, dass es niemandem unter den alternativen Wirklichkeitsmachern auffiel, wie absurd es ist, harmlose Viren als Bio-Waffe zu verkaufen. Ebenso hat sich niemand von Frau Bürgermeister Beweise für die angeblich in Impfstoffen enthaltenen Nano-Chips vorlegen zu lassen. Auch hat bis jetzt niemand Fakten von JB zu den angeblich in Griechenland, Schweiz und Frankreich geplanten Zwangsimpfungen verlangt. Statt dessen springen sie auf die JB-Welle auf und verbreiten falsche Informationen. Erste Aufgabe eines Journalisten aber ist es, Quellen zu prüfen und Behaup­tungen zu verifizieren. Und das hat im Fall JB keiner auch nur im Ansatz gemacht. Statt dessen hat jeder die Anzeige der JB (Original s.u.) für voll genommen und sie wieder und wieder unkritisch verbreitet. Read the rest of this entry »

Stefan Lanka – Pandemie ohne Virus. Im Impfstoff ist nur NANO drin.

November 6th, 2009

Das am 21.10.2009 vom Bundesumweltamt (BUA) veröffentlichte Hintergrundpapier „Nanotechnik für Mensch und Umwelt – Chancen fördern und Risiken mindern“, sowie dessen Hintergrundpapier von August 2006 „Nanotechnik: Chancen und Risiken für Mensch und Umwelt“ bestätigt unsere Aussagen über die Wirkung der NANO-Partikel in den Pandemie-Impfstoffen bis ins Detail.

Sogar der Mechanismus der irreversiblen Zerstörung unseres „zweiten Erbgutes“ in den Mitochondrien, den Kraftwerken in unseren Zellen, eine der beiden Achillesfersen der Menschheit, wird explizit erwähnt.

Der geplante und nun anlaufende Versuch der Zerstörung der Europäischen Zivilisation durch die als „Wirkverstärker“ verniedlichten NANO-Partikel (genannt AS03 und MF59) in den europäischen Pandemie-Impfstoffen ist damit nachvollziehbare Realität geworden. In den USA sind sie in den Impfstoffen verboten, dort aber vom Pentagon entwickelt und an mindestens 150.000 US-Soldaten getestet worden (siehe Beitrag „Die Wahrheit hinter den Pandemie-Impfstoffen“ in dieser Ausgabe von LmZ),

Die aus Schweden gemeldeten sog. Nebenwirkungen, wo die Pandemie-Zwangs-Impfung schon startete, decken sich mit unseren Vorhersagen und den Beschreibungen der Wirkung der NANO-Partikel durch das BUA. Auch dort wurden die Nano-Partikel in den Pandemie-Impfstoffen nicht bekannt gegeben.

Diese Wirkung der NANO-Partikel in den Impfstoffen wurde und wird von der US-Amerikanischen Seuchenbehörde (CDC), von der ALLE Aufforderungen zur Durchführung der Pandemie kommen, als Wirkung der Influenza-Viren bezeichnet. Read the rest of this entry »

Ein Vergleich: Die Vereinigten Staaten und die UdSSR

Oktober 2nd, 2005

von Luke Exilarch

Übersetzt aus dem englischen von Kai Hackemesser am 2.10.2005

Original: http://exilemm.com/e-sub-ussr1.shtml und http://exilemm.com/e-sub-ussr2.shtml zu finden auf www.eXilemm.com

Ist das Leben heute in den Vereinigten Staaten wie das Leben damals in der UdSSR?

Die Zentralisierung politischer Kraft in den Händen der Bundesregierung hat ermöglicht, einen totalitären Staat zu schaffen, welcher auf vielfältige Weise an die alte Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken erinnert.

Es gibt tatsächlich noch bedeutende Unterschiede zwischen den Vereinigten Staaten und der ehemaligen UdSSR. Verbrauchswaren sind überall verfügbar in den Vereinigten Staaten (obwohl unser riesiges Handelsbilanzdefizit andeutet, dass sie nicht hier hergestellt worden sind). Einige von unseren verfassungsmäßigen Rechten bleiben unversehrt, obgleich erodiert.
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Was die Welt (noch) zusammenhält

Oktober 8th, 2004

ein Beitrag aus Das Gelbe Forum

Geschrieben von „Morricone“ am 07. Oktober 2004

Beginnen wir heute. Was die Welt heute zusammenhält ist eine Medien- und Wissenschaftsgläubigkeit, die fast alle Menschen durchdringt. Die meisten gehen einer abhängigen Tätigkeit nach, oder sie werden von anderen Menschen und Firmen fremdbestimmt (dazu zählen auch Unternehmer).

Wie kommen Menschen dazu, etwas zu für richtig, wichtig und relevant zu halten? Hier sollten wir sagen, daß nur 5 Prozent aller Nachrichten (AP, AFP, Reuters, DPA, etc.) überhaupt in Zeitungen oder im Fernsehen ihren Niederschlag finden. Selbst wenn die ganzen hundert Prozent Nachrichten verbreitet würden, fallen immer noch diejenigen heraus, die die Nachrichtenagenturen erst gar nicht anbieten und dieses Nachrichtenvolumen übersteigt bei weitem jenes, was sie den Medien verkaufen wollen. Wir bekommen demnach vielleicht 0,001 Prozent der Nachrichten, die Journalisten nämlich für wichtig erachten, zur Speise vorgesetzt. Das heißt also, führen wir als Beifahrer eine angenommene Strecke von 500 Kilometern, daß wir fünfmal für eine Millisekunde die Augen öffnen dürften. Was haben wir nach der Fahrt für einen Eindruck von der Strecke bekommen? Wahrscheinlich fast gar nichts. Leider wird diese spärliche Nachrichtenkost durch viele weitere Journalisten verwässert und verfälscht. Je nachdem, welche Gesinnung der betreffende Journalist gerade hegt, wird die Nachricht in „seinem“ Medium umgeschrieben, umgedeutet und mitunter stark vereinfacht. Aus dieser Speise meinen die meisten Menschen ihre Wirklichkeitsvorstellung der Welt beziehen zu können. Mehr noch: sie glauben diese Wirklichkeitsvorstellung sei die Welt in der sie leben an und für sich. Wir wissen ja soviel. Wir sehen den amerikanischen Präsidenten im Weißen Haus, tote Geiseln in Schulen und Theatern, Fußballspiele live im Fernsehen, wir haben das World Trade Center – ebenfalls live – einstürzen sehen, und zerstörte Häuser im Irak. Wir wissen Bescheid. Wir sehen Aktienkurse und Breaking News auf unseren Computermonitoren. Ja, wir sind immer auf Ball- und ´Bild´höhe. Uns macht keiner etwas vor. Und das seit siebzig, mindestens aber seit fünfzig Jahren. So der mehr als fatale Irrglaube der Menschen.
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BSE/AIDS/Hepatitis C — Infektions- oder Intoxikations­krankheiten?

Dezember 8th, 2003

Von Dr. med. Claus Köhnlein
Mitglied des AIDS Advisory Panels von Südafrikas Staatspräsident Thabo Mbeki
Übernommen von der Website aids-kritik.de
Buchempfehlung: Mythos HIV von Michael Leitner

Will man unserer Standespresse und auch der allgemeinen Presse folgen, so wird die Welt zurzeit wiederholt von neuen großen Seuchen geschüttelt. Erst AIDS, dann Hepatitis C, jetzt BSE. Diese neuen großen Seuchen unterscheiden sich von den alten Seuchen der Vergangenheit wie Pest, Cholera, in einem Punkt ganz wesentlich: Die Zahl der Betroffenen ist vergleichsweise klein. Während die alten Seuchen ganze Städte ruinierten, ist die Zahl der tatsächlich Erkrankten bei den „neuen großen Seuchen“ verschwindend klein. So sehen wir bei AIDS 2000 „Neuinfektionen“ (HIV-Antikörper-Positive) pro Jahr und 600 Todesfälle, die Hepatitis C hat zu keiner signifikanten Zunahme von Leberzirrhosen geführt und was BSE betrifft, so haben wir zurzeit noch nicht einen einzigen klinischen Erkrankungsfall in unserem Land, während die Presse seit Wochen von einer BSE-Krise bzw. Epidemie redet.

Der seuchenartige Charakter dieser neuen Epidemien kommt durch ein molekularbiologisches Phänomen zustande, nämlich durch sogenannte Testexplosionen. Die Molekularbiologie ist mittlerweile in der Lage mittels PCR (Polymerase Chain Reaction) kleinste Mengen von DNA oder RNA aufzuspüren und dagegen Antikörper zu bauen. Ob das, was bei dem Menschen oder Tier isoliert wurde aber tatsächlich ursächlich mit dem klinischen Krankheitsbild zusammenhängt ist rein hypothetisch. Dies ist besonders schön am Beispiel BSE zu sehen, wo es jetzt auch zu einer Testepidemie gekommen ist und bisher noch nicht einmal ein klinisches Krankheitsbild (eine verrückte Kuh) aufgetaucht ist. Da die Krankheitsbilder meist fehlen müssen uferlose Latenzzeiten postuliert werden, bis hin zu 55 Jahren. (Infektion mit dem „BSE Agent“ bis zum Ausbruch von nv CJIK). Doch zunächst zu AIDS, der ersten neuen großen Seuche.

AIDS

AIDS manifestierte sich Anfang der 80-er Jahre in San Francisco und betraf ausschließlich Homosexuelle, die im Alter von 30 Jahren an einer PCP (Pneumozystis Carinii Pneumonie) erkrankten und zum Teil auch starben. Diese ersten von Dr. Gottlieb publizierten Patienten hatten eines gemein; sie waren homosexuell, und sie waren schwer drogenabhängig. (Kokain, Amphetamin und Amylnitrite). Amylnitrit ist eine Sexdroge, die fast ausschließlich in homosexuellen Kreisen benutzt wird und die in großen Mengen per Inhalation zugeführt wird. Nitrate sind in Tierversuchtests und auch in der Lymphozytenkultur nachweisbar, immunotoxisch und zytotoxisch sowie cancerogen (Quelle: NIDA, National Institute of Drugabuse). Bevor das Akronym AIDS geboren war hieß das Syndrom GRID (Gay related inimundeficiency). In den ersten Jahren ging man von einer Lifestyle-Erkrankung aus, da es offensichtlich war, daß AIDS nur in bestimmten Kreisen (Homosexuellen, die den „Fast-Lane-Lifestyle“ führten) vorkam. 1983 wurde dann von der damaligen amerikanischen Gesundheitsministerin auf einer Pressekonferenz verkündet, daß ein US Researcher ein Retrovirus entdeckt habe, das der wahrscheinliche Erreger von AIDS sei. Am nächsten Tag stand in allen Zeitungen, daß ein US-Researcher die Ursache von AIDS entdeckt hatte. Das Wort „wahrscheinlich“ war vergessen worden. Seitdem wird nur unter der Sichtweise der Virushypothese geforscht und therapiert. Mit anderen Worten es wird seit 17 Jahren der Frage nachgegangen wie HIV AIDS verursacht, die Frage ob HIV AIDS verursacht darf nicht mehr gestellt werden. Read the rest of this entry »

Äthiopien: Der inszenierte Hunger

Juni 12th, 2003

In Äthiopien gibt es Wasser genug – doch die Entwicklungshelfer der UN reden der Welt eine Dürrekatastrophe ein

Von Lutz Mükke

Artikel mit freundlicher Genehmigung wiedergegeben aus Die Zeit 17/2003

Die drei Minuten vom Empfangstresen im Parterre bis zu seinem Büro im sechsten Stock des UN-Hochhauses in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba genügen Wagdi Othman, um alles Wichtige zur aktuellen Ernährungslage des Landes zu sagen: Ausbleibender Regen führe bei den Bauern im Hochland zu Dürre und Missernten, bei den Nomaden im Flachland zu hohen Verlusten unter den Viehbeständen. „Wenn wir nichts tun, werden in diesem Jahr Millionen Äthiopier verhungern.“ Der 42-jährige Othman ist der Sprecher des UN-Welternährungsprogramms (WFP), des größten und wichtigsten Nahrungsmittelverteilers in Äthiopien. Und damit man die Dramatik auch ja richtig einschätzt, fügt er hinzu: „Wir stehen vor einer noch größeren Hungerkatastrophe als 1984.“

Die Bilder aus Äthiopien gingen damals um die Welt und sind vielen Menschen im Gedächtnis geblieben: weit aufgerissene Kinderaugen in riesig wirkenden Kinderschädeln; apathisch wirkende junge Mütter mit dürren Babys auf den Armen; Auffanglager voll hungernder Menschen, die in entlegenen Dörfern aufgebrochen sind, um einem Gerücht zu folgen, das irgendwo Essen verhieß.

In Stapeln aufgeschichtet, liegen 64 Seiten starke Hochglanzmappen griffbereit neben Othmans Schreibtisch. In düsteren Farben prognostizieren sie anhand von Schaubildern, Zahlenkolonnen und Tabellen eine „Hungerkatastrophe Äthiopien 2003“, die alle bisherigen Desaster übertreffe – auch die Hungersnot von 1984. Damals, schreibt das WFP, starben eine Million Menschen. Heute seien fast alle Regionen des Landes von gigantischen Ernteeinbußen betroffen. Allein in den Regionen Amhara, Oromiya und Somali seien über neun Millionen Menschen von der akuten Hungersnot bedroht. Auf die Ziffer genau listet das Pressematerial auf, dass Äthiopien in diesem Jahr 1 441 142 Tonnen Nahrungsmittel und 75 109 559 Dollar an Nothilfe benötigt, um das Überleben eines Fünftels der Gesamtbevölkerung zu sichern.

Kräftige Rinder und Kamele an gut gefüllten Wasserstellen

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Zucker die süße Sucht

Juni 11th, 2003

Entnommen aus Warum braucht unsere Gesellschaft Gesundheitsaufklärung?

  1. Warum verfallen Millionen Menschen so schnell diesen Genußmittel?
  2. Die Vorteile
  3. Die Nachteile
  4. Resümee (Nutzen für die Industrie)

1. Warum verfallen Millionen Menschen so schnell diesen Genußmittel?

Das Dilemma fängt schon in frühesten Kinderjahren an (schon Babynahrung ist gesüßt). Man gibt kleinen Kindern Naschereien und erzieht Sie damit regelrecht zur Zuckersucht. Dieser süße Kick wird nach kurzer Zeit das normalste auf der Welt. Wenn man dann solche Leute (auch Ältere) anspricht, verstehen sie die Welt nicht mehr und wollen auf keinen Fall mehr auf diese Süße Nahrung verzichten. So, oder ähnlich ist es bei den meisten gelaufen, sie kommen nie wieder los, da auch oft das Wissen über Spätfolgen fehlt. Unser großes Problem mit dem Zucker liegt darin, daß wir zuviel davon essen und es oft gar nicht wissen. (verborgenem Zucker). Viele zum Süßen verwendete Stoffe können als Zucker eingestuft werden, wenn sie auch anders heißen mögen. Wenn auf einer Nahrungsmittelverpackung Saccharose an dritter Stelle der Zutaten steht, Sirup an fünfter und Honig an siebter, dann macht man sich gar nicht klar, daß man etwas ißt, das aus rund 50 Prozent Zucker besteht. Einen besonders negativen Anteil hat die tägliche Zuckerwerbung für alle möglichen Produkte. Diese irreführende Zuckerwerbung, die in geschickter Weise den Menschen mit pseudowissenschaftlichen (angenommenen) Argumenten pausenlos eingeredet wird, daß der Genuß von viel Fabrikzucker oder anderen Zuckerprodukten gesund sei, je mehr um so besser. Die allgemein geübte Geflogenheit führte zu einer Beruhigung des Gewissens und ließ schließlich den Gedanken gar nicht mehr aufkommen, daß daran etwas nicht stimmen könnte. Die uniformierte Masse der Menschen glaubt heute tatsächlich an die gesundheitsfördernde Wirkung des Fabrikzuckers, am Ende mehr dazu.

Ein weiteres Problem der verborgene Zucker. Die bedeutendste Quelle dafür ist die Stärke. Als Nahrungsmittel kommen hier Kartoffeln, Mais, Süßkartoffeln, Erbsen, Bohnen und Bananen in Frage. Als weitere Quelle kommen Fette hinzu. Alle Fette bestehen zu etwa 10 % aus Glyzerin, das im Körper in Zucker umgewandelt werden kann. Zitronensäure aus Orangensaft, Milchsäure aus Buttermilch, Apfelsäure aus Äpfeln können im Körper in Glykogen umgewandelt und später als Zucker freigesetzt werden. Und kaum jemand kennt die Zusammenhänge, weil es z.B. das Fach Ernährungslehre in der Schule nicht gibt. Read the rest of this entry »