Gold — Auf dem gelben Ziegelsteinweg?

Oktober 20th, 2015

Artikel von Nicole Foss

Zuerst veröf­fent­licht in englisch am 11.09.2015 auf TheAutomaticEarth.com unter dem Titel „Gold – Follow the Yellow Brick Road?

Vor dem Hinter­grund des sich rasch ausbrei­tenden Vertrau­ens­ver­lusts und der konse­quenten Umstel­lung auf Deflation mit fallenden Preisen auf ganzer Front als Folge ist es ange­bracht, unsere Position bei Gold zu über­prüfen. Das gelbe Metall wird oft als Allheil­mittel angesehen — der sichere Hafen als Schutz vor allen Arten von möglichen finan­zi­ellen Störungen. Es ist seit langem unsere Position bei The Automatic Earth, dass dies eine viel zu verein­fachte Sicht­weise ist. Wir leben in einer komplexen Welt, für die es keine einfachen, eindi­men­sio­nalen Lösungen gibt. Es ist wichtig, zwischen den Märkten für Papier­gold und physi­schem Gold zu unter­scheiden und um die Risiken des Gold­be­sitzes zu verstehen um damit umgehen zu können. Wie wir schon damals, 2009, schrieben:

Zum einen haben die Goldbugs recht, dass physi­sches Gold echtes Geld ist (im Gegensatz zu Papier­gold, das nur ein weiteres Schnee­ball-System ist). Es hat seinen Wert für Tausende Jahre erhalten und wird dies auch weiterhin lang­fristig tun. Doch das bedeutet nicht, dass der Goldpreis nicht fallen könnte oder dass jetzt der Goldkauf der rechte Weg für alle sei, um ihr Kapital zu erhalten… Die Lebens­um­stände der Menschen sind unter­schied­lich, und diese Umstände bestimmen ihre Hand­lungs­frei­heit, sowohl jetzt als auch in der Zukunft.

Blasendynamik

Unserer Ansicht nach ist (Papier-) Gold in einer Blase, die im Jahre 2011 ihren Höhepunkt erreicht hat, zusammen mit dem Rest des Rohstoff­kom­plexes. Es wurde der gleichen Dynamik wie andere Rohstoffe ausge­setzt, die kollektiv den Kontakt zu ihren eigenen Funda­men­tal­daten verloren haben, je mehr sie über­fi­nan­zia­li­siert wurden. Finan­zia­li­sie­rung treibt die Dynamiken in eine virtuelle Welt und setzt sie gleich­zeitig perver­tierten Anreizen aus. Die Folge sind erheb­liche Kurs­be­we­gungen, die im besten Fall eine dünne Verbin­dung zu tatsäch­li­cher Nachfrage und Angebot haben.

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18 Punkte zur Situation in Deutschland

Januar 7th, 2011

Dieses Schrift­stück ist der Deutschen Regierung bekannt, kann und wurde bisher von keinem Gericht der „BRD” widerlegt.

Es ist kein illegales Schrift­stück.
Bitte verviel­fäl­tigen und verteilen Sie es, damit das Deutsche Volk endlich aufwacht.

  1. Deutsch­land ist seit dem Ende des zweiten Welt­krieges kein souve­räner Staat, sondern mili­tä­risch besetztes Gebiet der alli­ierten Streit­kräfte.
    Es wurde mit Wirkung zum 12.09.1944 durch die Haupt­sie­ger­macht, die Verei­nigten Staaten von Amerika
    beschlag­nahmt (vgl. SHAEF-Gesetz Nr.52, Art.1). Alle Vorbe­halts­rechte der Alli­ierten haben bis zum heutigen Tage unein­ge­schränkte Gültig­keit. Die Alli­ierten haben dies im „Über­ein­kommen zur Regelung bestimmter Fragen in Bezug auf Berlin“ vom 25.09.1990 (BGBl. 1990, Teil I, Seite 1274) nochmals bekräf­tigt, also nach dem sog. „Eini­gungs­ver­trag“ vom 31.08.1990. Dies hat auch unmit­telbar Gültig­keit für das ganze Land, da der völker­recht­liche Grundsatz Anwendung findet: „Was in der eroberten Reichs­haupt­stadt gilt, gilt auch im eroberten Reich!“
    Folgende Stellen aus dem „Über­ein­kommen zur Regelung bestimmter Fragen in Bezug auf Berlin“ belegen das fort­gel­tende Besat­zungs­recht der Alli­ierten:

    In der Erwägung, dass es notwendig ist, hierfür in bestimmten Bereichen einschlä­gige Rege­lungen zu
    verein­baren, welche die deutsche Souve­rä­nität in Bezug auf Berlin nicht berühren…“

    (Präambel, Abschnitt 6)

    Alle Rechte und Verpflich­tungen, die durch gesetz­ge­be­ri­sche, gericht­liche oder Verwal­tungs­maß­nahmen der alli­ierten Behörden in oder in Bezug auf Berlin oder aufgrund solcher Maßnahmen begründet oder fest­ge­stellt worden sind, sind und bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem Recht in Kraft, ohne Rücksicht darauf, ob sie in Über­ein­stim­mung mit anderen Rechts­vor­schriften begründet oder fest­ge­stellt worden sind. Diese Rechte und Verpflich­tungen unter­liegen ohne Diskri­mi­nie­rung denselben künftigen gesetz­ge­be­ri­schen, gericht­li­chen und Verwal­tungs­maß­nahmen wie gleich­ar­tige nach deutschem Recht begrün­dete oder fest­ge­stellte Rechte und Verpflich­tungen.“

    (Artikel 2)

    Alle Urteile und Entschei­dungen, die von einem durch die alli­ierten Behörden oder durch eines derselben einge­setzten Gericht oder gericht­li­chen Gremium vor Unwirk­sam­werden der Rechte und Verant­wort­lich­keiten der Vier Mächte in oder in Bezug auf Berlin erlassen worden sind, bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem Recht rechts­kräftig und rechts­wirksam und werden von den deutschen Gerichten und Behörden wie Urteile und Entschei­dungen deutscher Gerichte und Behörden behandelt.

    (Artikel 4)

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Was bedeutet die deutsche Kapitulation 1945?

Mai 8th, 2010

Ein Vortrag von Hans-Joachim von Leesen, gefunden auf http://www.paukenschlag.org

Leesen Vor einigen Jahren besuchte ich die Seelower Höhen, jenes Gebiet etwa 60 km östlich von Berlin, in dem die deutschen Truppen im April 1945 den endgül­tigen und entschei­denden Durch­bruch der Roten Armee zur Reichs­haupt­stadt verhin­dern oder zumindest aufhalten wollten.

Dieses Gebiet, das sich 40 m über dem Urstromtal der Oder erhebt, wurde von den zusam­men­ge­rafften Resten zerschla­gener Einheiten des Heeres und der Waffen-SS, der Luftwaffe, der Marine und des Reichs­ar­beits­dienstes vertei­digt.

Mit ihnen zusammen hatten sich Volks­sturm­ein­heiten, Panzer­jagd­bri­gaden der Hitler-Jugend, nieder­län­di­sche, wallo­ni­sche, flämische, lettische, norwe­gi­sche und dänische Waffen-SS-Soldaten noch einmal einge­graben in der Hoffnung, die vielfach über­le­gene Sowjet­armee daran zu hindern, den kriegs­ent­schei­denden Stoß auf die deutsche Haupt­stadt zu führen.

Natürlich wussten sie alle, dass der Krieg für Deutsch­land nicht mehr zu gewinnen war. Trotzdem über­trafen der Kamp­fes­wille und die Wider­stands­fä­hig­keit der deutschen Soldaten bei weitem das von den sowje­ti­schen Angrei­fern erwartete Maß. Während die Rote Armee geplant hatte, am Abend des 1. Angriffs­tages, das war der 16. April, die deutschen Vertei­di­gungs­li­nien durch­bra­chen zu haben, mussten sie vier Tage lang erbittert kämpfen, bis der Durch­bruch gelungen war und Berlin nahezu wehrlos vor Stalins Truppen lag.

In der sowje­ti­schen mili­tä­ri­schen Literatur kann man lesen, mit welchem Mut die Vertei­diger kämpften. Marschall Tschuikow, Befehls­haber der 8. Garde­armee, schildert, wie vor allem die Panzer­jagd­bri­gaden der Hitler-Jugend immer wieder die durch­zu­bre­chen drohenden Sowjet­truppen angriffen, wie sie Panzer abschossen, sich mit der Infan­terie schlugen, bis die Übermacht sie überrollt hatte. Marschall Konjew, Ober­be­fehls­haber der 1. ukrai­ni­schen Front, schrieb in seinen Memoiren in dem Kapitel „Das Jahr 1945“ wörtlich:

Wie eh und je schlug sich der deutsche Soldat tapfer und zeichnete sich vor allem in der Vertei­di­gung durch geradezu fana­ti­sche Stand­haf­tig­keit aus.“

Hier, auf den Seelower Höhen, dem größten Schlacht­feld des Zweiten Welt­krieges auf deutschem Boden, wurde mir so deutlich wie nie zuvor, wie zwei­fel­haft es ist, das Ende des Zweiten Welt­krieges als die „Befreiung“ zu bezeichnen. Wenn es eine Befreiung gewesen wäre, dann kann ich mir nicht erklären, dass dieje­nigen, die „befreit“ werden sollten und die darüber doch eigent­lich hätten froh sein müssen, sich mit solcher Verbis­sen­heit gegen die angeb­li­chen „Befreier“ wehrten.
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Die verborgenen Hintergründe der Jane-Bürgermeister-Kampagne

November 18th, 2009

von Michael Leitner 15.11.2009
Quelle: http://virushauptquartier.de/JB.pdf
Harmlose oder nicht existente Viren wie H5N 1 („Vogel­grippe”) und H 1 N 1 („Schwei­ne­grippe”) seien eine Bio-Waffe. Dies ist das Fundament der Straf­an­zeige, mit der Jane Bürger­meister (JB) seit Monaten die alter­na­tiven Medien über­schwemmt. Namhafte alter­na­tive Medi­en­ma­cher haben sich dieser Per­son ange­nommen, JB dominiert derzeit die Kritik an der „Pandemie”-Impfung. Kein Zufall, sondern die perfekte Arbeit einer profes­sio­nellen PR-Agentur, die sich mit der JB-Kampagne aus einem finan­zi­ellen Engpass zu befreien versucht!

Erstaun­lich dabei ist, dass es niemandem unter den alter­na­tiven Wirk­lich­keits­ma­chern auffiel, wie absurd es ist, harmlose Viren als Bio-Waffe zu verkaufen. Ebenso hat sich niemand von Frau Bürger­meister Beweise für die angeblich in Impf­stoffen enthal­tenen Nano-Chips vorlegen zu lassen. Auch hat bis jetzt niemand Fakten von JB zu den angeblich in Grie­chen­land, Schweiz und Frank­reich geplanten Zwangs­imp­fungen verlangt. Statt dessen springen sie auf die JB-Welle auf und verbreiten falsche Infor­ma­tionen. Erste Aufgabe eines Jour­na­listen aber ist es, Quellen zu prüfen und Behaup­tungen zu veri­fi­zieren. Und das hat im Fall JB keiner auch nur im Ansatz gemacht. Statt dessen hat jeder die Anzeige der JB (Original s.u.) für voll genommen und sie wieder und wieder unkri­tisch verbreitet. Read the rest of this entry »

Stefan Lanka — Pandemie ohne Virus. Im Impfstoff ist nur NANO drin.

November 6th, 2009

Das am 21.10.2009 vom Bundes­um­weltamt (BUA) veröf­fent­lichte Hinter­grund­pa­pier „Nano­technik für Mensch und Umwelt – Chancen fördern und Risiken mindern“, sowie dessen Hinter­grund­pa­pier von August 2006 „Nano­technik: Chancen und Risiken für Mensch und Umwelt“ bestätigt unsere Aussagen über die Wirkung der NANO-Partikel in den Pandemie-Impf­stoffen bis ins Detail.

Sogar der Mecha­nismus der irrever­si­blen Zerstö­rung unseres „zweiten Erbgutes“ in den Mito­chon­drien, den Kraft­werken in unseren Zellen, eine der beiden Achil­les­fersen der Mensch­heit, wird explizit erwähnt.

Der geplante und nun anlau­fende Versuch der Zerstö­rung der Euro­päi­schen Zivi­li­sa­tion durch die als „Wirk­ver­stärker“ vernied­lichten NANO-Partikel (genannt AS03 und MF59) in den euro­päi­schen Pandemie-Impf­stoffen ist damit nach­voll­zieh­bare Realität geworden. In den USA sind sie in den Impf­stoffen verboten, dort aber vom Pentagon entwi­ckelt und an mindes­tens 150.000 US-Soldaten getestet worden (siehe Beitrag „Die Wahrheit hinter den Pandemie-Impf­stoffen“ in dieser Ausgabe von LmZ),

Die aus Schweden gemel­deten sog. Neben­wir­kungen, wo die Pandemie-Zwangs-Impfung schon startete, decken sich mit unseren Vorher­sagen und den Beschrei­bungen der Wirkung der NANO-Partikel durch das BUA. Auch dort wurden die Nano-Partikel in den Pandemie-Impf­stoffen nicht bekannt gegeben.

Diese Wirkung der NANO-Partikel in den Impf­stoffen wurde und wird von der US-Ameri­ka­ni­schen Seuchen­be­hörde (CDC), von der ALLE Auffor­de­rungen zur Durch­füh­rung der Pandemie kommen, als Wirkung der Influenza-Viren bezeichnet. Read the rest of this entry »

Ein Vergleich: Die Vereinigten Staaten und die UdSSR

Oktober 2nd, 2005

von Luke Exilarch

Übersetzt aus dem engli­schen von Kai Hacke­messer am 2.10.2005

Original: http://exilemm.com/e-sub-ussr1.shtml und http://exilemm.com/e-sub-ussr2.shtml zu finden auf www.eXilemm.com

Ist das Leben heute in den Vereinigten Staaten wie das Leben damals in der UdSSR?

Die Zentra­li­sie­rung poli­ti­scher Kraft in den Händen der Bundes­re­gie­rung hat ermög­licht, einen tota­li­tären Staat zu schaffen, welcher auf viel­fäl­tige Weise an die alte Union der Sozia­lis­ti­schen Sowjet­re­pu­bliken erinnert.

Es gibt tatsäch­lich noch bedeu­tende Unter­schiede zwischen den Verei­nigten Staaten und der ehema­ligen UdSSR. Verbrauchs­waren sind überall verfügbar in den Verei­nigten Staaten (obwohl unser riesiges Handels­bi­lanz­de­fizit andeutet, dass sie nicht hier herge­stellt worden sind). Einige von unseren verfas­sungs­mä­ßigen Rechten bleiben unver­sehrt, obgleich erodiert.
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Was die Welt (noch) zusammenhält

Oktober 8th, 2004

ein Beitrag aus Das Gelbe Forum

Geschrieben von „Morricone” am 07. Oktober 2004

Beginnen wir heute. Was die Welt heute zusam­men­hält ist eine Medien- und Wissen­schafts­gläu­big­keit, die fast alle Menschen durch­dringt. Die meisten gehen einer abhän­gigen Tätigkeit nach, oder sie werden von anderen Menschen und Firmen fremd­be­stimmt (dazu zählen auch Unter­nehmer).

Wie kommen Menschen dazu, etwas zu für richtig, wichtig und relevant zu halten? Hier sollten wir sagen, daß nur 5 Prozent aller Nach­richten (AP, AFP, Reuters, DPA, etc.) überhaupt in Zeitungen oder im Fernsehen ihren Nieder­schlag finden. Selbst wenn die ganzen hundert Prozent Nach­richten verbreitet würden, fallen immer noch dieje­nigen heraus, die die Nach­rich­ten­agen­turen erst gar nicht anbieten und dieses Nach­rich­ten­vo­lumen über­steigt bei weitem jenes, was sie den Medien verkaufen wollen. Wir bekommen demnach viel­leicht 0,001 Prozent der Nach­richten, die Jour­na­listen nämlich für wichtig erachten, zur Speise vorge­setzt. Das heißt also, führen wir als Beifahrer eine ange­nom­mene Strecke von 500 Kilo­me­tern, daß wir fünfmal für eine Milli­se­kunde die Augen öffnen dürften. Was haben wir nach der Fahrt für einen Eindruck von der Strecke bekommen? Wahr­schein­lich fast gar nichts. Leider wird diese spärliche Nach­rich­ten­kost durch viele weitere Jour­na­listen verwäs­sert und verfälscht. Je nachdem, welche Gesinnung der betref­fende Jour­na­list gerade hegt, wird die Nachricht in „seinem” Medium umge­schrieben, umge­deutet und mitunter stark verein­facht. Aus dieser Speise meinen die meisten Menschen ihre Wirk­lich­keits­vor­stel­lung der Welt beziehen zu können. Mehr noch: sie glauben diese Wirk­lich­keits­vor­stel­lung sei die Welt in der sie leben an und für sich. Wir wissen ja soviel. Wir sehen den ameri­ka­ni­schen Präsi­denten im Weißen Haus, tote Geiseln in Schulen und Theatern, Fußball­spiele live im Fernsehen, wir haben das World Trade Center — ebenfalls live — einstürzen sehen, und zerstörte Häuser im Irak. Wir wissen Bescheid. Wir sehen Akti­en­kurse und Breaking News auf unseren Compu­ter­mo­ni­toren. Ja, wir sind immer auf Ball- und ´Bild´höhe. Uns macht keiner etwas vor. Und das seit siebzig, mindes­tens aber seit fünfzig Jahren. So der mehr als fatale Irrglaube der Menschen.
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BSE/AIDS/Hepatitis C — Infektions- oder Intoxikations­krankheiten?

Dezember 8th, 2003

Von Dr. med. Claus Köhnlein
Mitglied des AIDS Advisory Panels von Südafrikas Staats­prä­si­dent Thabo Mbeki
Über­nommen von der Website aids-kritik.de
Buch­emp­feh­lung: Mythos HIV von Michael Leitner

Will man unserer Stan­des­presse und auch der allge­meinen Presse folgen, so wird die Welt zurzeit wieder­holt von neuen großen Seuchen geschüt­telt. Erst AIDS, dann Hepatitis C, jetzt BSE. Diese neuen großen Seuchen unter­scheiden sich von den alten Seuchen der Vergan­gen­heit wie Pest, Cholera, in einem Punkt ganz wesent­lich: Die Zahl der Betrof­fenen ist vergleichs­weise klein. Während die alten Seuchen ganze Städte ruinierten, ist die Zahl der tatsäch­lich Erkrankten bei den „neuen großen Seuchen” verschwin­dend klein. So sehen wir bei AIDS 2000 „Neuin­fek­tionen” (HIV-Anti­körper-Positive) pro Jahr und 600 Todes­fälle, die Hepatitis C hat zu keiner signi­fi­kanten Zunahme von Leber­zir­rhosen geführt und was BSE betrifft, so haben wir zurzeit noch nicht einen einzigen klini­schen Erkran­kungs­fall in unserem Land, während die Presse seit Wochen von einer BSE-Krise bzw. Epidemie redet.

Der seuchen­ar­tige Charakter dieser neuen Epidemien kommt durch ein mole­ku­lar­bio­lo­gi­sches Phänomen zustande, nämlich durch soge­nannte Test­ex­plo­sionen. Die Mole­ku­lar­bio­logie ist mitt­ler­weile in der Lage mittels PCR (Poly­me­rase Chain Reaction) kleinste Mengen von DNA oder RNA aufzu­spüren und dagegen Anti­körper zu bauen. Ob das, was bei dem Menschen oder Tier isoliert wurde aber tatsäch­lich ursäch­lich mit dem klini­schen Krank­heits­bild zusam­men­hängt ist rein hypo­the­tisch. Dies ist besonders schön am Beispiel BSE zu sehen, wo es jetzt auch zu einer Test­epi­demie gekommen ist und bisher noch nicht einmal ein klini­sches Krank­heits­bild (eine verrückte Kuh) aufge­taucht ist. Da die Krank­heits­bilder meist fehlen müssen uferlose Latenz­zeiten postu­liert werden, bis hin zu 55 Jahren. (Infektion mit dem „BSE Agent” bis zum Ausbruch von nv CJIK). Doch zunächst zu AIDS, der ersten neuen großen Seuche.

AIDS

AIDS mani­fes­tierte sich Anfang der 80-er Jahre in San Francisco und betraf ausschließ­lich Homo­se­xu­elle, die im Alter von 30 Jahren an einer PCP (Pneu­mo­zystis Carinii Pneumonie) erkrankten und zum Teil auch starben. Diese ersten von Dr. Gottlieb publi­zierten Patienten hatten eines gemein; sie waren homo­se­xuell, und sie waren schwer drogen­ab­hängig. (Kokain, Amphet­amin und Amyl­ni­trite). Amyl­ni­trit ist eine Sexdroge, die fast ausschließ­lich in homo­se­xu­ellen Kreisen benutzt wird und die in großen Mengen per Inha­la­tion zugeführt wird. Nitrate sind in Tier­ver­such­tests und auch in der Lympho­zy­ten­kultur nach­weisbar, immu­no­to­xisch und zyto­to­xisch sowie cance­rogen (Quelle: NIDA, National Institute of Drugabuse). Bevor das Akronym AIDS geboren war hieß das Syndrom GRID (Gay related inimun­de­fi­ci­ency). In den ersten Jahren ging man von einer Lifestyle-Erkran­kung aus, da es offen­sicht­lich war, daß AIDS nur in bestimmten Kreisen (Homo­se­xu­ellen, die den „Fast-Lane-Lifestyle” führten) vorkam. 1983 wurde dann von der damaligen ameri­ka­ni­schen Gesund­heits­mi­nis­terin auf einer Pres­se­kon­fe­renz verkündet, daß ein US Rese­ar­cher ein Retro­virus entdeckt habe, das der wahr­schein­liche Erreger von AIDS sei. Am nächsten Tag stand in allen Zeitungen, daß ein US-Rese­ar­cher die Ursache von AIDS entdeckt hatte. Das Wort „wahr­schein­lich” war vergessen worden. Seitdem wird nur unter der Sicht­weise der Virus­hy­po­these geforscht und thera­piert. Mit anderen Worten es wird seit 17 Jahren der Frage nach­ge­gangen wie HIV AIDS verur­sacht, die Frage ob HIV AIDS verur­sacht darf nicht mehr gestellt werden. Read the rest of this entry »

Äthiopien: Der inszenierte Hunger

Juni 12th, 2003

In Äthiopien gibt es Wasser genug — doch die Entwick­lungs­helfer der UN reden der Welt eine Dürre­ka­ta­strophe ein

Von Lutz Mükke

Artikel mit freund­li­cher Geneh­mi­gung wieder­ge­geben aus Die Zeit 17/2003

Die drei Minuten vom Empfangs­tresen im Parterre bis zu seinem Büro im sechsten Stock des UN-Hoch­hauses in der äthio­pi­schen Haupt­stadt Addis Abeba genügen Wagdi Othman, um alles Wichtige zur aktuellen Ernäh­rungs­lage des Landes zu sagen: Ausblei­bender Regen führe bei den Bauern im Hochland zu Dürre und Miss­ernten, bei den Nomaden im Flachland zu hohen Verlusten unter den Vieh­be­ständen. „Wenn wir nichts tun, werden in diesem Jahr Millionen Äthiopier verhun­gern.“ Der 42-jährige Othman ist der Sprecher des UN-Welt­ernäh­rungs­pro­gramms (WFP), des größten und wich­tigsten Nahrungs­mit­tel­ver­tei­lers in Äthiopien. Und damit man die Dramatik auch ja richtig einschätzt, fügt er hinzu: „Wir stehen vor einer noch größeren Hunger­ka­ta­strophe als 1984.“

Die Bilder aus Äthiopien gingen damals um die Welt und sind vielen Menschen im Gedächtnis geblieben: weit aufge­ris­sene Kinder­augen in riesig wirkenden Kinder­schä­deln; apathisch wirkende junge Mütter mit dürren Babys auf den Armen; Auffang­lager voll hungernder Menschen, die in entle­genen Dörfern aufge­bro­chen sind, um einem Gerücht zu folgen, das irgendwo Essen verhieß.

In Stapeln aufge­schichtet, liegen 64 Seiten starke Hoch­glanz­mappen griff­be­reit neben Othmans Schreib­tisch. In düsteren Farben prognos­ti­zieren sie anhand von Schau­bil­dern, Zahlen­ko­lonnen und Tabellen eine „Hunger­ka­ta­strophe Äthiopien 2003“, die alle bishe­rigen Desaster über­treffe — auch die Hungersnot von 1984. Damals, schreibt das WFP, starben eine Million Menschen. Heute seien fast alle Regionen des Landes von gigan­ti­schen Ernte­ein­bußen betroffen. Allein in den Regionen Amhara, Oromiya und Somali seien über neun Millionen Menschen von der akuten Hungersnot bedroht. Auf die Ziffer genau listet das Pres­se­ma­te­rial auf, dass Äthiopien in diesem Jahr 1 441 142 Tonnen Nahrungs­mittel und 75 109 559 Dollar an Nothilfe benötigt, um das Überleben eines Fünftels der Gesamt­be­völ­ke­rung zu sichern.

Kräftige Rinder und Kamele an gut gefüllten Wasserstellen

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Zucker die süße Sucht

Juni 11th, 2003

Entnommen aus Warum braucht unsere Gesell­schaft Gesund­heits­auf­klä­rung?

  1. Warum verfallen Millionen Menschen so schnell diesen Genuß­mittel?
  2. Die Vorteile
  3. Die Nachteile
  4. Resümee (Nutzen für die Industrie)

1. Warum verfallen Millionen Menschen so schnell diesen Genußmittel?

Das Dilemma fängt schon in frühesten Kinder­jahren an (schon Baby­nah­rung ist gesüßt). Man gibt kleinen Kindern Nasche­reien und erzieht Sie damit regel­recht zur Zucker­sucht. Dieser süße Kick wird nach kurzer Zeit das normalste auf der Welt. Wenn man dann solche Leute (auch Ältere) anspricht, verstehen sie die Welt nicht mehr und wollen auf keinen Fall mehr auf diese Süße Nahrung verzichten. So, oder ähnlich ist es bei den meisten gelaufen, sie kommen nie wieder los, da auch oft das Wissen über Spät­folgen fehlt. Unser großes Problem mit dem Zucker liegt darin, daß wir zuviel davon essen und es oft gar nicht wissen. (verbor­genem Zucker). Viele zum Süßen verwen­dete Stoffe können als Zucker einge­stuft werden, wenn sie auch anders heißen mögen. Wenn auf einer Nahrungs­mit­tel­ver­pa­ckung Saccha­rose an dritter Stelle der Zutaten steht, Sirup an fünfter und Honig an siebter, dann macht man sich gar nicht klar, daß man etwas ißt, das aus rund 50 Prozent Zucker besteht. Einen besonders negativen Anteil hat die tägliche Zuckerwer­bung für alle möglichen Produkte. Diese irre­füh­rende Zuckerwer­bung, die in geschickter Weise den Menschen mit pseu­do­wis­sen­schaft­li­chen (ange­nom­menen) Argu­menten pausenlos einge­redet wird, daß der Genuß von viel Fabrik­zu­cker oder anderen Zucker­pro­dukten gesund sei, je mehr um so besser. Die allgemein geübte Geflo­gen­heit führte zu einer Beru­hi­gung des Gewissens und ließ schließ­lich den Gedanken gar nicht mehr aufkommen, daß daran etwas nicht stimmen könnte. Die unifor­mierte Masse der Menschen glaubt heute tatsäch­lich an die gesund­heits­för­dernde Wirkung des Fabrik­zu­ckers, am Ende mehr dazu.

Ein weiteres Problem der verbor­gene Zucker. Die bedeu­tendste Quelle dafür ist die Stärke. Als Nahrungs­mittel kommen hier Kartof­feln, Mais, Süßkar­tof­feln, Erbsen, Bohnen und Bananen in Frage. Als weitere Quelle kommen Fette hinzu. Alle Fette bestehen zu etwa 10 % aus Glyzerin, das im Körper in Zucker umge­wan­delt werden kann. Zitro­nen­säure aus Oran­gen­saft, Milch­säure aus Butter­milch, Apfel­säure aus Äpfeln können im Körper in Glykogen umge­wan­delt und später als Zucker frei­ge­setzt werden. Und kaum jemand kennt die Zusam­men­hänge, weil es z.B. das Fach Ernäh­rungs­lehre in der Schule nicht gibt. Read the rest of this entry »