Was bedeutet die deutsche Kapitulation 1945?

8. Mai 2010

Ein Vortrag von Hans-Joachim von Leesen, gefunden auf http://www.paukenschlag.org

Leesen Vor einigen Jahren besuchte ich die Seelower Höhen, jenes Gebiet etwa 60 km östlich von Berlin, in dem die deutschen Truppen im April 1945 den endgül­tigen und entschei­denden Durch­bruch der Roten Armee zur Reichs­haupt­stadt verhindern oder zumindest aufhalten wollten.

Dieses Gebiet, das sich 40 m über dem Urstromtal der Oder erhebt, wurde von den zusam­men­ge­rafften Resten zerschla­gener Einheiten des Heeres und der Waffen-SS, der Luftwaffe, der Marine und des Reichs­ar­beits­dienstes verteidigt.

Mit ihnen zusammen hatten sich Volks­stur­mein­heiten, Panzer­jagd­bri­gaden der Hitler-Jugend, nieder­län­dische, wallo­nische, flämische, lettische, norwe­gische und dänische Waffen-SS-Soldaten noch einmal einge­graben in der Hoffnung, die vielfach überlegene Sowjet­armee daran zu hindern, den kriegs­ent­schei­denden Stoß auf die deutsche Haupt­stadt zu führen.

Natürlich wussten sie alle, dass der Krieg für Deutschland nicht mehr zu gewinnen war. Trotzdem übertrafen der Kamp­fes­wille und die Wider­stands­fä­higkeit der deutschen Soldaten bei weitem das von den sowje­ti­schen Angreifern erwartete Maß. Während die Rote Armee geplant hatte, am Abend des 1. Angriffs­tages, das war der 16. April, die deutschen Vertei­di­gungs­linien durch­brachen zu haben, mussten sie vier Tage lang erbittert kämpfen, bis der Durch­bruch gelungen war und Berlin nahezu wehrlos vor Stalins Truppen lag.

In der sowje­ti­schen mili­tä­ri­schen Literatur kann man lesen, mit welchem Mut die Vertei­diger kämpften. Marschall Tschuikow, Befehls­haber der 8. Garde­armee, schildert, wie vor allem die Panzer­jagd­bri­gaden der Hitler-Jugend immer wieder die durch­zu­brechen drohenden Sowjet­truppen angriffen, wie sie Panzer abschossen, sich mit der Infan­terie schlugen, bis die Übermacht sie überrollt hatte. Marschall Konjew, Ober­be­fehls­haber der 1. ukrai­ni­schen Front, schrieb in seinen Memoiren in dem Kapitel „Das Jahr 1945“ wörtlich:

Wie eh und je schlug sich der deutsche Soldat tapfer und zeichnete sich vor allem in der Vertei­digung durch geradezu fana­tische Stand­haf­tigkeit aus.“

Hier, auf den Seelower Höhen, dem größten Schlachtfeld des Zweiten Welt­krieges auf deutschem Boden, wurde mir so deutlich wie nie zuvor, wie zwei­felhaft es ist, das Ende des Zweiten Welt­krieges als die „Befreiung“ zu bezeichnen. Wenn es eine Befreiung gewesen wäre, dann kann ich mir nicht erklären, dass dieje­nigen, die „befreit“ werden sollten und die darüber doch eigentlich hätten froh sein müssen, sich mit solcher Verbis­senheit gegen die angeb­lichen „Befreier“ wehrten.
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Die verborgenen Hintergründe der Jane-Bürgermeister-Kampagne

18. November 2009

von Michael Leitner 15.11.2009
Quelle: http://virushauptquartier.de/JB.pdf
Harmlose oder nicht existente Viren wie H5N 1 („Vogel­grippe”) und H 1 N 1 („Schwei­ne­grippe”) seien eine Bio-Waffe. Dies ist das Fundament der Straf­an­zeige, mit der Jane Bürger­meister (JB) seit Monaten die alter­na­tiven Medien überschwemmt. Namhafte alter­native Medi­en­macher haben sich dieser Per­son ange­nommen, JB dominiert derzeit die Kritik an der „Pandemie”-Impfung. Kein Zufall, sondern die perfekte Arbeit einer profes­sio­nellen PR-Agentur, die sich mit der JB-Kampagne aus einem finan­zi­ellen Engpass zu befreien versucht!

Erstaunlich dabei ist, dass es niemandem unter den alter­na­tiven Wirk­lich­keits­ma­chern auffiel, wie absurd es ist, harmlose Viren als Bio-Waffe zu verkaufen. Ebenso hat sich niemand von Frau Bürger­meister Beweise für die angeblich in Impf­stoffen enthal­tenen Nano-Chips vorlegen zu lassen. Auch hat bis jetzt niemand Fakten von JB zu den angeblich in Grie­chenland, Schweiz und Frank­reich geplanten Zwangs­imp­fungen verlangt. Statt dessen springen sie auf die JB-Welle auf und verbreiten falsche Infor­ma­tionen. Erste Aufgabe eines Jour­na­listen aber ist es, Quellen zu prüfen und Behaup­tungen zu veri­fi­zieren. Und das hat im Fall JB keiner auch nur im Ansatz gemacht. Statt dessen hat jeder die Anzeige der JB (Original s.u.) für voll genommen und sie wieder und wieder unkri­tisch verbreitet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Stefan Lanka — Pandemie ohne Virus. Im Impfstoff ist nur NANO drin.

6. November 2009

Das am 21.10.2009 vom Bundes­um­weltamt (BUA) veröf­fent­lichte Hinter­grund­papier „Nano­technik für Mensch und Umwelt – Chancen fördern und Risiken mindern“, sowie dessen Hinter­grund­papier von August 2006 „Nano­technik: Chancen und Risiken für Mensch und Umwelt“ bestätigt unsere Aussagen über die Wirkung der NANO-Partikel in den Pandemie-Impfstoffen bis ins Detail.

Sogar der Mecha­nismus der irre­ver­siblen Zerstörung unseres „zweiten Erbgutes“ in den Mito­chon­drien, den Kraft­werken in unseren Zellen, eine der beiden Achil­les­fersen der Menschheit, wird explizit erwähnt.

Der geplante und nun anlau­fende Versuch der Zerstörung der Euro­päi­schen Zivi­li­sation durch die als „Wirk­ver­stärker“ vernied­lichten NANO-Partikel (genannt AS03 und MF59) in den euro­päi­schen Pandemie-Impfstoffen ist damit nach­voll­ziehbare Realität geworden. In den USA sind sie in den Impf­stoffen verboten, dort aber vom Pentagon entwi­ckelt und an mindestens 150.000 US-Soldaten getestet worden (siehe Beitrag „Die Wahrheit hinter den Pandemie-Impfstoffen“ in dieser Ausgabe von LmZ),

Die aus Schweden gemel­deten sog. Neben­wir­kungen, wo die Pandemie-Zwangs-Impfung schon startete, decken sich mit unseren Vorher­sagen und den Beschrei­bungen der Wirkung der NANO-Partikel durch das BUA. Auch dort wurden die Nano-Partikel in den Pandemie-Impfstoffen nicht bekannt gegeben.

Diese Wirkung der NANO-Partikel in den Impf­stoffen wurde und wird von der US-Amerikanischen Seuchen­be­hörde (CDC), von der ALLE Auffor­de­rungen zur Durch­führung der Pandemie kommen, als Wirkung der Influenza-Viren bezeichnet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ein Vergleich: Die Vereinigten Staaten und die UdSSR

2. Oktober 2005

von Luke Exilarch

Übersetzt aus dem engli­schen von Kai Hacke­messer am 2.10.2005

Original: http://exilemm.com/e-sub-ussr1.shtml und http://exilemm.com/e-sub-ussr2.shtml zu finden auf www.eXilemm.com

Ist das Leben heute in den Verei­nigten Staaten wie das Leben damals in der UdSSR?

Die Zentra­li­sierung poli­ti­scher Kraft in den Händen der Bundes­re­gierung hat ermög­licht, einen tota­li­tären Staat zu schaffen, welcher auf viel­fältige Weise an die alte Union der Sozia­lis­ti­schen Sowjet­re­pu­bliken erinnert.

Es gibt tatsächlich noch bedeu­tende Unter­schiede zwischen den Verei­nigten Staaten und der ehema­ligen UdSSR. Verbrauchs­waren sind überall verfügbar in den Verei­nigten Staaten (obwohl unser riesiges Handels­bi­lanz­de­fizit andeutet, dass sie nicht hier herge­stellt worden sind). Einige von unseren verfas­sungs­mä­ßigen Rechten bleiben unver­sehrt, obgleich erodiert.
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Was die Welt (noch) zusammenhält

8. Oktober 2004

ein Beitrag aus Das Gelbe Forum

Geschrieben von „Morricone” am 07. Oktober 2004

Beginnen wir heute. Was die Welt heute zusam­menhält ist eine Medien– und Wissen­schafts­gläu­bigkeit, die fast alle Menschen durch­dringt. Die meisten gehen einer abhän­gigen Tätigkeit nach, oder sie werden von anderen Menschen und Firmen fremd­be­stimmt (dazu zählen auch Unternehmer).

Wie kommen Menschen dazu, etwas zu für richtig, wichtig und relevant zu halten? Hier sollten wir sagen, daß nur 5 Prozent aller Nach­richten (AP, AFP, Reuters, DPA, etc.) überhaupt in Zeitungen oder im Fernsehen ihren Nieder­schlag finden. Selbst wenn die ganzen hundert Prozent Nach­richten verbreitet würden, fallen immer noch dieje­nigen heraus, die die Nach­rich­ten­agen­turen erst gar nicht anbieten und dieses Nach­rich­ten­vo­lumen übersteigt bei weitem jenes, was sie den Medien verkaufen wollen. Wir bekommen demnach viel­leicht 0,001 Prozent der Nach­richten, die Jour­na­listen nämlich für wichtig erachten, zur Speise vorge­setzt. Das heißt also, führen wir als Beifahrer eine ange­nommene Strecke von 500 Kilo­metern, daß wir fünfmal für eine Milli­se­kunde die Augen öffnen dürften. Was haben wir nach der Fahrt für einen Eindruck von der Strecke bekommen? Wahr­scheinlich fast gar nichts. Leider wird diese spärliche Nach­rich­tenkost durch viele weitere Jour­na­listen verwässert und verfälscht. Je nachdem, welche Gesinnung der betref­fende Jour­nalist gerade hegt, wird die Nachricht in „seinem” Medium umge­schrieben, umge­deutet und mitunter stark verein­facht. Aus dieser Speise meinen die meisten Menschen ihre Wirk­lich­keits­vor­stellung der Welt beziehen zu können. Mehr noch: sie glauben diese Wirk­lich­keits­vor­stellung sei die Welt in der sie leben an und für sich. Wir wissen ja soviel. Wir sehen den ameri­ka­ni­schen Präsi­denten im Weißen Haus, tote Geiseln in Schulen und Theatern, Fußball­spiele live im Fernsehen, wir haben das World Trade Center — ebenfalls live — einstürzen sehen, und zerstörte Häuser im Irak. Wir wissen Bescheid. Wir sehen Akti­en­kurse und Breaking News auf unseren Compu­ter­mo­ni­toren. Ja, wir sind immer auf Ball– und ´Bild´höhe. Uns macht keiner etwas vor. Und das seit siebzig, mindestens aber seit fünfzig Jahren. So der mehr als fatale Irrglaube der Menschen.
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BSE/AIDS/Hepatitis C — Infektions– oder Intoxikationskrankheiten?

8. Dezember 2003

Von Dr. med. Claus Köhnlein
Mitglied des AIDS Advisory Panels von Südafrikas Staats­prä­sident Thabo Mbeki
Übernommen von der Website aids-kritik.de
Buch­emp­fehlung: Mythos HIV von Michael Leitner

Will man unserer Stan­des­presse und auch der allge­meinen Presse folgen, so wird die Welt zurzeit wiederholt von neuen großen Seuchen geschüttelt. Erst AIDS, dann Hepatitis C, jetzt BSE. Diese neuen großen Seuchen unter­scheiden sich von den alten Seuchen der Vergan­genheit wie Pest, Cholera, in einem Punkt ganz wesentlich: Die Zahl der Betrof­fenen ist vergleichs­weise klein. Während die alten Seuchen ganze Städte ruinierten, ist die Zahl der tatsächlich Erkrankten bei den „neuen großen Seuchen” verschwindend klein. So sehen wir bei AIDS 2000 „Neuin­fek­tionen” (HIV-Antikörper-Positive) pro Jahr und 600 Todes­fälle, die Hepatitis C hat zu keiner signi­fi­kanten Zunahme von Leber­zir­rhosen geführt und was BSE betrifft, so haben wir zurzeit noch nicht einen einzigen klini­schen Erkran­kungsfall in unserem Land, während die Presse seit Wochen von einer BSE-Krise bzw. Epidemie redet.

Der seuchen­artige Charakter dieser neuen Epidemien kommt durch ein mole­ku­lar­bio­lo­gi­sches Phänomen zustande, nämlich durch soge­nannte Test­ex­plo­sionen. Die Mole­ku­lar­bio­logie ist mitt­ler­weile in der Lage mittels PCR (Poly­merase Chain Reaction) kleinste Mengen von DNA oder RNA aufzu­spüren und dagegen Anti­körper zu bauen. Ob das, was bei dem Menschen oder Tier isoliert wurde aber tatsächlich ursächlich mit dem klini­schen Krank­heitsbild zusam­men­hängt ist rein hypo­the­tisch. Dies ist besonders schön am Beispiel BSE zu sehen, wo es jetzt auch zu einer Test­epi­demie gekommen ist und bisher noch nicht einmal ein klini­sches Krank­heitsbild (eine verrückte Kuh) aufge­taucht ist. Da die Krank­heits­bilder meist fehlen müssen uferlose Latenz­zeiten postu­liert werden, bis hin zu 55 Jahren. (Infektion mit dem „BSE Agent” bis zum Ausbruch von nv CJIK). Doch zunächst zu AIDS, der ersten neuen großen Seuche.

AIDS

AIDS mani­fes­tierte sich Anfang der 80-er Jahre in San Francisco und betraf ausschließlich Homo­se­xuelle, die im Alter von 30 Jahren an einer PCP (Pneu­mo­zystis Carinii Pneumonie) erkrankten und zum Teil auch starben. Diese ersten von Dr. Gottlieb publi­zierten Patienten hatten eines gemein; sie waren homo­se­xuell, und sie waren schwer drogen­ab­hängig. (Kokain, Amphetamin und Amyl­ni­trite). Amyl­nitrit ist eine Sexdroge, die fast ausschließlich in homo­se­xu­ellen Kreisen benutzt wird und die in großen Mengen per Inha­lation zugeführt wird. Nitrate sind in Tier­ver­such­tests und auch in der Lympho­zy­ten­kultur nach­weisbar, immu­no­to­xisch und zyto­to­xisch sowie cance­rogen (Quelle: NIDA, National Institute of Drugabuse). Bevor das Akronym AIDS geboren war hieß das Syndrom GRID (Gay related inimun­de­fi­ciency). In den ersten Jahren ging man von einer Lifestyle-Erkrankung aus, da es offen­sichtlich war, daß AIDS nur in bestimmten Kreisen (Homo­se­xu­ellen, die den „Fast-Lane-Lifestyle” führten) vorkam. 1983 wurde dann von der damaligen ameri­ka­ni­schen Gesund­heits­mi­nis­terin auf einer Pres­se­kon­ferenz verkündet, daß ein US Rese­archer ein Retro­virus entdeckt habe, das der wahr­schein­liche Erreger von AIDS sei. Am nächsten Tag stand in allen Zeitungen, daß ein US-Researcher die Ursache von AIDS entdeckt hatte. Das Wort „wahr­scheinlich” war vergessen worden. Seitdem wird nur unter der Sicht­weise der Virus­hy­po­these geforscht und thera­piert. Mit anderen Worten es wird seit 17 Jahren der Frage nach­ge­gangen wie HIV AIDS verur­sacht, die Frage ob HIV AIDS verur­sacht darf nicht mehr gestellt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Äthiopien: Der inszenierte Hunger

12. Juni 2003

In Äthiopien gibt es Wasser genug — doch die Entwick­lungs­helfer der UN reden der Welt eine Dürre­ka­ta­strophe ein

Von Lutz Mükke

Artikel mit freund­licher Geneh­migung wieder­ge­geben aus Die Zeit 17/2003

Die drei Minuten vom Empfangs­t­resen im Parterre bis zu seinem Büro im sechsten Stock des UN-Hochhauses in der äthio­pi­schen Haupt­stadt Addis Abeba genügen Wagdi Othman, um alles Wichtige zur aktuellen Ernäh­rungslage des Landes zu sagen: Ausblei­bender Regen führe bei den Bauern im Hochland zu Dürre und Miss­ernten, bei den Nomaden im Flachland zu hohen Verlusten unter den Vieh­be­ständen. „Wenn wir nichts tun, werden in diesem Jahr Millionen Äthiopier verhungern.“ Der 42-jährige Othman ist der Sprecher des UN-Welternährungsprogramms (WFP), des größten und wich­tigsten Nahrungs­mit­tel­ver­teilers in Äthiopien. Und damit man die Dramatik auch ja richtig einschätzt, fügt er hinzu: „Wir stehen vor einer noch größeren Hunger­ka­ta­strophe als 1984.“

Die Bilder aus Äthiopien gingen damals um die Welt und sind vielen Menschen im Gedächtnis geblieben: weit aufge­rissene Kinder­augen in riesig wirkenden Kinder­schädeln; apathisch wirkende junge Mütter mit dürren Babys auf den Armen; Auffang­lager voll hungernder Menschen, die in entle­genen Dörfern aufge­brochen sind, um einem Gerücht zu folgen, das irgendwo Essen verhieß.

In Stapeln aufge­schichtet, liegen 64 Seiten starke Hoch­glanz­mappen griff­bereit neben Othmans Schreib­tisch. In düsteren Farben prognos­ti­zieren sie anhand von Schau­bildern, Zahlen­ko­lonnen und Tabellen eine „Hunger­ka­ta­strophe Äthiopien 2003“, die alle bishe­rigen Desaster übertreffe — auch die Hungersnot von 1984. Damals, schreibt das WFP, starben eine Million Menschen. Heute seien fast alle Regionen des Landes von gigan­ti­schen Ernte­ein­bußen betroffen. Allein in den Regionen Amhara, Oromiya und Somali seien über neun Millionen Menschen von der akuten Hungersnot bedroht. Auf die Ziffer genau listet das Pres­se­ma­terial auf, dass Äthiopien in diesem Jahr 1 441 142 Tonnen Nahrungs­mittel und 75 109 559 Dollar an Nothilfe benötigt, um das Überleben eines Fünftels der Gesamt­be­völ­kerung zu sichern.

Kräftige Rinder und Kamele an gut gefüllten Wasserstellen

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Zucker die süße Sucht

11. Juni 2003

Entnommen aus Warum braucht unsere Gesell­schaft Gesundheitsaufklärung?

  1. Warum verfallen Millionen Menschen so schnell diesen Genußmittel?
  2. Die Vorteile
  3. Die Nachteile
  4. Resümee (Nutzen für die Industrie)

1. Warum verfallen Millionen Menschen so schnell diesen Genußmittel?

Das Dilemma fängt schon in frühesten Kinder­jahren an (schon Baby­nahrung ist gesüßt). Man gibt kleinen Kindern Nasche­reien und erzieht Sie damit regel­recht zur Zucker­sucht. Dieser süße Kick wird nach kurzer Zeit das normalste auf der Welt. Wenn man dann solche Leute (auch Ältere) anspricht, verstehen sie die Welt nicht mehr und wollen auf keinen Fall mehr auf diese Süße Nahrung verzichten. So, oder ähnlich ist es bei den meisten gelaufen, sie kommen nie wieder los, da auch oft das Wissen über Spät­folgen fehlt. Unser großes Problem mit dem Zucker liegt darin, daß wir zuviel davon essen und es oft gar nicht wissen. (verbor­genem Zucker). Viele zum Süßen verwendete Stoffe können als Zucker einge­stuft werden, wenn sie auch anders heißen mögen. Wenn auf einer Nahrungs­mit­tel­ver­pa­ckung Saccharose an dritter Stelle der Zutaten steht, Sirup an fünfter und Honig an siebter, dann macht man sich gar nicht klar, daß man etwas ißt, das aus rund 50 Prozent Zucker besteht. Einen besonders negativen Anteil hat die tägliche Zucker­werbung für alle möglichen Produkte. Diese irre­füh­rende Zucker­werbung, die in geschickter Weise den Menschen mit pseu­do­wis­sen­schaft­lichen (ange­nom­menen) Argu­menten pausenlos einge­redet wird, daß der Genuß von viel Fabrik­zucker oder anderen Zucker­pro­dukten gesund sei, je mehr um so besser. Die allgemein geübte Geflo­genheit führte zu einer Beru­higung des Gewissens und ließ schließlich den Gedanken gar nicht mehr aufkommen, daß daran etwas nicht stimmen könnte. Die unifor­mierte Masse der Menschen glaubt heute tatsächlich an die gesund­heits­för­dernde Wirkung des Fabrik­zu­ckers, am Ende mehr dazu.

Ein weiteres Problem der verborgene Zucker. Die bedeu­tendste Quelle dafür ist die Stärke. Als Nahrungs­mittel kommen hier Kartoffeln, Mais, Süßkar­toffeln, Erbsen, Bohnen und Bananen in Frage. Als weitere Quelle kommen Fette hinzu. Alle Fette bestehen zu etwa 10 % aus Glyzerin, das im Körper in Zucker umge­wandelt werden kann. Zitro­nen­säure aus Oran­gensaft, Milch­säure aus Butter­milch, Apfel­säure aus Äpfeln können im Körper in Glykogen umge­wandelt und später als Zucker frei­ge­setzt werden. Und kaum jemand kennt die Zusam­men­hänge, weil es z.B. das Fach Ernäh­rungs­lehre in der Schule nicht gibt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Angemessene Kindeserziehung

4. Mai 2003

Ursprüng­liche Quelle: Teach Your Children Well von Joseph Sobran

Übersetzt im Mai/2003 durch Kai Hacke­messer

Weil ich über Politik schreibe, fragen mich die Leute ständig nach der besten Methode, den Kindern zu erklären, wie unser Regie­rungs­system funk­tio­niert. Ich erkläre ihnen, dass sie ihren Kindern im eigenen Heim einen Staatsbürger-Grundkurs geben können.

Durch meine eigenen Erfah­rungen als Vater habe ich mehrere einfache Einrich­tungen gefunden, welche einem Kinder­ver­stand die Prin­zipien verdeut­lichen können, wie der moderne Staat mit seinen Bürgern umgeht. Sie könnten sie ebenfalls als hilfreich ansehen.

Zum Beispiel habe ich einen einfaches Karten­spiel mit meinem Sohn gespielt. Nach einer Weile, als er das Konzept, dass höher­wertige Karten die nied­ri­geren übertrumpfen, gründlich verstanden hat, habe ich mir ein neues Spiel ausge­dacht, welches ich REGIERUNG nannte. In diesem Spiel — ich war die Regierung — habe ich mit jedem Blatt gewonnen, egal wer die besseren Karten hatte. Mein Junge hat schnell das Interesse an meinem neuen Spiel verloren, aber ich denke, es hat ihm eine lehr­reiche Lektion für sein späteres Leben vermittelt.

Wenn Ihr Kind ein wenig älter ist, können Sie ihm unser Steu­er­system auf eine leicht­ver­ständ­liche Weise beibringen. Bieten Sie ihm sagen wir mal zehn Dollar für das Rasen­mähen an. Wenn es gemäht hat und seinen Lohn einfordert, halten Sie fünf Dollar zurück und erklären ihm, das sei die Einkom­mens­steuer. Geben Sie einen Dollar an seinen jüngeren Bruder und sagen Sie ihm, das sei „fair”. Ausserdem erklären Sie ihm, dass Sie die anderen vier Dollar benötigen, um die admi­nis­tra­tiven Kosten der Geld­ver­teilung zu decken. Wenn es heult, erklären Sie ihm, dass es „habgierig” und „egois­tisch” ist. Er wird es ihnen in seinem späteren Leben danken.

Stellen Sie so viele Regeln wie möglich auf. Die Gründe für diese können Sie im Dunkeln lassen. Verschärfen Sie sie will­kürlich. Beschul­digen Sie ihr Kind, Regeln gebrochen zu haben, von denen Sie ihm nie erzählt haben. Lassen Sie es besorgt sein, es könne Anwei­sungen miss­achtet haben, welche Sie noch nicht erlassen haben. Flössen Sie ihm das Gefühl ein, dass Regeln schlicht irra­tional sind. Dies wird es auf ein Leben unter demo­kra­ti­scher Regierung vorbereiten.

Wenn Ihr Kind ausrei­chend erwachsen ist, um zu verstehen, wie das Rechts­system funk­tio­niert, legen Sie eine Schla­fenszeit fest, und schicken es eine Stunde früher zu Bett. Wenn es Sie tränen­reich beschuldigt, die Regeln zu brechen, erklären Sie ihm, dass Sie die Regeln aufge­stellt haben, und dass Sie sie jederzeit so auslegen können, dass sie zu Ihren Gunsten erscheinen, wegen wech­selnder Begleit­um­stände. Dies wird es auf das Bundesgerichtshof-Konzept der US-Verfassung als „lebendes Beispiel” vorbereiten.

Versprechen Sie oft, mit ihm in den Zoo oder ins Kino zu gehen, und dann zur verein­barten Zeit lehnen sie sich mit einer Zeitung im Sessel zurück und sagen ihm, dass Sie ihre Pläne geändert haben. Wenn es schreit „Du hast es versprochen!”, erklären Sie ihm, dass es nur ein Wahl­ver­sprechen war.

Hin und wieder sollten Sie ohne Vorwarnung ihr Kind ohrfeigen. Dann erklären Sie ihm, dass es blos Vertei­digung ist. Sagen Sie, dass Sie jederzeit wachsam sein müssen, um jeden poten­ti­ellen Feind aufzu­halten, bevor er gross genug wird, um Sie zu verletzen. Auch dies wird Ihr Kind schätzen, warscheinlich nicht unbedingt sofort, aber in seinem späteren Leben.

Manchmal wird Ihr Kind natürlich Unzu­frie­denheit mit Ihren Methoden ausdrücken. Es könnte sogar den bockigen Wunsch aussprechen, dass es bei einer anderen Familie wohnen möchte. Um dieser Reaktion zuvor­zu­kommen oder sie abzu­mindern erzählen Sie ihm, wie glücklich es mit Ihnen ist, dem liebe­vollsten und nach­sich­tigsten Elternteil der Welt, und erzählen Sie grelle Geschichten von Grau­sam­keiten anderer Eltern. Dies wird es Ihnen gegenüber loyal machen und später empfänglich für die Behaup­tungen im Klas­sen­zimmer, dass der post­mo­derne Wohl­fahrts­staat Amerika immer noch das beste und freieste Land der Welt sei.

Dies bringt mich zur wich­tigsten Kinder­er­zie­hungs­technik von allen: Lügen. Belügen Sie ihr Kind zu jeder Zeit. Lehren Sie es, das Worte gar nichts bedeuten — oder besser das die Bedeutung des Wortes sich konti­nu­ierlich „entwi­ckelt” und morgen viel­leicht das  Gegenteil zu heute bedeutet.

Manche Leser mögen darauf hinweisen, dass dies eine armselige Weise sei, ein Kind aufzu­ziehen. Aber gerade das ist der Punkt: Kindes­miss­handlung ist die beste  Vorbe­reitung für das Erwach­se­nen­leben unter unserer Form von REGIERUNG.

Joe Sobran schreibt eine Kolumne und hat eine eigene Webseite, Sobran’s.

Bush plante einen „Regierungswechsel” im Irak bereits, bevor er Präsident wurde.

4. Februar 2003

Original von Neil Mackay
Übersetzt von Kai Hacke­messer am 4.2.2003

Ein geheimer Entwurf zur globalen Dominanz der USA enthüllt, daß Präsident Bush und sein Kabinett schon vor der Macht­über­nahme im Januar 2001 einen vorsätz­lichen Angriff auf den Irak geplant haben, um einen „Regie­rungs­wechsel” sicherzustellen.

Der Plan zur Schaffung einer „globalen Pax Americana” , der vom Sunday Herald enthüllt wurde, wurde für Dick Cheney (nun Vize­prä­sident), Donald Rumsfeld (Vertei­di­gungs­mi­nister), Paul Wolfowitz (Rumsfelds Vertreter), George W. Bushs jüngeren Bruder Jeb und Lewis Libby (Cheneys Stabschef) abgefasst. Das Dokument mit dem Titel „Wieder­aufbau der Vertei­digung Amerikas: Stra­tegien, Kräfte und Resourcen für ein neues Jahr­hundert” wurde im September 2000 vom neokon­ser­va­tiven Think-Tank „Projekt für das neue ameri­ka­nische Jahr­hundert” (PNAC) geschrieben.

Der Plan zeigt, daß Bush’s Kabinett beab­sich­tigte, die mili­tä­rische Kontrolle in der Golf­region zu übernehmen, egal, ob Saddam Hussein an der Macht sei oder nicht. Es heißt: „Die Verei­nigten Staaten haben jahr­zehn­telang ange­strebt, eine dauer­haftere Rolle in der Sicherheit der Golf­region zu spielen. Während der ungelöste Konflikt mit dem Irak eine direkte Recht­fer­tigung liefert, geht der Bedarf an einer substan­ti­ellen Präsenz der Ameri­ka­ni­schen Streit­mächte im Golf über die Ange­le­genheit mit dem Regime von Saddam Hussein hinaus.”

Das PNAC-Dokument unter­stützt einen „Plan zur Erhaltung der globalen Vorherr­schaft der USA, zur Verhin­derung des Aufstiegs eines mächtigen Gegners und zur Formung der inter­na­tio­nalen Sicherheit in Einklang mit ameri­ka­ni­schen Prin­zipien und Interessen”.

Diese „Ameri­ka­nische Lang­zeitstra­tegie” muß „so weit in die Zukunft wie möglich” voran­ge­trieben werden, heißt es in diesem Bericht. Er ruft die USA ebenfalls dazu auf, „als Kern­aufgabe gleich­zeitig an vielen Kriegs­schau­plätzen zu kämpfen und entscheidend zu gewinnen.”

Der Bericht beschreibt die bewaff­neten Kräfte Amerikas im Ausland als „die Kaval­lerie an der neuen ameri­ka­ni­schen Front”. Der Plan der PNAC unter­stützt ein früheres Dokument aus der Feder von Wolfowitz und Libby, welcher forderte, daß die USA „fort­schritt­liche Indus­trie­na­tionen entmu­tigen soll, unsere Führer­schaft heraus­zu­fordern oder überhaupt eine größere regionale oder globale Rolle zu spielen.”

Der PNAC-Bericht

  • verweist auf die Schlüs­sel­ver­bün­deten wie Groß­bri­tannien als „effek­tivstes und effi­zi­en­testes Mittel, um die globale ameri­ka­nische Führung auszuüben”
  • beschreibt die Friedensstifter-Missionen als „Forderung nach ameri­ka­ni­scher Führung in der Politik anstatt der durch die Vereinten Nationen”
  • enthüllt Bedenken, daß Europa sich gegen die USA stellen könnte
  • sagt, daß „selbst wenn Saddam von der Bühne verschwinden sollte, werden die Basen in Saudi­arabien und Kuwait permanent besetzt bleiben — trotz der überwie­genden Oppo­sition in den Golf­staats­re­gie­rungen zur Statio­nierung der US-Truppen — da sich der Iran leicht als große Bedrohung für die Inter­essen der USA erweisen könne, wie es der Irak getan hat”
  • beleuchtet China zwecks „Regie­rungs­wechsel” und sagt, „es ist Zeit, die Präsenz ameri­ka­ni­scher Streit­kräfte in Südost­asien zu verstärken”. Dies, heißt es, könne „Ameri­ka­ni­schen und Verbün­deten die Kraft geben, um dem Prozeß der Demo­kra­ti­sierung in China zu beschleunigen.”
  • fordert die Schaffung der „US-Raummacht”, um den Weltraum zu domi­nieren, sowie die totale Kontrolle des Cyber­spaces, um zu verhindern, daß „Feinde” das Internet gegen die USA nutzen.
  • deutet an, daß abgesehen von der Kriegs­drohung gegen den Irak wegen Massen­ver­nich­tungs­waffen die USA die Entwicklung biolo­gi­scher Waffen — welche die Nation geächtet hat — in den kommenden Jahr­zehnten in Betracht ziehen sollen. Es heißt: „Neue Methoden des Angriffs — elek­tro­nische, nicht­töd­liche, biolo­gische — werden besser verfügbar sein … Kämpfe werden in ganz neuen Dimen­sionen geführt werden, im Weltraum, im Cyber­space und viel­leicht sogar in der Welt der Mikroben … fort­schritt­li­chere Formen biolo­gi­scher Kriegs­führung, welche bestimmte Genotypen „angreift”, können die biolo­gische Krieg­führung aus der Welt des Terrors in ein politisch nütz­lichen Werk­zeuges umformen.
  • bestimmt Nordkorea, Lybien, Syrien und den Iran als gefähr­liche Regime und ihre Existenz recht­fertigt die Schaffung eines welt­weiten „Command-and-Control-Systems”.

Tam Dalyel, Labour-Parlamentsmitglied, Vater des Unter­hauses und eine der führenden Rebel­len­stimmen gegen den Krieg gegen den Irak, sagte: „Das ist der Müll von rechts­ge­rich­teten Think Tanks voller Hühn­er­ha­bichte — Männer, die nie den Schrecken des Krieges sebst erlebt haben, aber verliebt in die Idee des Krieges sind. So Männer wie Cheney, Kriegs­dienst­ver­wei­gerer im Vietnamkrieg.

Dies ist ein Plan zur Welt­kon­trolle durch die USA — eine neue Welt­ordnung ihrer Erzeugung. Dies sind die Denk­pro­zesse von ameri­ka­ni­schen Fantasten, die die Welt beherr­schen wollen. Ich bin empört, das ein engli­scher Premier­mi­nister der Labours mit einer Mann­schaft von solch mora­li­schen Niveau ins Bett geht.”