Die verborgenen Hintergründe der Jane-Bürgermeister-Kampagne

18. November 2009

von Michael Leitner 15.11.2009
Quelle: http://virushauptquartier.de/JB.pdf
Harmlose oder nicht existente Viren wie H5N 1 („Vogelgrippe”) und H 1 N 1 („Schweinegrippe”) seien eine Bio-Waffe. Dies ist das Fundament der Strafanzeige, mit der Jane Bürgermeister (JB) seit Monaten die alternativen Medien überschwemmt. Namhafte alternative Medienmacher haben sich dieser Per­son angenommen, JB dominiert derzeit die Kritik an der „Pandemie”-Impfung. Kein Zufall, sondern die perfekte Arbeit einer professionellen PR-Agentur, die sich mit der JB-Kampagne aus einem finanziellen Engpass zu befreien versucht!

Erstaunlich dabei ist, dass es niemandem unter den alternativen Wirklichkeitsmachern auffiel, wie absurd es ist, harmlose Viren als Bio-Waffe zu verkaufen. Ebenso hat sich niemand von Frau Bürgermeister Beweise für die angeblich in Impfstoffen enthaltenen Nano-Chips vorlegen zu lassen. Auch hat bis jetzt niemand Fakten von JB zu den angeblich in Griechenland, Schweiz und Frankreich geplanten Zwangsimpfungen verlangt. Statt dessen springen sie auf die JB-Welle auf und verbreiten falsche Informationen. Erste Aufgabe eines Journalisten aber ist es, Quellen zu prüfen und Behaup­tungen zu verifizieren. Und das hat im Fall JB keiner auch nur im Ansatz gemacht. Statt dessen hat jeder die Anzeige der JB (Original s.u.) für voll genommen und sie wieder und wieder unkritisch verbreitet.

JB ist ein Lottogewinn für die Verschwörungs-Industrie

Für den Verschwörungs-Boulevard ist JB (Video-Screenshot) genau das, was ein Amoklauf für die BILD-Zeitung ist: Ein unerschöpfliches Thema, von dem man Wochen oder Monate zehren kann. Aber man muss auch Verständnis aufbringen für die alternativen Medien! Seitdem auch noch der letzte Krümel der Twin Towers und 9-11 zum x-ten Mal verwurstet wurde, darbt eine ganze Branche an nahrhaften Sensationen. Die Gerüchteköche wärmen nur noch alte Mahlzeiten auf und kombinieren altbekannte Zutaten aus dem Meinungsarchiv immer wieder neu. Für die gesamte Verschwörungsindustrie kam das fett mit Unglaublichkeiten, Biowaffen und Nano-Chips angereicherte Verschwörungs-Kom­pott daher natürlich wie gerufen!

Der Marketing-Mechanismus der JB-Kampagne arbeitet dabei mit Mitteln, die denen der Impfindustrie genau gleichen: Es wird Angst vor nicht existenten Dingen gemacht! Und rein technisch ist der Unterschied zwischen einem „Pandemie”-Virus und einer virologischen Bio­Waffe ja auch eher eine Kleinigkeit. Pharma- wie Verschwörungsindustrie schüren also Ängste, um Kasse zu machen oder Aufmerksamkeit zu erhalten. Die einen in Form von verkauftem Tamiflu, Impfstoffen, Tests und die anderen mit JB-DVDs oder JB-Artikeln. Bei der Pharmaindustrie weiß man wenigstens, wo das abgezockte Geld landet, bei JB muss man mal fünf Minuten recherchieren, um zu erfahren, wohin die Spenden fließen!

JB ist das Produkt einer hoch spezialisieren PR-Agentur

Spendet man Geld für Jane Bürgermeister, die angeblich Ihren Job wegen ihrer Strafanzeige gegen den Impfstoffher­steller Baxter und diverse andere Personen und Institutionen verloren hat und wählt dabei die Zahlungsart PayPal, so stellt man erstaunlicher Weise folgendes fest: Das Geld geht nicht an Jane Bürgermeister, sondern an eine Firma namens Evolution Production GmbH (www.evoluti­on-production.ch , sie­he Screenshot rechts). Im folgenden werde ich die JB-Agentur der Einfachheit halber Evo­Pro nennen.

Gesellschafter sind ein Schwede namens Johan Niklasson und eine Öster­reicherin namens Marianne Thiel. Keine 24 Stunden nach einer Anf rage bei Herrn Niklasson bezüglich der Auffälligkeit bei den Spenden wurde theflucase.com, die Homepage der JB-Kampagne, plötzlich geändert: Spender sehen beim Zahlungs­vorgang mit PayPal jetzt nicht mehr,dass die Spenden an EvoPro fließen. Und von der Startseite hat man das Spendenbarometer, das bis dahin versuchte, die Men­schen zum Abdrücken von Geld zu animieren, eilig entfernt. Das von Niklasson vorgegebene Ziel ist, siehe Screenshot rechts, 75.000 $ in 30 Tagen abzugreifen. Innerhalb nur eines Tages hatte er schon 8.600 $ gesammelt, wenn ich die Grafik richtig interpretiere! Wir reden hier also nicht über Peanuts, sondern um das Erschleichen von Spenden in fast sechsstelliger Höhe pro Monat!

Gemischtwarenladen mutiert zur Propaganda-Maschine

EvoPro und dessen Chef Johan Niklasson haben bereits eine bewegte Geschich­te hinter sich, man hat schon einiges versucht, um an Geld zu kommen: Import und Export, Handel mit Gesundheitsartikeln, Verkauf von PC-Systemen und IT­-Dienstleistungen, Teilhaber-Aquise für das Schloss Glarisegg am Bodensee, wo die Firma auch die ersten Jahre ihren Sitz hatte und schließlich Social Media Marketing (SMM).

Unter SMM versteht man Propaganda, die nicht als solche zu erkennen ist und die von scheinbar unabhängigen Internet-Nutzern in sozialen Netzwerken wie Facebook, YouTube und Twitter verbreitet wird. Ziel einer erstklassigen SMM­Kampagne ist es, eine Eigendynamik anzustoßen, die das Projekt zu einem Hype steigert, Außenstehende zum Mitmachen animiert und die Propaganda zu einem Selbstläufer werden lässt. Natürlich ohne die Identität und die wirtschaftlichen Interessen des Auftraggebers ans Licht kommen zu lassen. SMM, das sind ver­deckte Operationen; die ultramoderne Werbung einer schönen neuen Welt, stets unter falscher Flagge, da der Auftraggeber im Dunklen bleibt.

Schauen wir mal bei Wikipedia nach, was die Ziele von Social Media Marketing sind, so werden die Ziele einer SMM­Kampagne wie folgt definiert:

  • Verbesserung der Besucherzahlen einer Internetseite
  • Akquise von Kunden
  • Aufbau und Pflege eines positiven Markenimages
  • Steigerung der Markenbekanntheit

Die für SMM benutzen Strategien umfassen dabei den Aufbau eigener Internet-Gemeinschaften, wo Menschen gratis aus Überzeugung mitarbeiten (Communities), hohe Trefferquoten bei Internet-Suchmaschinen, die Etablierung von an der Kampagne beteiligten Menschen gegenüber der Öffentlichkeit als Experten, die Schaffung eines eigenen Dienstes, der Neuigkeiten anbietet und die Kontaktpflege zu den Fans, die man gewonnen hat. Aus rein manipulativer und populisti­scher Perspektive muss man vor dem schwedischen Propagandameister Johan Niklasson und dem von ihm produzier­ten JB-Tsunami in tiefer Anerkennung den Hut ziehen. Und das meine ich ausnahmsweise mal nicht ironisch!

Fazit: Im Zeitalter des Web 2.0 ist die Matrix der Manipulation interaktiv geworden, jeder darf bei den Lügen mitma­chen, die uns davon abhalten, die Wahrheit zu sehen. Die Menschen selbst sind Teil der Manipulation, arbeiten selbst aktiv daran mit, dass sie für dumm verkauft werden. Schöne neue Welt!

Evolution Production: Nano-Chips gegen den drohenden Bankrott

Im Sommer 2009, als Jane Bürgermeister gerade Ihre substanzlose Strafanzeige auf den Verschwörungs-Boulevard schleuderte, die übrigens kurz danach von der Staatsanwaltschaft (StAw) in österreichischen Korneuburg zu Recht dem Altpapier übergeben wurde, hatte Johan Niklasson von EvoPro ein Problem: Es gab keine Aufträge, die ihn und seine Firma hätten über den Winter bringen können. Ob Niklasson daher die Kunstfigur JB konstruierte und eine schräge Schauspielerin rekrutierte oder ob sich hier zwei reale Personen gefunden haben, lässt sich nicht eruieren. Zu gründlich haben beide ihre Spuren im Internet verwischt.

Sowohl JB als auch Niklasson leugnen, miteinander innerhalb einer SMM-Kampagne zu arbeiten. Auch die Frage, ob JB eine reale Person ist oder ein Pseudonym, kann man nicht beantworten. Nicht einmal die StAw in Korneuburg hat die Identität der JB überprüft, die Dame sei den Ämtern in Österreich stets nur in schriftlicher Form begegnet. Man kann also Strafanzeigen erstatten und Dutzenden Journalisten Unglaulichkeiten auftischen, ohne ein einziges Mal die Echtheit der eigenen Identität beweisen zu müssen.

Eine Prise „Der dritte Mann”?

Nach eigenen Angaben wohnt JB in 1180 Wien, Gentzgasse 14/9/12. Das Haus ist ein Plattenbau im ansonsten eher gediegenen Wiener Botschafts­viertel. Auf dem Bewohner-Schild im Hausflur findet man keine Jane, wohl aber einen Dr. Mathias Bürgermeister. Über den, wie auch über JB, gibt es im Internet kein Foto, keine Informationen. Die einzigen Spuren, die JB im Netz hinterlassen hat, sind Artikel für Mainstream-Wissenschaftsmagazine. Fragt man dort nach, ob die Redaktion ein Foto von JB oder einen Lebenslauf hätte, so bekommt man die Auskunft, man habe dies mehrmals angefordert, aber nie bekommen. Honorare seien über Paypal gezahlt worden.

Letzter Ausweg Panikmache: Der wirtschaftliche Niedergang der Journalistin Jane Bürgermeister

Jane Bürgermeister hat als Journalistin für extrem Pharma-freundliche Wissenschaftsmagazine gearbeitet, darunter The Scientist und Nature. Sie war stets freiberuflich tätig, was allerdings auch gleich ihre Behauptung, wegen ihrer Strafan­zeige gekündigt worden zu sein, absurd erscheinen lässt: Freie Mitarbeiter kann man gar nicht kündigen, weil sie keine vertragliche Bindung an ihre Auftraggeber haben.

Die frühesten Artikel von JB, die sich finden lassen, stammen aus dem Jahr 2002. Sie war danach zunächst gut im Ge­schäft und hat viele Artikel verkauft. Das „Vogelgrippe-Jahr” 2006 aber war ein finanziell miserables Jahr mit nur 2 verkauften Artikeln, erst 2007 ging es wieder aufwärts. Sie fand im Magazin „RenewableEnergyWorld.com” einen neuen Abnehmer ihrer Artikel. Doch wie sie es schaffte, von acht verkauften Artikeln im Jahr 2009 zu leben, ist mir ein Rätsel. Von den Spenden, die jetzt rollen, lässt sich sicherlich besser leben, als mit ein paar Artikeln!

theflucase.com – „Nachrichten” aus der Anstalt

Die „Nachrichten”, die auf JB‘s Seite angeboten werden, sind ein diffuser Mix aus Übertreibungen, Erfindungen, Absur­ditäten; serviert Seite an Seite mit inhaltlich völlig verdrehten Pressemeldungen, Halbwahrheiten und hier und dort einmal sogar korrekte Meldungen. Hier einige humoristische Höhepunkte des Schaffens von JB und Niklasson:

  • In Pandemrix sei die millionenfache (!) Dosis von „Verstärkerstoffen” enthalten, wie in den Impfstoffen, die während des ersten Golfkrieges ernste Symptome bei US- Soldaten verursachten.
  • Die Pandemie-Stufe 6 der WHO beinhalte die Ausrufung des Kriegsrechtes und Zwangsimpfungen.
  • Die Ablehnung von JB‘s Anzeige sei nur deshalb möglich gewesen, weil in Windeseile Posten bei Behörden neu vergeben wurden.
  • H 1 N 1 sei in folgendem Kontext zu sehen: Jay Rockefeller habe 2003 im US-Kongress eine Gesetzesvorlage mit der „unauffälligen” Nummer 666 erfolgreich eingebracht, die den Pharmakonzernen Steuergelder für die Entwicklung von biologischen Waffen in Virusform bewilligte.

Das angesichts solchen Blödsinns mit Illuminaten-Sauce Menschen, die sich als Journalisten bezeichnen, nicht wenigstens etwas misstrauisch werden; sie sich mal eine einzige kritische Frage im Interview zutrauen oder sich zumindest mal einen einzigen Beweis für irgendeine der JB-Behauptungen vorlegen lassen – das sollte so manchen dazu anregen, mal über die Berufsethik und grundlegende handwerkliche Vorgehensweisen eines Journalisten nachzudenken.

Meldet man sich im Diskussionsforum von JB‘s Webseite theflucase.com an, so bekommt man nach der Registrierung eine Bestätigungs-Email. Absender ist Meister Johann Niklasson höchstpersönlich! Auffallend auch, dass sich fast sämt­liche User, die sich stark im Diskussionsforum beteiligen, innerhalb von fünf Tagen dort zusammenfanden. Auch dies ist zu massiv, um Zufall zu sein und spricht für eine gut geplante Aktion. Einen Desinformations-Tsumani auf dem Hause EvoPro.

Diskreditierung der seriösen Impfkritik durch die JB-Kampagne

Um mehr über die Manipulationen des Johan Niklasson herauszubekommen, machte ich ihm unter falschem Namen ein Angebot: Ich machte ihm Komplimente zu seiner JB-Kampagne und bestellte bei ihm eine ähnliche Kampagne. Herr Niklasson roch jedoch den Braten und schaltete auf stur: Er wisse nicht, was ich mit der J B-Kampagne meinte. Ein recht ungewöhnliches Vorgehen für jemanden, der Webmaster der JB-Webseite ist, diese Domain besitzt und auf dessen Kon­to die Spenden via PayPal landen.

Auffällig auch, dass sämtliche von Johan Niklasson erworbenen Internet-Adressen mit Hilfe der Firma godaddy.com er­worben wurden. Über diesen Dienstleister wurden auch viele der wichtigen JB-Unterstützer-Domains gekauft. Bei der Vielfalt von Internet-Dienstleistern in einem extrem globalisierten Geschäftszweig wie dem Registrieren von Webad­ressen mit weltweit fast unendlich vielen Anbietern schon ein ziemlicher Zufall! Fast der gesamte Rest JB-freundlicher Seiten wurde bei domainsbyproxy.com registriert, die dem Inhaber der Internet-Seite völlige Anonymität garantieren. Man weiß also nicht, wer hinter diesen Seiten steckt. Wer weiß, vielleicht ist es sogar die PR-Abteilung eines Impfstoff­herstellers, die von JB und Niklasson gezielt Nebelkerzen zünden lässt.

Gemeinsam vollbringt die JB-Gemeinde eine sehr destruktive Aufgabe: Die sehr berechtigte Kritik an der Schweine­grippen-Impfung und an Impfungen im Allgemeinen in die Schmuddelecke der Verschwörungstheorien zu stellen. Stellt man die Standard-Frage von Verschwörungstheoretikern, wenn sie die Drahtzieher eines Komplottes zu identifizieren versuchen: „Cui bono?” (wem nützt das), so gibt es zwei Antworten: Die seriöse Impfkritik der Lächerlichkeit preis zu geben nützt natürlich der Pharmaindustrie, ihren Anteilseignern und Kreditgebern. Und die Strafanzeige nebst den daraus generierten Spenden nützen genau jener JB, sowie ihrem Propaganda-Minister Niklasson.

Die Affäre Bürgermeister – Eine konzertierte Aktion finsterer Hintermänner?

Natürlich kann ich nicht beweisen, dass JB eine Aktion des Establishments ist, die das Internet mit Schwachsinnsmeldun­gen überflutet. Dies würde mehrere Wochen Recherche vor Ort, langwierige Observationen und die Aquise legal nicht zu bekommender Informationen wie Kontoauszügen und Ähnlichem bedeuten. Dennoch gibt es einige Auffälligkeiten, die vermuten lassen, dass das Projekt von langer Hand geplant wurde:

  • Auf ihrer ersten, gerade frisch geschalteten Internet-Seite birdflu666.worldpress.com berichtet JB am 1 .7. 2009 um 5:15 h, dass sie Tags zuvor wegen ihrer Strafanzeige gekündigt worden sei.
  • Drei Stunden später findet sich dort ein „Jason” ein, der ihr anbietet, die Anzeige auf seinen Kanal auf Youtube hochzuladen.
  • Nach weiteren 2 Stunden empfiehlt Internet-Nutzer „rustysoul”, einen eigenen Kanal auf YouTube zu eröffnen.
  • Von da an geht es Schlag auf Schlag, die ersten Spenden fließen und am 7. Juli meldet sich dann unser Freund Johan Niklasson unter seinem eigenen Namen zu Wort. Er stilisiert die Gefahr herbei, dass JB von Baxter beseitigt werden könnte, sieht aber eine Chance, den Bösewichten das Handwerk zu legen.
  • Am 8.7. bietet „kopyme” seine Dienste an, eine neue und bessere Webseite für JB zu machen. JB hatte aber ihren Niklasson schon gefunden oder aber die Zusammenarbeit war schon viel früher verabredet.

Das Zünden der JB-Kampagne am 1.Juli und der JB-Tsunami, der das Internet bis heute überrollt, ist mit jeder Faser SMM vom Feinsten. Da Herr Niklasson zu diesem Zeitpunkt keinen Klienten hatte und seit dem „ehrenamtlich” für JB arbeitet, so hat er sich mit dieser Kampagne zumindest eine Referenz in professioneller Desinformation von Feinsten erarbeitet, die in allerhöchsten Kreisen auf wohlwollende Kenntnisnahme gestoßen sein dürfte.

Die Argumente der JB – Offenbarungseid einer „Medizinjournalistin”

Ein Grund dafür, dass die Strafanzeige von Bürgermeister ein Fall fürs Altpapier ist, liegt in fundamentalen Wissenslü­cken dieser Person hinsichtlich Impfstoffen und Virologie. Da JB, die das Wort Vogelgrippe standhaft als Vögelgrippe ausspricht, aber neben ihrem seltsam aufgesetzt wirkenden deutschen Akzent perfekt Englisch spricht, sollten ihr wis­senschaftliche Publikationen oder Patentschriften vom Verständnis her eigentlich kein Problem bereiten.

Schaut man sich die Strafanzeige1 von JB mal an, so stellt sie darin folgende Behauptungen auf:

  • Beim Impfroduzenten Baxter habe es einen Laborunfall gegeben, wodurch 72kg Impfstoff mit lebendem und in höchstem Maße tödlichem H5N 1 verseucht worden seien.
  • Baxter habe das jetzige, im April ausgebrochene „Pandemie”-Virus bereits im Jahre 2008 patentiert. JB benutzt dies als Nachweis einer geplanten und von dunklen Mächten herbeigeführten Pandemie.
  • Pandemie-Impfstoffe seien bereits vor „Ausbruch” der „Pandemie” produziert worden.

Das angebliche Baxter-Patent über das „Schweinevirus”

Das Patent2 jedoch, auf dass sich JB bezieht, bezieht sich auf die Patentierung eines Impfstoff-Herstellungsverfahrens, das ganz allgemein die Produktion von Dutzenden Impfstoffen gegen Influenza-Viren beinhaltet, darunter auch mehrere H 1 N 1 -Varianten. Eine davon ist das schweinische Pandemiekonstrukt H 1 N 1, dass in einer früheren Inkarnation in den 1 970er Jahren in den USA zu einem Impfstoffskandal führte. Vom Patentieren eines Virus ist in diesem Patent nicht im Ansatz die Rede.

Fragt man bei JB nach und bittet sie, diesen Fehler zu revidieren, so passiert folgendes. Man erhält nach einigem Hin und Her, in dem JB nicht den Hauch von Einsicht zeigt, die Anschuldigung, man sei ein Agent von CIA und Pharmaindustrie, der den ganzen Skandal vertuschen wollte. Wenn man JB dann noch ironischer Weise zu der Enthüllung gratuliert, dass sie die Sache mit der CIA endlich ans Licht gebracht habe, wie es ein österreichischer Journalist von „Profil” gemacht hat, dann gibt es eine Neuauflage der Strafanzeige, wo dann Journalist, Herausgeber, Chefredakteur und Gründer des Magazin ebenfalls wegen des geplanten Völkermordes angezeigt werden. Wobei die Redaktionsputzfrau dem Verdacht der Verschwörung zum Völkermord vermutlich nur ganz knapp entronnen ist! Der Profil-Redakteur, der namentlich an dieser Stelle nicht genannt werden möchte, meinte über JB nur, dass diese Frau offenbar professionelle therapeutische Hilfe benötige. Hoffen wir, wenn er Recht hat, dass JB diese Hilfe sucht und auch findet!

Verdrehungen bei den „Verstärkerstoffen”

In Ihrer Strafanzeige behauptet JB, eine Baxter-Publikation im New England Journal of Medicine(NEJM)3 habe ergeben, dass Baxter festgestellt habe, dass Verstärker die Immunantwort nicht verbessern. Trotzdem füge Baxter seinen Impf­stoffen das extrem umstrittene Squalen der Sorte MF59 zu. MF 59 ist eine extrem zelltoxische und immuntoxische Substanz, keine Frage! Nun ist es aber leider eine Tatsache, dass Baxter seinen „Pandemie-Impfstoffen” im Unterschied zu anderen Herstellern wie z.B. GSK überhaupt kein Squalen hinzufügt! In der NEJM-Publikation geht es auch nicht um Squalen, sondern um das altbekannte Aluminium als Verstärker! So arbeitet niemand, der sich zu Recht als Journalist bezeichnet!

Der Pandemie-Impfstoff sei bereits vor der Pandemie produziert worden

Bei Grippe-Viren bezeichnen die Zahlen und Buchstaben, beispielsweise H5N 1, die Beschaffenheit der Virushülle. An diese Hülle haften Antikörper an, wobei die Schulmedizin nicht erklären kann, warum eine Impfung gegen eine alte „H5N 1 -Variante” nicht gegen eine neuere Variante helfen soll, das Immunsystem zu mobilisieren.

Bei Novartis, so behauptet JB, habe es eine Rückruf-Aktion beim „Pandemie”-Impfstoff gegeben, und zwar im Februar 2009, zwei Monate vor dem „Ausbruch” von H 1 N 1 in Mexiko. Dieser Rückruf betraf jedoch den normalen, saisonalen Grippe-Impfstoff, in dem bekannter Maßen ebenfalls eine H 1 N 1 -Komponente enthalten ist. H 1 N 1 -Varianten hat es aus der Sicht der Impfologie schon häufig gegeben, die bekanntesten sind die der spanischen Grippe und der Schweinegrip­pe von 1976. Fast in jedem Jahr sind übrigens H 1 N 1 -Varianten in den saisonalen Impfstoffen enthalten, aber bei JB wird dies plötzlich zu einer Intrige, die nur sie exklusiv enthüllt.

JB benutzt hier die absurden Behauptungen der Impfindustrie, verdreht sie so, wie sie es braucht, um innerhalb der schulmedizinischen Denkweise, über die sie nicht hinauskommt, ein Komplott zu konstruieren. Dass das aktuelle Pandemie-Virus nicht im Labor gezüchtet, sondern am PC konstruiert wurde, habe ich in früheren Veröffentlichungen bereits nachgewiesen.

Viren als Bio-Waffen

Andere Impfkritiker und auch meine Wenigkeit haben in mehreren Publikationen auf die Gefahren der neuen Verstärkerstoffe in vielen Pandemie-Impfstoffen hingewiesen. Bei JB jedoch hört es sich an, als wolle die WHO mit der Impfung 80-90% der Weltbevölkerung ausrotten. Ein Statement, dass man in dieser Übertreibung nicht ernst nehmen müsste, wenn nicht gerade JB‘s Videos auf YouTube von mehreren hunderttausend Menschen bereits angeschaut worden wären.

Der Pandemie-Impfstoff „Pandemrix” von GSK, dessen Aufgabe es sei, Tod und Verderben zu bringen, müsse in den USA und der EU als Biokampfstoff („biodefense”) gekennzeichnet werden und entsprechend gelagert werden. So zumindest behauptet das JB. Hier missversteht JB, die perfektes wissenschaftliches Englisch spricht und versteht, ganz bewusst das Wort „biodefense” falsch. „Biodefense” bedeutet „Abwehr gegen biologische Gefahren”. Der schulmedizinischen Denke zufolge ist es nur logisch, im Pandemie-Fall stinknormale Impfstoffe als Maßnahme einer „biodefense” einzula­gern. Abgesehen davon ist „Pandemrix” in den USA, anders als in der EU, wegen des höchst umstrittenen „Verstärkers” Squalen überhaupt nicht zugelassen. Auch hier zeigt sich die „Qualität” von JB‘s Recherchen als ungenügend.

Das soll jetzt genügen, die substanzlose Anzeige von JB, mit der ihre steile Medienkarriere begonnen hat, im Mülleimer zu belassen! Fragt man JB‘s Propaganda-Minister Niklasson nach Beweisen für die mit seiner Hilfe massenhaft verbrei­teten Behauptungen, so macht sich der nicht viel Arbeit: Wenn man Beweise haben wolle, solle man die sich gefälligst selbst zusammensuchen.

Schlussfolgerungen aus dem Fall JB

Die viel gelobte Freiheit des Veröffentlichens von Informationen durch Jedermann via Internet entpuppt sich als zwei­schneidiges Schwert. Clevere Agenturen, gegen die die manipulativen Fähigkeiten eines Josef Goebbels ein Fliegendreck ist, haben längst erkannt, wie man heutzutage manipuliert und dabei unsichtbar bleibt: Man versetzt Menschen in Angst, appelliert an ihren Instinkt, die Welt vor einer Gefahr zu schützen, die es so gar nicht gibt, konstruiert einen Märtyrer in Form einer gehetzt wirkenden Frau, deren Makeup so aussieht, als habe sie sich auf der hastigen Flucht vor CIA-Agen­ten geschminkt und schon hat man ein Heer von Freiwilligen, die jede absurde Behauptung millionenfach verbreiten.

Dank copy & paste, diesem simplen Kopieren von Texten per Tastendruck, wurde von der JB-Kampagne ein großer Druck erzeugt, bis niemand mehr den Lügen von JB entrinnen konnte. Kettenbriefartig landeten die immer gleichen Ge­rüchte und Halbwahrheiten, gelegentlich vermischt mit einem Spritzer Wahrheit, im Posteingang von Internet-Nutzern. Weitergeleitet von Menschen, die glaubten, damit etwas Gutes zu tun und andere über wichtige Dinge zu informieren.

Fordern Sie Beweise von jedem, der Behauptungen aufstellt!

Eines, liebe Leser, haben Sie vielleicht an diesem Artikel vermisst: Den Beweis, dass die Sache mit den Chips in Impfungen nicht stimmt. Nun, vielleicht fragen Sie selber mal bei JB nach, ob sie ihnen mal einen Chip schickt oder Ihnen lieber gleich eine Impfspritze mit Chip zukommen lässt; vielleicht auch, ob sie Ihnen den Namen eines Menschen nennt, dem man einen solchen Chip eingeimpft hat. Denn beweisen, dass eine inhaltslose und beweisfreie Behauptung nicht stimmt, so etwas kann weder ich noch sonst jemand. Man kann auch nicht beweisen, dass es keine kleinen grünen Männchen auf dem Mars gibt, die virusförmige Köpfe haben. Man kann nur diejenigen, die so etwas behaupten, dazu auffordern, Beweise auf den Tisch zu legen oder aber die Klappe zu halten. Und genau bei dieser Aufgabe haben die Journalisten der alternativen Medien ausnahmslos komplett versagt.

Die alternativen Medien, Blogger und was es sonst noch so gibt im Web 2.0 – ein großer Teil von ihnen hat dabei gehol­fen, substanzlose Behauptungen massenhaft zu verbreiten, Menschen in Angst zu versetzen. Sie haben das Bewusstsein Ihrer Mitmenschen mit Desinformation zugemüllt und dabei vom zentralen Thema der „Pandemie” abgelenkt: Ein frei erfundenes Virus macht ordentlich Umsatz für für die Pharma-Mafia; es werden experimentelle Impfungen massenhaft angewendet, die massive gesundheitliche Schäden bis hin zum Tod verursachen können. Internet-User und alternative Medien haben sich dabei zu aktiven Mitarbeitern der größten Desinformationskampagne gemacht, die das Internet bis heute gesehen hat. Welchen Herren sie dabei unbewusst gedient haben; ob sie nur JB & ihrem Manager bei Scheffeln von Geld geholfen haben oder ob sie unbewusst zu ehrenamtlichen Helfern einer Desinformationskampagne von WHO & Pharmalobby geworden sind – das möge jemand anderes recherchieren, da für mich dieses Thema hiermit erledigt ist.

Oder vielleicht sollte ich mal selbst einen Hype konstruieren und zu Spenden aufrufen. Wie so etwas geht, das weiß ich ja jetzt. Bloß die Wahrheit kauft einem ja kaum eine Sau ab, es muss schon etwas heftig Sensationelles sein, damit genug Menschen anbeißen. Warum nicht gleich etwas frei erfinden? Der Fall JB zeigt ja, wie gut so etwas funktionieren kann!

  1. http://www.theflucase.com/downloads/Microsoft_Word__Osterreich_Anzeige_090723.pdf
  2. Patent Baxter
  3. http://content.nejm.org/cgi/content/short/358/24/2573

Michael Leitner ist freier Journalist und Filmemacher, seine aktuelle Produktion
befasst sich mit den neuen „Verstärkerstoffen ” in Impfungen www.wunschfilme.net/vg.html .

Stefan Lanka – Pandemie ohne Virus. Im Impfstoff ist nur NANO drin.

6. November 2009

Das am 21.10.2009 vom Bundesumweltamt (BUA) veröffentlichte Hintergrundpapier „Nanotechnik für Mensch und Umwelt – Chancen fördern und Risiken mindern“, sowie dessen Hintergrundpapier von August 2006 „Nanotechnik: Chancen und Risiken für Mensch und Umwelt“ bestätigt unsere Aussagen über die Wirkung der NANO-Partikel in den Pandemie-Impfstoffen bis ins Detail.

Sogar der Mechanismus der irreversiblen Zerstörung unseres „zweiten Erbgutes“ in den Mitochondrien, den Kraftwerken in unseren Zellen, eine der beiden Achillesfersen der Menschheit, wird explizit erwähnt.

Der geplante und nun anlaufende Versuch der Zerstörung der Europäischen Zivilisation durch die als „Wirkverstärker“ verniedlichten NANO-Partikel (genannt AS03 und MF59) in den europäischen Pandemie-Impfstoffen ist damit nachvollziehbare Realität geworden. In den USA sind sie in den Impfstoffen verboten, dort aber vom Pentagon entwickelt und an mindestens 150.000 US-Soldaten getestet worden (siehe Beitrag „Die Wahrheit hinter den Pandemie-Impfstoffen“ in dieser Ausgabe von LmZ),

Die aus Schweden gemeldeten sog. Nebenwirkungen, wo die Pandemie-Zwangs-Impfung schon startete, decken sich mit unseren Vorhersagen und den Beschreibungen der Wirkung der NANO-Partikel durch das BUA. Auch dort wurden die Nano-Partikel in den Pandemie-Impfstoffen nicht bekannt gegeben.

Diese Wirkung der NANO-Partikel in den Impfstoffen wurde und wird von der US-Amerikanischen Seuchenbehörde (CDC), von der ALLE Aufforderungen zur Durchführung der Pandemie kommen, als Wirkung der Influenza-Viren bezeichnet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ein Vergleich: Die Vereinigten Staaten und die UdSSR

2. Oktober 2005

von Luke Exilarch

Übersetzt aus dem englischen von Kai Hackemesser am 2.10.2005

Original: http://exilemm.com/e-sub-ussr1.shtml und http://exilemm.com/e-sub-ussr2.shtml zu finden auf www.eXilemm.com

Ist das Leben heute in den Vereinigten Staaten wie das Leben damals in der UdSSR?

Die Zentralisierung politischer Kraft in den Händen der Bundesregierung hat ermöglicht, einen totalitären Staat zu schaffen, welcher auf vielfältige Weise an die alte Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken erinnert.

Es gibt tatsächlich noch bedeutende Unterschiede zwischen den Vereinigten Staaten und der ehemaligen UdSSR. Verbrauchswaren sind überall verfügbar in den Vereinigten Staaten (obwohl unser riesiges Handelsbilanzdefizit andeutet, dass sie nicht hier hergestellt worden sind). Einige von unseren verfassungsmäßigen Rechten bleiben unversehrt, obgleich erodiert.
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Was die Welt (noch) zusammenhält

8. Oktober 2004

ein Beitrag aus Das Gelbe Forum

Geschrieben von “Morricone” am 07. Oktober 2004

Beginnen wir heute. Was die Welt heute zusammenhält ist eine Medien- und Wissenschaftsgläubigkeit, die fast alle Menschen durchdringt. Die meisten gehen einer abhängigen Tätigkeit nach, oder sie werden von anderen Menschen und Firmen fremdbestimmt (dazu zählen auch Unternehmer).

Wie kommen Menschen dazu, etwas zu für richtig, wichtig und relevant zu halten? Hier sollten wir sagen, daß nur 5 Prozent aller Nachrichten (AP, AFP, Reuters, DPA, etc.) überhaupt in Zeitungen oder im Fernsehen ihren Niederschlag finden. Selbst wenn die ganzen hundert Prozent Nachrichten verbreitet würden, fallen immer noch diejenigen heraus, die die Nachrichtenagenturen erst gar nicht anbieten und dieses Nachrichtenvolumen übersteigt bei weitem jenes, was sie den Medien verkaufen wollen. Wir bekommen demnach vielleicht 0,001 Prozent der Nachrichten, die Journalisten nämlich für wichtig erachten, zur Speise vorgesetzt. Das heißt also, führen wir als Beifahrer eine angenommene Strecke von 500 Kilometern, daß wir fünfmal für eine Millisekunde die Augen öffnen dürften. Was haben wir nach der Fahrt für einen Eindruck von der Strecke bekommen? Wahrscheinlich fast gar nichts. Leider wird diese spärliche Nachrichtenkost durch viele weitere Journalisten verwässert und verfälscht. Je nachdem, welche Gesinnung der betreffende Journalist gerade hegt, wird die Nachricht in “seinem” Medium umgeschrieben, umgedeutet und mitunter stark vereinfacht. Aus dieser Speise meinen die meisten Menschen ihre Wirklichkeitsvorstellung der Welt beziehen zu können. Mehr noch: sie glauben diese Wirklichkeitsvorstellung sei die Welt in der sie leben an und für sich. Wir wissen ja soviel. Wir sehen den amerikanischen Präsidenten im Weißen Haus, tote Geiseln in Schulen und Theatern, Fußballspiele live im Fernsehen, wir haben das World Trade Center – ebenfalls live – einstürzen sehen, und zerstörte Häuser im Irak. Wir wissen Bescheid. Wir sehen Aktienkurse und Breaking News auf unseren Computermonitoren. Ja, wir sind immer auf Ball- und ´Bild´höhe. Uns macht keiner etwas vor. Und das seit siebzig, mindestens aber seit fünfzig Jahren. So der mehr als fatale Irrglaube der Menschen.
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BSE/AIDS/Hepatitis C — Infektions- oder Intoxikations­krankheiten?

8. Dezember 2003

Von Dr. med. Claus Köhnlein
Mitglied des AIDS Advisory Panels von Südafrikas Staatspräsident Thabo Mbeki
Übernommen von der Website aids-kritik.de
Buchempfehlung: Mythos HIV von Michael Leitner

Will man unserer Standespresse und auch der allgemeinen Presse folgen, so wird die Welt zurzeit wiederholt von neuen großen Seuchen geschüttelt. Erst AIDS, dann Hepatitis C, jetzt BSE. Diese neuen großen Seuchen unterscheiden sich von den alten Seuchen der Vergangenheit wie Pest, Cholera, in einem Punkt ganz wesentlich: Die Zahl der Betroffenen ist vergleichsweise klein. Während die alten Seuchen ganze Städte ruinierten, ist die Zahl der tatsächlich Erkrankten bei den “neuen großen Seuchen” verschwindend klein. So sehen wir bei AIDS 2000 „Neuinfektionen” (HIV-Antikörper-Positive) pro Jahr und 600 Todesfälle, die Hepatitis C hat zu keiner signifikanten Zunahme von Leberzirrhosen geführt und was BSE betrifft, so haben wir zurzeit noch nicht einen einzigen klinischen Erkrankungsfall in unserem Land, während die Presse seit Wochen von einer BSE-Krise bzw. Epidemie redet.

Der seuchenartige Charakter dieser neuen Epidemien kommt durch ein molekularbiologisches Phänomen zustande, nämlich durch sogenannte Testexplosionen. Die Molekularbiologie ist mittlerweile in der Lage mittels PCR (Polymerase Chain Reaction) kleinste Mengen von DNA oder RNA aufzuspüren und dagegen Antikörper zu bauen. Ob das, was bei dem Menschen oder Tier isoliert wurde aber tatsächlich ursächlich mit dem klinischen Krankheitsbild zusammenhängt ist rein hypothetisch. Dies ist besonders schön am Beispiel BSE zu sehen, wo es jetzt auch zu einer Testepidemie gekommen ist und bisher noch nicht einmal ein klinisches Krankheitsbild (eine verrückte Kuh) aufgetaucht ist. Da die Krankheitsbilder meist fehlen müssen uferlose Latenzzeiten postuliert werden, bis hin zu 55 Jahren. (Infektion mit dem “BSE Agent” bis zum Ausbruch von nv CJIK). Doch zunächst zu AIDS, der ersten neuen großen Seuche.

AIDS

AIDS manifestierte sich Anfang der 80-er Jahre in San Francisco und betraf ausschließlich Homosexuelle, die im Alter von 30 Jahren an einer PCP (Pneumozystis Carinii Pneumonie) erkrankten und zum Teil auch starben. Diese ersten von Dr. Gottlieb publizierten Patienten hatten eines gemein; sie waren homosexuell, und sie waren schwer drogenabhängig. (Kokain, Amphetamin und Amylnitrite). Amylnitrit ist eine Sexdroge, die fast ausschließlich in homosexuellen Kreisen benutzt wird und die in großen Mengen per Inhalation zugeführt wird. Nitrate sind in Tierversuchtests und auch in der Lymphozytenkultur nachweisbar, immunotoxisch und zytotoxisch sowie cancerogen (Quelle: NIDA, National Institute of Drugabuse). Bevor das Akronym AIDS geboren war hieß das Syndrom GRID (Gay related inimundeficiency). In den ersten Jahren ging man von einer Lifestyle-Erkrankung aus, da es offensichtlich war, daß AIDS nur in bestimmten Kreisen (Homosexuellen, die den “Fast-Lane-Lifestyle” führten) vorkam. 1983 wurde dann von der damaligen amerikanischen Gesundheitsministerin auf einer Pressekonferenz verkündet, daß ein US Researcher ein Retrovirus entdeckt habe, das der wahrscheinliche Erreger von AIDS sei. Am nächsten Tag stand in allen Zeitungen, daß ein US-Researcher die Ursache von AIDS entdeckt hatte. Das Wort „wahrscheinlich” war vergessen worden. Seitdem wird nur unter der Sichtweise der Virushypothese geforscht und therapiert. Mit anderen Worten es wird seit 17 Jahren der Frage nachgegangen wie HIV AIDS verursacht, die Frage ob HIV AIDS verursacht darf nicht mehr gestellt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Äthiopien: Der inszenierte Hunger

12. Juni 2003

In Äthiopien gibt es Wasser genug – doch die Entwicklungshelfer der UN reden der Welt eine Dürrekatastrophe ein

Von Lutz Mükke

Artikel mit freundlicher Genehmigung wiedergegeben aus Die Zeit 17/2003

Die drei Minuten vom Empfangstresen im Parterre bis zu seinem Büro im sechsten Stock des UN-Hochhauses in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba genügen Wagdi Othman, um alles Wichtige zur aktuellen Ernährungslage des Landes zu sagen: Ausbleibender Regen führe bei den Bauern im Hochland zu Dürre und Missernten, bei den Nomaden im Flachland zu hohen Verlusten unter den Viehbeständen. „Wenn wir nichts tun, werden in diesem Jahr Millionen Äthiopier verhungern.“ Der 42-jährige Othman ist der Sprecher des UN-Welternährungsprogramms (WFP), des größten und wichtigsten Nahrungsmittelverteilers in Äthiopien. Und damit man die Dramatik auch ja richtig einschätzt, fügt er hinzu: „Wir stehen vor einer noch größeren Hungerkatastrophe als 1984.“

Die Bilder aus Äthiopien gingen damals um die Welt und sind vielen Menschen im Gedächtnis geblieben: weit aufgerissene Kinderaugen in riesig wirkenden Kinderschädeln; apathisch wirkende junge Mütter mit dürren Babys auf den Armen; Auffanglager voll hungernder Menschen, die in entlegenen Dörfern aufgebrochen sind, um einem Gerücht zu folgen, das irgendwo Essen verhieß.

In Stapeln aufgeschichtet, liegen 64 Seiten starke Hochglanzmappen griffbereit neben Othmans Schreibtisch. In düsteren Farben prognostizieren sie anhand von Schaubildern, Zahlenkolonnen und Tabellen eine „Hungerkatastrophe Äthiopien 2003“, die alle bisherigen Desaster übertreffe – auch die Hungersnot von 1984. Damals, schreibt das WFP, starben eine Million Menschen. Heute seien fast alle Regionen des Landes von gigantischen Ernteeinbußen betroffen. Allein in den Regionen Amhara, Oromiya und Somali seien über neun Millionen Menschen von der akuten Hungersnot bedroht. Auf die Ziffer genau listet das Pressematerial auf, dass Äthiopien in diesem Jahr 1 441 142 Tonnen Nahrungsmittel und 75 109 559 Dollar an Nothilfe benötigt, um das Überleben eines Fünftels der Gesamtbevölkerung zu sichern.

Kräftige Rinder und Kamele an gut gefüllten Wasserstellen

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Zucker die süße Sucht

11. Juni 2003

Entnommen aus Warum braucht unsere Gesellschaft Gesundheitsaufklärung?

  1. Warum verfallen Millionen Menschen so schnell diesen Genußmittel?
  2. Die Vorteile
  3. Die Nachteile
  4. Resümee (Nutzen für die Industrie)

1. Warum verfallen Millionen Menschen so schnell diesen Genußmittel?

Das Dilemma fängt schon in frühesten Kinderjahren an (schon Babynahrung ist gesüßt). Man gibt kleinen Kindern Naschereien und erzieht Sie damit regelrecht zur Zuckersucht. Dieser süße Kick wird nach kurzer Zeit das normalste auf der Welt. Wenn man dann solche Leute (auch Ältere) anspricht, verstehen sie die Welt nicht mehr und wollen auf keinen Fall mehr auf diese Süße Nahrung verzichten. So, oder ähnlich ist es bei den meisten gelaufen, sie kommen nie wieder los, da auch oft das Wissen über Spätfolgen fehlt. Unser großes Problem mit dem Zucker liegt darin, daß wir zuviel davon essen und es oft gar nicht wissen. (verborgenem Zucker). Viele zum Süßen verwendete Stoffe können als Zucker eingestuft werden, wenn sie auch anders heißen mögen. Wenn auf einer Nahrungsmittelverpackung Saccharose an dritter Stelle der Zutaten steht, Sirup an fünfter und Honig an siebter, dann macht man sich gar nicht klar, daß man etwas ißt, das aus rund 50 Prozent Zucker besteht. Einen besonders negativen Anteil hat die tägliche Zuckerwerbung für alle möglichen Produkte. Diese irreführende Zuckerwerbung, die in geschickter Weise den Menschen mit pseudowissenschaftlichen (angenommenen) Argumenten pausenlos eingeredet wird, daß der Genuß von viel Fabrikzucker oder anderen Zuckerprodukten gesund sei, je mehr um so besser. Die allgemein geübte Geflogenheit führte zu einer Beruhigung des Gewissens und ließ schließlich den Gedanken gar nicht mehr aufkommen, daß daran etwas nicht stimmen könnte. Die uniformierte Masse der Menschen glaubt heute tatsächlich an die gesundheitsfördernde Wirkung des Fabrikzuckers, am Ende mehr dazu.

Ein weiteres Problem der verborgene Zucker. Die bedeutendste Quelle dafür ist die Stärke. Als Nahrungsmittel kommen hier Kartoffeln, Mais, Süßkartoffeln, Erbsen, Bohnen und Bananen in Frage. Als weitere Quelle kommen Fette hinzu. Alle Fette bestehen zu etwa 10 % aus Glyzerin, das im Körper in Zucker umgewandelt werden kann. Zitronensäure aus Orangensaft, Milchsäure aus Buttermilch, Apfelsäure aus Äpfeln können im Körper in Glykogen umgewandelt und später als Zucker freigesetzt werden. Und kaum jemand kennt die Zusammenhänge, weil es z.B. das Fach Ernährungslehre in der Schule nicht gibt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Angemessene Kindeserziehung

4. Mai 2003

Ursprüngliche Quelle: Teach Your Children Well von Joseph Sobran

Übersetzt im Mai/2003 durch Kai Hackemesser

Weil ich über Politik schreibe, fragen mich die Leute ständig nach der besten Methode, den Kindern zu erklären, wie unser Regierungssystem funktioniert. Ich erkläre ihnen, dass sie ihren Kindern im eigenen Heim einen Staatsbürger-Grundkurs geben können.

Durch meine eigenen Erfahrungen als Vater habe ich mehrere einfache Einrichtungen gefunden, welche einem Kinderverstand die Prinzipien verdeutlichen können, wie der moderne Staat mit seinen Bürgern umgeht. Sie könnten sie ebenfalls als hilfreich ansehen.

Zum Beispiel habe ich einen einfaches Kartenspiel mit meinem Sohn gespielt. Nach einer Weile, als er das Konzept, dass höherwertige Karten die niedrigeren übertrumpfen, gründlich verstanden hat, habe ich mir ein neues Spiel ausgedacht, welches ich REGIERUNG nannte. In diesem Spiel – ich war die Regierung – habe ich mit jedem Blatt gewonnen, egal wer die besseren Karten hatte. Mein Junge hat schnell das Interesse an meinem neuen Spiel verloren, aber ich denke, es hat ihm eine lehrreiche Lektion für sein späteres Leben vermittelt.

Wenn Ihr Kind ein wenig älter ist, können Sie ihm unser Steuersystem auf eine leichtverständliche Weise beibringen. Bieten Sie ihm sagen wir mal zehn Dollar für das Rasenmähen an. Wenn es gemäht hat und seinen Lohn einfordert, halten Sie fünf Dollar zurück und erklären ihm, das sei die Einkommenssteuer. Geben Sie einen Dollar an seinen jüngeren Bruder und sagen Sie ihm, das sei “fair”. Ausserdem erklären Sie ihm, dass Sie die anderen vier Dollar benötigen, um die administrativen Kosten der Geldverteilung zu decken. Wenn es heult, erklären Sie ihm, dass es “habgierig” und “egoistisch” ist. Er wird es ihnen in seinem späteren Leben danken.

Stellen Sie so viele Regeln wie möglich auf. Die Gründe für diese können Sie im Dunkeln lassen. Verschärfen Sie sie willkürlich. Beschuldigen Sie ihr Kind, Regeln gebrochen zu haben, von denen Sie ihm nie erzählt haben. Lassen Sie es besorgt sein, es könne Anweisungen missachtet haben, welche Sie noch nicht erlassen haben. Flössen Sie ihm das Gefühl ein, dass Regeln schlicht irrational sind. Dies wird es auf ein Leben unter demokratischer Regierung vorbereiten.

Wenn Ihr Kind ausreichend erwachsen ist, um zu verstehen, wie das Rechtssystem funktioniert, legen Sie eine Schlafenszeit fest, und schicken es eine Stunde früher zu Bett. Wenn es Sie tränenreich beschuldigt, die Regeln zu brechen, erklären Sie ihm, dass Sie die Regeln aufgestellt haben, und dass Sie sie jederzeit so auslegen können, dass sie zu Ihren Gunsten erscheinen, wegen wechselnder Begleitumstände. Dies wird es auf das Bundesgerichtshof-Konzept der US-Verfassung als “lebendes Beispiel” vorbereiten.

Versprechen Sie oft, mit ihm in den Zoo oder ins Kino zu gehen, und dann zur vereinbarten Zeit lehnen sie sich mit einer Zeitung im Sessel zurück und sagen ihm, dass Sie ihre Pläne geändert haben. Wenn es schreit “Du hast es versprochen!”, erklären Sie ihm, dass es nur ein Wahlversprechen war.

Hin und wieder sollten Sie ohne Vorwarnung ihr Kind ohrfeigen. Dann erklären Sie ihm, dass es blos Verteidigung ist. Sagen Sie, dass Sie jederzeit wachsam sein müssen, um jeden potentiellen Feind aufzuhalten, bevor er gross genug wird, um Sie zu verletzen. Auch dies wird Ihr Kind schätzen, warscheinlich nicht unbedingt sofort, aber in seinem späteren Leben.

Manchmal wird Ihr Kind natürlich Unzufriedenheit mit Ihren Methoden ausdrücken. Es könnte sogar den bockigen Wunsch aussprechen, dass es bei einer anderen Familie wohnen möchte. Um dieser Reaktion zuvorzukommen oder sie abzumindern erzählen Sie ihm, wie glücklich es mit Ihnen ist, dem liebevollsten und nachsichtigsten Elternteil der Welt, und erzählen Sie grelle Geschichten von Grausamkeiten anderer Eltern. Dies wird es Ihnen gegenüber loyal machen und später empfänglich für die Behauptungen im Klassenzimmer, dass der postmoderne Wohlfahrtsstaat Amerika immer noch das beste und freieste Land der Welt sei.

Dies bringt mich zur wichtigsten Kindererziehungstechnik von allen: Lügen. Belügen Sie ihr Kind zu jeder Zeit. Lehren Sie es, das Worte gar nichts bedeuten – oder besser das die Bedeutung des Wortes sich kontinuierlich “entwickelt” und morgen vielleicht das  Gegenteil zu heute bedeutet.

Manche Leser mögen darauf hinweisen, dass dies eine armselige Weise sei, ein Kind aufzuziehen. Aber gerade das ist der Punkt: Kindesmisshandlung ist die beste  Vorbereitung für das Erwachsenenleben unter unserer Form von REGIERUNG.

Joe Sobran schreibt eine Kolumne und hat eine eigene Webseite, Sobran’s.

Bush plante einen “Regierungswechsel” im Irak bereits, bevor er Präsident wurde.

4. Februar 2003

Original von Neil Mackay
Übersetzt von Kai Hackemesser am 4.2.2003

Ein geheimer Entwurf zur globalen Dominanz der USA enthüllt, daß Präsident Bush und sein Kabinett schon vor der Machtübernahme im Januar 2001 einen vorsätzlichen Angriff auf den Irak geplant haben, um einen “Regierungswechsel” sicherzustellen.

Der Plan zur Schaffung einer “globalen Pax Americana” , der vom Sunday Herald enthüllt wurde, wurde für Dick Cheney (nun Vizepräsident), Donald Rumsfeld (Verteidigungsminister), Paul Wolfowitz (Rumsfelds Vertreter), George W. Bushs jüngeren Bruder Jeb und Lewis Libby (Cheneys Stabschef) abgefasst. Das Dokument mit dem Titel “Wiederaufbau der Verteidigung Amerikas: Strategien, Kräfte und Resourcen für ein neues Jahrhundert” wurde im September 2000 vom neokonservativen Think-Tank “Projekt für das neue amerikanische Jahrhundert” (PNAC) geschrieben.

Der Plan zeigt, daß Bush’s Kabinett beabsichtigte, die militärische Kontrolle in der Golfregion zu übernehmen, egal, ob Saddam Hussein an der Macht sei oder nicht. Es heißt: “Die Vereinigten Staaten haben jahrzehntelang angestrebt, eine dauerhaftere Rolle in der Sicherheit der Golfregion zu spielen. Während der ungelöste Konflikt mit dem Irak eine direkte Rechtfertigung liefert, geht der Bedarf an einer substantiellen Präsenz der Amerikanischen Streitmächte im Golf über die Angelegenheit mit dem Regime von Saddam Hussein hinaus.”

Das PNAC-Dokument unterstützt einen “Plan zur Erhaltung der globalen Vorherrschaft der USA, zur Verhinderung des Aufstiegs eines mächtigen Gegners und zur Formung der internationalen Sicherheit in Einklang mit amerikanischen Prinzipien und Interessen”.

Diese “Amerikanische Langzeitstrategie” muß “so weit in die Zukunft wie möglich” vorangetrieben werden, heißt es in diesem Bericht. Er ruft die USA ebenfalls dazu auf, “als Kernaufgabe gleichzeitig an vielen Kriegsschauplätzen zu kämpfen und entscheidend zu gewinnen.”

Der Bericht beschreibt die bewaffneten Kräfte Amerikas im Ausland als “die Kavallerie an der neuen amerikanischen Front”. Der Plan der PNAC unterstützt ein früheres Dokument aus der Feder von Wolfowitz und Libby, welcher forderte, daß die USA “fortschrittliche Industrienationen entmutigen soll, unsere Führerschaft herauszufordern oder überhaupt eine größere regionale oder globale Rolle zu spielen.”

Der PNAC-Bericht

  • verweist auf die Schlüsselverbündeten wie Großbritannien als “effektivstes und effizientestes Mittel, um die globale amerikanische Führung auszuüben”
  • beschreibt die Friedensstifter-Missionen als “Forderung nach amerikanischer Führung in der Politik anstatt der durch die Vereinten Nationen”
  • enthüllt Bedenken, daß Europa sich gegen die USA stellen könnte
  • sagt, daß “selbst wenn Saddam von der Bühne verschwinden sollte, werden die Basen in Saudiarabien und Kuwait permanent besetzt bleiben – trotz der überwiegenden Opposition in den Golfstaatsregierungen zur Stationierung der US-Truppen – da sich der Iran leicht als große Bedrohung für die Interessen der USA erweisen könne, wie es der Irak getan hat”
  • beleuchtet China zwecks “Regierungswechsel” und sagt, “es ist Zeit, die Präsenz amerikanischer Streitkräfte in Südostasien zu verstärken”. Dies, heißt es, könne “Amerikanischen und Verbündeten die Kraft geben, um dem Prozeß der Demokratisierung in China zu beschleunigen.”
  • fordert die Schaffung der “US-Raummacht”, um den Weltraum zu dominieren, sowie die totale Kontrolle des Cyberspaces, um zu verhindern, daß “Feinde” das Internet gegen die USA nutzen.
  • deutet an, daß abgesehen von der Kriegsdrohung gegen den Irak wegen Massenvernichtungswaffen die USA die Entwicklung biologischer Waffen – welche die Nation geächtet hat – in den kommenden Jahrzehnten in Betracht ziehen sollen. Es heißt: “Neue Methoden des Angriffs – elektronische, nichttödliche, biologische – werden besser verfügbar sein … Kämpfe werden in ganz neuen Dimensionen geführt werden, im Weltraum, im Cyberspace und vielleicht sogar in der Welt der Mikroben … fortschrittlichere Formen biologischer Kriegsführung, welche bestimmte Genotypen “angreift”, können die biologische Kriegführung aus der Welt des Terrors in ein politisch nützlichen Werkzeuges umformen.
  • bestimmt Nordkorea, Lybien, Syrien und den Iran als gefährliche Regime und ihre Existenz rechtfertigt die Schaffung eines weltweiten “Command-and-Control-Systems”.

Tam Dalyel, Labour-Parlamentsmitglied, Vater des Unterhauses und eine der führenden Rebellenstimmen gegen den Krieg gegen den Irak, sagte: “Das ist der Müll von rechtsgerichteten Think Tanks voller Hühnerhabichte – Männer, die nie den Schrecken des Krieges sebst erlebt haben, aber verliebt in die Idee des Krieges sind. So Männer wie Cheney, Kriegsdienstverweigerer im Vietnamkrieg.

Dies ist ein Plan zur Weltkontrolle durch die USA – eine neue Weltordnung ihrer Erzeugung. Dies sind die Denkprozesse von amerikanischen Fantasten, die die Welt beherrschen wollen. Ich bin empört, das ein englischer Premierminister der Labours mit einer Mannschaft von solch moralischen Niveau ins Bett geht.”

Interview mit Dr. Kurt Richebacher

2. Januar 2003

24. Dezember 2002

Übersetzung von Kai Hackemesser

Quelle: http://www.investmentrarities.com/weeklycommentary.html

Vorwort

Dr. Kurt Richebacher hat eine unheimliche Fähigkeit demonstriert, zukünftige wirtschaftliche Probleme zu identifizieren. Der frühere Chefvolkswirt der Dresdner Bank warnte vor der Rezession und dem NASDAQ-Crash Monate, bevor es geschah. Er sagte den Zusammenbruch der asiatischen Tiegerstaten 1998 voraus und lies lange vor Enron die Alarmsirenen ertönen, was die Tricks um die Unternehmensgewinne anging. Als beinahe jeder sich einer V-förmigen Erholung sicher war, behauptete er, daß dies unmöglich sei.

Als Meister der klassischen Volkswirtschaft und vielleicht der beste analytische volkswirtschaftliche Denker der heutigen Welt schreibt Dr. Richebacher einen monatlichen Rundbrief, den “Richebacher-Brief”. Bei seinem beeindruckenden Rekord genauer Warnungen und Voraussagen angesichts der meist einstimmigen Opposition aus Establishment-Volkswirtschaften denken wir, daß das folgende Interview mit voller Konzentration und Kombinationsfähigkeit gelesen werden sollte.

Damals im März’97 warnten Sie, daß ernste Probleme die schwer verschuldete Wunderwirtschaft im Fernen Osten bedrohen. Warum hatten Sie dieses Problem ins Licht gerückt?

Ihr Boom war kreditinduziert. Sie gerieten schwer in Schulden, um exzessiv zu bauen.

Die gleiche alte Geschichte?

Ja, Abgezogene Gelder und Kreditwachstum und die typischen Symptome von sich überhitzenden Volkswirtschaften – Inflation, Spekulation und finanzielle Exzesse.

Dann, im Juni’98 sagten Sie, “Später dieses Jahr wird sich die US-Wirtschaft abrupt verlangsamen”. Was hatten Sie wahrgenommen?

Die Gewinne gaben nach und Unternehmen neigten zu selbstzerstörerischen Finanztricks und Buchhaltungsmanövern einschließlich schwerer Spekulationen und Leveraging. Ich schrieb, daß einige durch explodierende Papierwerte unglaublich reich wurden, aber Ersparnisse und Kapitalbildung erbärmlich seien.

Dann sagten Sie den Zusammenbruch des Aktienmarktes und der Technologieblase voraus. Wie konnten Sie das?

Die großen spekulativen Manien der Geschichte waren mit Neuerungen verbunden, die große öffentliche Begeisterung auslösten. Das war auch der Fall beim Internet, und damit einhergehend hatten wir die allgegenwärtige Überschwemmung mit Geld und Kredit. Ja, ich schrieb, ein Bärenmarkt sei unausweichlich.

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